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Sicher durch die Nacht - Die besten Velolichter
Die Sicherheit auf dem Velo hängt ja nicht nur mit der Kleidung und Reflektoren zusammen (siehe Links der Woche #45), sondern zum grössten Teil ja von der Beleuchtung.
Enorm ist, dass die beste Lampe nur dreissig Franken kostet, die zweitbeste allerdings Sfr. 180! Wichtig ist die Auswahl und auch billigere sind nicht zwingend schlecht. Allerdings gibt es für Sfr. 9.90 kein wirklich gutes Licht.
Velolampen-Test: Welche Modelle Leuchten sind
Tags: velo sicherheit
Fahrradhalterung für iPhone - kein Scherz!
gibt es hier bei Amazon, ich frage mich, ob ich so einer Halterung vertrauen würde und mein neues Gadget / mein "Schmuckstück" während der Fahrt auf diesen Kunstoffsockel stecke. Noch gibt es ja keine Vorschriften oder Gesetze betreffend obligatorischer Freisprechvorrichtung bei Velos - telefonieren während der Fahrt wird aber wohl so oder so verboten sein, oder? Und was ist mit Musikhören?
Orginal Blog Post - es gibt bereits user, die sich das Zubehör bestellt haben...
[via iphone-ticker.de]
Tags: technologie fahrrad links velo
Elektrobikes im Test

Ich selbst kann keine Urteil abgeben, ob sich die Anschaffung eines E-Bike lohnt bzw. ob die preiswerteren Modelle aus dem Fachmarkt oder vom Discounter alltagstauglich sind, vgl. dazu auch Suedostschweiz-E-Bike-Boom (pdf, 324 KB). Ende 2008 werden wir wissen, ob die Verkaufszahlen wirklich so stark steigen und es sich damit um ein E-Bike
Weitere Links zum Thema Elektro-Fahrräder:
- Handelszeitung Online
- Spiegel Online: Stuttgart plant Elektrofahrrad-Netzwerk
- espace.ch: Markt für Elektrovelos wächst
- Marke Dolphine E-Bikes
- Marke Flyer
Tags: schweiz technologie e-bike velo fahrrad
bike to work goes web 2.0 - Neue Schweizer Landeshymne!
Video auf YouTube zum Start von Bike To Work 2008
mehr Infos: Medienmitteilung-Pro-Velo (pdf, 17 KB)
Mit dem Velo fährt man anders
- Schlaglöcher
- hügeliger Strassenbelag, besonders aussen rechts
- Ausbesserung des Strassenbelags mit Kies
- Ampeln, deren Sensoren Velofahrer nicht erkennen
- keine grünen Wellen oder zu kurze Grünphasen
- zu enge Fahrbahn in Quartierstrassen, die das Kreuzen erschweren
- versetzte Parkplätze, welche die Übersicht einschränken
- unübersichtliche Kreuzungen
Doch als Velofahrer muss man erst wieder auf "Reisegeschwindigkeit" kommen. Normalerweise ja eigentlich kein Problem, aber wenn das zu häufig passiert, dann wird es anstrengend und viele Leute empfinden das auch als grosses Hindernis.
Kreuzungen sind gerade für Zweiradlenker, aber auch andere Teilnehmer des Langsamverkehrs wie Fussgänger, immer kritisch. Es braucht viel Aufmerksamkeit und weil die Autos nunmal viel grösser sind, werden sie auch weniger übersehen - von Trams gar nicht zu sprechen.
Gerade Quartierstrassen werden oft nur mit einer Schicht aus flüssigem Teer und Kies ausgebessert. Garantiert eine kostengünstige und effektive Methode, aber für Zweiradfahrer eher nervig, weil die Reibung stark erhöht wird und selbst trainierte Waden die zusätzlich nötigen Watt spüren.
Damit also das Velo zur echten Alternative wird, muss dringend auch auf solche Punkte geachtet werden. Natürlich ist es an vielen Orten nicht möglich, wie beispielsweise in Innenstädten, die Architektur komplett umzukrempeln. Dennoch dürften kleine aber feine Veränderungen sicher für den Langsamverkehr sprechen.
