WIR SIND ZWEI - AUTOLOS feiert den 2. Geburtstag

Wenn ich das erste posting vom 29. Februar 2008 nocheinmal durchlese (2008 war ja ein Schaltjahr) wird mir klar, dass die Zielsetzung und Geisteshaltung nach wie vor 100% stimmt. Zwei kleine Geschichten zur Illustration
1) Vor zwei Wochen hat es ein Journalist der NZZ am Sonntag für die Jugend in Paris folgendermassen beschrieben (übrigens ein toller Artikel, der online nicht aufzufinden ist): Gelobt sei, was mobil macht, lautet das Credo derer, die auf iPhone und iPad stehen und mit möglichst leichtem Gepäck durchs Leben gehen wollen. Und um mobil zu sein, bietet sich in Paris vieles an: Bus- und Bahnbillete, Roller, Velo, Mofa, geliehen, geleast oder gemietet. (...) 58 Prozent aller erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohner von Paris besitzen gar kein Auto

flog und lerouge unterhalten sich #a380 WOW! Damit liegt Paris mit seiner autolos Quote ja noch höher als die Stadtbevölkerung in der Schweiz. Peugeot hat ja schon früher Velo produziert und Paris wird im September 2011 mit Mietservice "Autolib" mit 3000 Elektrofahrzeugen an den Start gehen, da können sich andere Städte ein Beispiel nehmen.

2) Als ich im Januar 2010 sehr interessiert die erste Landung vom A380 in Zürich via twitter mitverfolgt habe (siehe Fotos via twitter von Peter Hogenkamp) gab es eine hübsche Conversation mit lerouge, der wegen meiner Begeisterung für Kerosinfressende Donnervögel etwas irritiert war (vgl. screenshot der tweets)

ich denke, das gibt ganz gut wieder, wieso jetzt ein Umdenken in Sachen Auto notwendig ist. Die Nachfrage nach alternativer Mobilität muss massiv zunehmen, sonst fällt die Autoindustrie nach dem Schock von 2008/2009 wieder in ihre alte Gangart zurück. JETZT SCHALTEN (auch wenn es kein Schaltjahr ist).


Können Autos «öko» sein? Diskutieren Sie mit

Eben auf den Elektrowagen "Urban Commuter" (UC) von Rinspeed aufmerksam geworden, die ganze Diskussion zum Thema können Autos «öko» sein? drüben bei Coop.

urban commuter von rinspeed

Wo das Fahrzeug in Kürze zu sehen sein wird, sagen wir hier lieber nicht ;-)
Offenbar unterstütz Coop das ganze Projekt, wie hier zu lesen ist.


Ältere Menschen sind umweltfreundlicher - zumindest beim Autokauf

In der aktuellen Coop Zeitung (Schweiz) werden die Ergebnisse zu folgender repräsentativer Umfrage publiziert: "Welches Kriterium ist Ihnen beim Kauf eines Autos am wichtigsten?" Beinahe 40 Prozent erachten den tiefen Verbrauch als wichtigstes Kriterium, bei den über 50 jährigen sindes sogar 45% die ein sparsames Vehikel möchten. Hier die Details als Screenshot:

Ergebnisse der Umfrage Kriterien beim Autokauf

Hinweis:
vor knapp zwei Jahren habe wir hier auf AUTOLOS auch schon auf eine andere Coop Umfrage hingewiesen, damals ging es um die Schmerzgrenze beim Benzinpreis. Ob das Kriterium "tiefer Verbrauch" bei der aktuellen Umfrage wohl auch damit zusammenhängt oder ob es hier wirklich um die Umwelt geht? wir wissen es nicht.


Followfriday #ff - Bitte sofort bei Twitter anmelden und AUTOLOS folgen

Heute Freitag 22. Januar werden wir für den Twitteraccount von @autolos mal richtig die Werbetrommel rühren! Es ist FollowFriday - please follow me!

#ff @autolos - thank you! followfriday

Start ist bei 192 Followers, da liegt noch viiieeeel drin!

update von 07:30h
wer an den Infos von den tweets interessiert ist aber mit twitter nichts am Hut hat, kann den RSS Feed abonnieren (wird eher selten gemacht, aber wieso nicht)


OpenStreetMap und Viamichelin: Schnell am Ziel zu Fuss und auf dem Velo

OpenStreetMap - Velokarte von Bern

Es gibt ja enorm viel Navigations-Software fürs iPhone, komplett eigene Lösungen oder neuerdings sicher auch ähnliches für Android. Doch immer noch sind Karten ganz praktisch für die Orientierung. Beispielsweise kann man mit einem GPS-Gerät auch sehr gut seinen Weg finden, man braucht dafür aber je Kartendaten. Ich stelle hier zwei Angebote vor, die ich sehr interessant finde, weil sie einerseits die Routenplanung vereinfachen, andererseits freie Kartendaten anbieten. Radfahrerkarte von OpenStreetMap zeigt neben allen Routen vom Veloland auch noch diverse Infos an, wenn man z.B. in Städte hereinzoomt. Es werden Veloläden, Velokuriere und für Bern auch die Standorte der City Cycles angezeigt. Sehr nützlich.

Auch können die Daten heruntergeladen werden und frei (also unter einer
Attribution-Share Alike 2.0
-Lizenz) verwendet werden. Bearbeiten und die Karten ergänzen ist natürlich auch erlaubt. Bearbeiten und Ergänzen der Karten ist damit natürlich auch erlaubt. So werden aber nicht einfach Touren veröffentlicht, sondern die grundlegenden Kartendaten zusammengetragen. Besonders in den Städten sind viele nützliche Zusatzinfos dabei, wie Fusswege oder öffentliche Toiletten.

bikemap.net

bikemap.net ist eine Plattform, wo jeder seine Velotouren hochladen und auch die bereits hochgeladenen für sich selber nutzen kann. Ganz praktisch, aber es sieht nach einem ziemlichen overkill an Touren aus. Besonders für die Schweiz. Aber sicher ein guter Ausgangspunkt, wenn man nach Touren fürs GPS, Google Earth oder zum Ausdrucken sucht.

Viamichelin - Zürich HB -> Paradeplatz

Viamichelin hat eine Routenplanung für Fussgängerinnen und Velofahrer! Damit kann man einfach den schnellsten Weg suchen. Für Fussgänger ist das vor allem praktisch, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist und schnell ans Ziel kommen sollte, aber keine Ahnung hat, wo das genau ist.

Ein kleines Beispiel auch hier: Wir wollen vom HB inZürich zum Paradeplatz. Dabei gibt man einfach die beiden Orte ein und lässt die Maschine suchen. So gibt Viamichelin 16' und eine Strecke von 1.1 km als Resultat zurück.

Google Maps kann zwar seit einiger Zeit auch die Routenplanung mit dem öffentlichen Verkehr und zu Fuss, aber besonders bei der öV-Suche scheinen sich noch einige Fehler eingeschlichen zu haben. So schlägt Google Maps komischerweise vor, vom Bahnhof Lausanne zum Olympischen Museum zu laufen, während SBB.ch eine kürzere Fahrt vorschlägt.


Langsamverkehr und öV sind die Zukunft

Zwar werden weiterhin Westumfahrung eröffnet und Strassen gebaut, aber der Langsamverkehr und der öV sind im Aufwind - und zwar ganz gross.

Die Erfolge des GA, welches offenbar gegenüber dem Ausland eher billig sei, hängen davon ab, dass viele Leute lieber Pendeln statt Zügeln. Damit wird das GA zumindest teilweise Opfer des eigenen Erfolgs. Die SBB erhöhen die Preise, um die Kosten wieder zu decken.

Die öv-Initiative vom VCS will hier abhelfen und die Finanzierung des öV stärken. Das macht Sinn, denn die Schweiz ist ja eigentlich ein Land der S-Bahnen, wie beispielsweise die kürzlichen Ausbauten in den Regionen Basel und Zürich zeigen. Immer mehr Leute pendeln und kommen somit sicher, schnell und umweltschonend zur Arbeit.

Doch die Zunahme beim Verkehr ist auf der Schiene klar vorhanden, aber noch viel grösser beim motorisierten Verkehr. Trotz tollen Projekten wie bike to work ist der Langsamverkehr eher noch schwach.