Tags: velo inlineskates veloweg verkehrspolitik fahrrad stadt
Radverkehrsanteile in verschiedenen Städten

[via Chr. Chorherr (Wien)]
Bei der Gelegenheit ein Blick auf die weniger erfreuliche Entwicklung in Zürich bzw. in der Schweiz:
- Im Binnenverkehr der Stadt Zürich soll der Velo Anteil am Gesamtverkehr von 7% auf 6.4% gesunken sein (Vergleich 2000 zu 2005)
- In der Schweiz ist dieser Wert im gleichen Zeitraum von 7.4% auf 7.1% gesunken
S-Bahn Bern lanciert das europaweit erste S-Bike
Fahrgäste der S-Bahn Bern können das S-Bike entweder für CHF 777.- kaufen oder mit einem Monats-Abo für CHF 17.- mieten. Europaweit gibt es bisher noch kein vergleichbares Angebot. Nice to have: Auf Wunsch wird das Velo auch mit dem eigenen Namen oder Spitznamen beschriftet.
Eigentlich verwunderlich, dass es bisher noch keine vergleichbaren Angebote gibt. Ich bin gespannt, wie diese Idee bei den Pendlern ankommen wird und ob sie sich durchsetzt. Zu wünschen wäre es. Vielleicht setzt sich die Idee dann auch in anderen Bahnhöfen und in anderen Verkehrsverbunden durch.
Mehr Informationen: www.s-bike.ch
Tags: biketowork öv velo pendler
Veloland Schweiz - Ist die Schweiz wirklich ein Veloland?
- Trotz Zunahme der Veloverkäufe in der Schweiz haben FahrradfahrerInnen im Strassenverkehr nach wie vor einen marginalen Stellenwert.
- Velofahren in der Freizeit und im Urlaub wird von verschiedenen Seiten gefördert und beworben; die regelmässige Nutzung des Fahrrades im Alltag interessiert niemand.
Veloland Schweiz, sehr schön. Wo bitte bleibt die Förderung vom Velo im Berufsverkehr? Heute ist es wohl "chic" und zeitgemäss, das neue Moutainbike aufs Dach vom neuen Hybrid SUV zu hieven und dann in die Natur hinauszufahren, um eine schöne und/oder sportliche Fahradtour zu machen. Aber mit dem Velo jeden Tag in die Arbeit zu fahren? "Wozu? - ich hab ja ein Auto oder sonst kann ich ja immer noch den ÖV nehmen".
Fahradfahren ist nicht nur im Sommer schön und gesund, nein, die regelmässige Nutzung im Berufsverkehr hat noch (sehr) viel ungenutztes Potential. Und der Kantinenbetreiber SV-Service hat genau diese Zielgruppe regelmässig zu Gast! Da wäre doch ein Engagement bei bike to work viel wirkungsvoller (aber eben nicht so sexy wie Werbung mit Urlaubsbildern...). In meinen Augen eine verpasste Chance, aber auch ein Hinweis für die Kollegen von Pro Velo Schweiz, die BIKE TO WORK (Florian hat hier auf AUTOLOS berichtet) bereits zu einer beachtlichen Grösse und Relevanz gebracht haben (diese Jahr haben sich über 860 Betriebe angemeldet, die detaillierte Liste als PDF file)
Tatsache ist: die konkrete Förderung vom Fahrradverkehr in den Städten lässt weiterhin auf sich warten: hier ein Radstreifen, da eine neue Einbahnregelung, dort ein neuer Abstellplatz. Grosse Würfe gab es seit der Jahrtausendwende keine, weder bauliche Massnahmen noch die Schaffung von finanziellen Anreize, das Fahrad für auf dem Weg in die Arbeit zu benutzen. Da diskutieren diverse Kantone vom selbsternannten "Veloland Schweiz" doch lieber neue Subvention von Motorfahrzeugen mit (etwas) weniger Treibstoffverbrauch und fördern damit den motorisierten Strassenverkehr. Ein völliger Schwachsinn.
bike to work
Das Ziel ist mehr Bewegung und damit einen gesünderen Lebensstil, aber auch das Erlebnis an sich. Dass damit Verkehrsprobleme - gerade in Städten - gemildert werden können, wenn mehr Leute mit dem Velo unterwegs sind, liegt auf der Hand.
Zu gewinnen gibt es verschiedenste Preise in insgesamt drei Verlosungen: Als einzelner, als 4er-Team und als ganzer Betrieb.
Das ganze beruht auf einer Selbstdeklaration, das bedeutet, dass jede und jeder selbst angibt, wann er mit dem Velo zur Arbeit gefahren ist. Damit etwas soziale Kontrolle spielt, werden Teams aus jeweils vier Mitarbeitern gebildet.
Anmelden kann man sich auf www.biketowork.ch.
Der nächste Termin für die Aktion ist der 1. bis 30. Juni 08. Also schnell anmelden und mitmachen!
Tags: umweltfreundlich öv veloweg velo stadt