Langsamverkehr ist gesünder
Während Kanton um Kanton ein Rauchverbot einführt (meiner Meinung sinnvoll), so scheinen die ähnlichen Massstäbe für die öffentliche Luft nicht zu gelten. Während die Belastungen durch Rauchen, Chemikalien (z.B. in Möbeln, Putzmitteln, Farben, Lacken, etc.) und Radon, um nur einige zu nennen, bekämpft werden, hat das die Luftverschmutzung durch Verkehr und Industrie offenbar eine bessere Legitimation.

Dazu haben ich zwei Theorien: Einerseits hat das Autofahren oder Verbrennen von Öl in Heizungen durchaus einen Nutzen. Im einen Fall kommt man von A nach B, im anderen wird einem warm. Deshalb nimmt man die nicht auf den ersten Blick offensichtlichen Nachteil in Kauf. Auch betrifft der Nachteil nicht nur einem selbst, sondern wird ziemlich gut verteilt, weshalb auch der einzelne individuelle Verzicht nicht den grossen Unterschied macht.

Die zweite Hypothese bezieht sich auf die Verbreitung: Denn während nur noch ungefähr ein Fünftel der Bevölkerung rauchen, so fahren doch immerhin vier Millionen Autos in der Schweiz herum. Das macht 517 Autos pro tausend Einwohner, also hat jede zweite Einwohnerin/jeder zweite Einwohner ein Auto. - Quelle: Mobilität und Verkehr: Wichtigste Kennzahlen vom BFS

Auch enorm wichtig ist die Funktion der Bewegung. Wer mit dem Langsamverkehr sich zumindest sich in seiner Freizeit, aber auch auf dem Weg zur Arbeit bewegt, hat oft die täglich nötige halbe Stunde an Bewegung bereits gemacht.

Langsamverkehr und öV brauchen weniger Platz
Autoverkehr und speziell, wenn es schnell geht, braucht viel Platz. Wer sich das einmal vor Augen führt, merkt, wie viel Platz wir in unseren ohnehin schon ziemlich engen Städten für den motorisierten Individualverkehr brauchen.

Mit dem öV und dem Velo ist der Platzverbrauch schon ziemlich viel kleiner. Wieso? Autos sind oft nur mit einer Person besetzt und müssen wegen der eher hohen Geschwindigkeiten mehr Abstand halten. Dagegen ist das Velofahren und auch der öV extrem viel kompakter.

Not too fast (via 96dpi @flickr)

Langsamverkehr ist sicherer
Wir haben schon mehrmals berichtet, dass der Langsamverkehr und der öV weniger gefährlich ist, als der motorisierte Individualverkehr. Pro Jahr verunfallen nur gerade 75 Personen im Schienenverkehr. Getötet werden 24, verletzt 51 Menschen. Dies sind in der Mehrzahl Angestellte der SBB und auch leider viele Suizide. So starben 2008 keine Reisenden im Zusammenhang mit Eisenbahnen und nur gerade zehn wurden verletzt. - Quelle Eisenbahnunfälle und verunfallte Personen vom BFS

Beim Strassenverkehr sieht es leider dramatisch anders aus. Die zahlreichen neuen Technologien (ABS, EBS, etc.) haben sicher ihren Anteil an der stetigen Abnahme der verunfallten Personen, aber ein Grossteil dieser Erfolge wird wieder wettgemacht durch die Zunahme der Fahrzeuge.

Auch aus der Statistik des BFS zu den Strassenverkehrsunfällen geht hervor, dass wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs ist, eher schwer verletzt oder gar getötet wird. Das hat sicher auch damit zu tun, dass der Velofahrer nur gerade mit einem Helm (im günstigen Fall) geschützt ist. Dagegen hat eine Autofahrerin eine perfekt ausgetüftelte Schutzhülle um sich, was besonders bei Unfällen mit tieferen Geschwindigkeiten einen grossen Vorteil darstellt - trotz der viel grösseren Energien.

Die Sicherheit ist auch deshalb grösser, weil man sich im öV gleich sicher ans Ziel bewegt, unabhängig vom Alkoholkonsum, erschöpfenden Arbeitstag, Gedanken und Wetterverhältnissen. Ich lasse mich gerne von Profis nach Hause fahren, nachdem im Ausgang gefeiert habe oder wenn ich schlicht und einfach müde bin. Da verzichte ich auch auf mein Velo, welches mich sonst nur selten alleine lässt. ;-)

Langsamverkehr und öV ist schneller und je nachdem billiger
Während das Velo in der Stadt dank seiner Flexibilität extrem schnell ist, kommt man mit dem öV über längere Strecken rasch voran. Natürlich funktioniert das mehrheitlich zwischen den grösseren Zentren, aber genau dort ist auch das grösste Verkehrsaufkommen auf der Strasse zu finden.

Ein kleines Beispiel: Von Zürich nach Bern ist man mit dem Auto in 1h 25' und bezahlt dafür (ohne Versicherung, Wertverminderung, etc.) CHF 17.- fürs Benzin. Wer sich im Zug chauffieren lässt, hat mit der schnelleren Verbindung nur gerade 56' und bezahlt CHF 46.- (2. Klasse, ganz, einfach). Natürlich wird es massig billiger, wenn man ein Abo hat oder die diversen anderen Kosten beim Auto miteinberechnet (Steuern, Vignette, evtl. Bussen, Wertverminderung, Service, uvm.).

Fazit
Es dürfte wohl noch einige Zeit brauchen, bis der Umstieg auf den Langsamverkehr und öV für die meisten Leute eine wirkliche Option wird. Nicht nur fehlt beispielsweise beim Velo noch etwas der Komfort (Velospuren, Schlaglöcher, etc.). Ein Velo-Paradies ist die Schweiz noch nicht.

Auch ist der Verlust an Privatsphäre ein wichtiger Punkt, warum viele trotz der vielen Nachteile lieber im Auto herumkurven. Was da genau hilft, weiss ich nicht, denn ich fahre gerne im Tram oder Zug herum…

Wir sollten uns aber bewusst sein, dass das ausgehende Öl, die zunehmenden Verkehrs-, Umwelt- und Klimaprobleme auch mit unserer Mobilität zu tun haben. Es ist deshalb an der Zeit, sich darum zu kümmern und die Verkehrsverlagerung auf Schiene, Füsse und Velos zu fördern.

Bild von 96dpi auf flickrNot too fast (via 96dpi @flickr)


neue app bei xing: PENDLA.DE - Fahrgemeinschaften bilden

Eben drübergestolpert, sieht interessant aus: der Service Pendla erleichtert das Bilden von Fahrgemeinschaften und hat auch eine #app für xing (siehe screenshot)

pendla.de als app bei xing

dieses Video hier auf youtube erklärt die Idee von Pendla gut


Velostädte in der Schweiz - aktuelle online Umfrage mit Wettbewerb (ProVelo)

ProVelo macht mit gemeinsam mit diversen Partnern eine Umfrage zur Velofreundlichkeit der Schweizer Städte. Die Website ist sehr schön umgesetzt, mit einem Aufwand von max. 5 Minuten kann der User seine Stadt bewerten und an der Verlosung von tollen Preisen mitmachen.

Umfrage ProVelo Schweiz

Die Ergebnisse der Befragung werden im Mai 2010 aufgeschaltet. Dann wird auch ein Vergleich mit der Befragung in den Jahren 2005/2006 möglich sein.
Check it out! Schnell mitmachen, die Umfrage läuft nur noch bis Anfang Mitte Februar 2010!


Die autolosen Links - Woche #47

Unser Ämtliplan mit dem Freitags posting "die autolosen links der Woche XY" ist Ende Juni ausgelaufen, ich weiss. Notstalgisch blicke ich zurück und publizieren heute einen einzigen link.

Es geht um Velotouren mit Kindern, offenbar gibt es hier eine eigene Seite mit Vorschlägen, check out: http://www.velokids.ch

velokids


Sehr schöner Banner, macht sich in jeder sidebar gut

[via _mbg]


Veranstaltung 17. Oktober in Bern - Klimaschutz jetzt

Die Organisatoren vom Anlass Stimmen fürs Klima haben sich ganz schön ins Zeug gelegt und eine tolle Website online gestellt. Flickr Bilder, #fb und youtube ist alles da - jetzt bleibt nur zu hoffen, dass am Samstag 17. Oktober 2009 sehr viele Leute den Weg nach Bern finden!

17. Oktober 2009 in Bern - Klimaschutz jetzt


Kniefall des Bundesrates vor der Autolobby (Artikel von HP Guggenbühl)

Um den CO2-Ausstoss zu vermindern, beschloss der Bundesrat im Mai, den Spritverbrauch von Neuwagen analog zur EU zu senken. Dagegen wehrt sich die Autolobby. Jetzt zaudert der Bundesrat.

Von Hanspeter Guggenbühl

Bern. – Die EU schreibt vor, dass neu verkaufte Personenautos ab 2015 im Durchschnitt nur noch 130 Gramm CO2 pro Kilometer Fahrt ausstossen dürfen. Das entspricht einem Verbrauch von 5,6 Litern Benzin oder fünf Litern Diesel pro hundert Kilometer. Am 6. Mai dieses Jahres beschloss der Bundesrat, «CO2-Grenzwerte analog der EU» einzuführen; so steht es im «Faktenblatt» über «die Eckpunkte des CO2-Gesetzes» vom 6. Mai. Damit müsste der durchschnittliche Spritverbrauch von Schweizer Neuwagen gegenüber dem heutigen Stand um 26 Prozent reduziert werden, was die Klimagas-Emissionen deutlich vermindern würde.

Autoimporteure bekämpften Vorlage


Die Regierung folgte mit diesem Beschluss einer Motion der nationalrätlichen Umweltkommission. Die entsprechende «Vorlage zur Teilrevision des CO2-Gesetzes» legte das Bundesamt für Energie am 26. Mai den Interessenorganisationen zur «Anhörung» vor.
Die Auto-Importeur-Vereinigung Auto-Schweiz bekämpfte diesen Beschluss mit dem Argument, er trage den «schweizerischen Eigenheiten» nicht genügend Rechnung. So verfüge die Schweiz über einen höheren Anteil an schweren 4x4-Fahrzeugen und einen kleineren Dieselanteil als die EU. Konkret verlangt Auto-Schweiz in einer letzte Woche versandten Mitteilung, «dass die Einführung dieser Vorschriften gegenüber der EU um mindestens fünf Jahre verschoben wird». Damit müsste die Schweizer Autoflotte ihre CO2-Emissionen erst ab 2020 auf 130 Gramm senken, während die EU ab diesem Jahr bereits eine Reduktion auf 95 Gramm CO2 plant.

Bundesrat zaudert


Der Widerstand der Autolobby zeigte beim Bundesrat offensichtlich Wirkung. In seiner am letzten Donnerstag veröffentlichten Vorlage zur Revision des CO2-Gesetzes fehlen konkrete CO2-Grenzwerte. Statt von Vorschriften «analog zur EU» ist jetzt nur noch von einem «verbindlichen CO2-Emissionszielwert» die Rede. Wie hoch dieser sein wird, will der Bundesrat erst nächstes Jahr in einem «indirekten Gegenvorschlag zur Offroader-Initiative» festlegen. Rechtlich ist diese Verknüpfung mit einer Volksinitiaitive unlogisch. Denn der Energieartikel gibt dem Bundesrat seit 1990 das Recht, Verbrauchsvorschriften für Fahrzeuge in eigener Kompetenz festzulegen. Doch davor schreckt die Landesregierung bis heute zurück.


nextbike: Neues Veloverleih-System lanciert

Kurzentschlossene können in der Zentralschweiz ab sofort spontan und rund um die Uhr Velos ausleihen. Rent a Bike lanciert hierfür im Rahmen eines Pilotprojektes das Selbstbedienungs-Veloverleihsystem «nextbike». Projektpartner sind die SBB, die Zentralbahn sowie die Schweizer Jugendherbergen. Die Leihvelos stehen an 25 Zentralschweizer Bahnhöfen sowie in neun Schweizer Jugendherbergen und an weiteren städtischen Standorten bereit.

«Das System funktioniert ganz einfach: Einmal registrieren, anrufen, Fahrzeugnummer eines freien Velos angeben und mit dem Code, den man erhalten hat, das Zahlenschloss öffnen», sagte Armin Schmid, Projektleiter «nextbike», anlässlich der Medienpräsentation am 27. August in Luzern. Zurück an der Ausgangsstation meldet man das Velo telefonisch ab, abgerechnet wird über Kreditkarte. «Damit ergänzen wir das klassische Mietvelo-Angebot optimal, welches für touristische Tages- und Mehrtagestouren konzipiert ist», sagte Stefan Maissen, Geschäftsleiter Rent a Bike.

Markus Dössegger, Leiter Markt Schweiz SBB Regionalverkehr und Verantwortlicher für kombinierte Mobilität, ist gespannt: «Mit diesem Pilotbetrieb prüfen wir, wie unsere Kundinnen und Kunden diese individuelle Mobilitätslösung für die «letzten Meile» zwischen Bahnhof und Ziel nutzen und welche Standorte sich bewähren.» Der Pilotbetrieb dauert bis Ende Jahr. Anschliessend verhandeln die beteiligten Partner über einen schweizweiten Einsatz des Systems.

Rent a Bike stellt die Leihvelos zur Verfügung und trägt die Verantwortung für das Ausleihsystem «nextbike». «nextbike» ist in Deutschland und Österreich in über 40 Städten präsent, mit inzwischen 5000 Velos und über 100’000 angemeldeten Nutzern.

Weitere Informationen: www.nextbike.ch, www.sbb.ch/leihvelo


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    Aktuelle Kommentare

    hä wie geht das
    ich chek das nicht
    heinz - 2010-03-08 07:55
    Unabhängig: Eine...
    Unter "Unabhängig" versteht wohl jeder etwas anderes....
    Andreas Hobi - 2010-03-02 15:48
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    Es sollte unbedingt langsam mal ein Umdenken der Automobilbranche...
    Spielzeug - 2010-03-02 10:29
    Mit öV zu fahren...
    Mit öV zu fahren ist sicherlich sehr entspannend,...
    Christian - 2010-02-25 12:50
    Ben Evlilik
    Dein erstes Auto? Ich habe mein Bobby Car noch in meiner...
    Ben Evlilik - 2010-02-24 20:04
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    Toll - dein Statement könnten wir gleich mit grossen...
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    flatrates-umts.de - 2010-02-17 23:40
    Mein Favorit ist via-michelin
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    Michael P. - 2010-02-17 11:00
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    ich denke, dass es gerade beim öV auch noch grosse...
    Florin Jaeger - 2010-02-16 21:39
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    was wirst du für ein elektronisches Gerät...
    Florin Jaeger - 2010-02-16 19:51
    Nie mehr verfahren
    Vielen Dank für die vielen tollen Tipps! Bisher...
    Andi - 2010-02-15 13:41
    Trotzdem Auto praktischer
    Natürlich kann man anhand der Unfallstatistiken...
    David B. - 2010-02-10 08:41
    Auch Bobby Cars..
    ...sind nicht mehr dass, was sie mal früher waren....
    Spielzeug - 2010-02-08 19:57
    Ich glaube, dieses Bild...
    Ich glaube, dieses Bild habe ich schon einmalim Fernsehen...
    Andreas B. - 2010-02-07 11:04
    na ja, 20 wäre sicher...
    na ja, 20 wäre sicher besser ;-) inzwischen sind...
    Florin Jaeger - 2010-01-31 18:44
    Diese Zahlen zu Suiziden...
    Diese Zahlen zu Suiziden sind natürlich extrem...
    Florian Schreier - 2010-01-27 10:31
    sind 8 neue followers...
    sind 8 neue followers viel ? kann mich da überhaupt...
    Vagabond - 2010-01-26 11:31
    Unfallstatistik
    Es sind ca. 200 Selbstmörder pro Jahr die sich...
    Martin - 2010-01-26 02:53
    Die Hupe ist in der Tat...
    Die Hupe ist in der Tat die Schwachstelle der Bobby...
    Tanzband aus Österreich - 2010-01-25 21:26
    haha, bestimmt 'nen Schaden...
    haha, bestimmt 'nen Schaden an der Hupe. passiert oft...
    Mike - 2010-01-25 12:34

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