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Jetzt unterschreiben! Petition "Keine Agrotreibstoffe"

Mit dem Getreide, das es für 1 Tankfüllung braucht, kann 1 Mensch 1 Jahr lang ernährt werden. ... hier geht es direkt zur Petition "Keine Agrotreibstoffe" - Jede Unterschrift zählt!

Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger, schädigen das Klima und führen zu Menschenrechtsverletzungen. - Aktuell berät die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates in der Schweiz über einen Vorschlag für die Gesetzgebung zur Mineralölsteuerbefreiung von Agrotreibstoffen. Der Vorschlag beschränkt sich jedoch nur auf ökologische Kriterien und bezieht die Ernährungssicherheit der Menschen in den Herkunftsländern sowie deren Landrechte nicht mit ein.

In der Schweiz läuft deshalb eine Unterschriftensammlung für umfassendere Kriterien. Die über 30 beteiligten Organisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Landwirtschaft sammelten bis zum 5. November dieses Jahres 50'000 Unterschriften. Die Unterschriftensammlung läuft bis vor der Parlamentsdebatte weiter, mindestens jedoch bis zum 15. Januar 2011. Unter http://www.petition-agrotreibstoffe.ch kann jeder Interessierte online unterzeichnen.

Gesetzesentwurf verabschiedet - Medienmitteilung UREK-N


Veranstaltung 17. Oktober in Bern - Klimaschutz jetzt

Die Organisatoren vom Anlass Stimmen fürs Klima haben sich ganz schön ins Zeug gelegt und eine tolle Website online gestellt. Flickr Bilder, #fb und youtube ist alles da - jetzt bleibt nur zu hoffen, dass am Samstag 17. Oktober 2009 sehr viele Leute den Weg nach Bern finden!

17. Oktober 2009 in Bern - Klimaschutz jetzt


Kniefall des Bundesrates vor der Autolobby (Artikel von HP Guggenbühl)

Um den CO2-Ausstoss zu vermindern, beschloss der Bundesrat im Mai, den Spritverbrauch von Neuwagen analog zur EU zu senken. Dagegen wehrt sich die Autolobby. Jetzt zaudert der Bundesrat.

Von Hanspeter Guggenbühl

Bern. – Die EU schreibt vor, dass neu verkaufte Personenautos ab 2015 im Durchschnitt nur noch 130 Gramm CO2 pro Kilometer Fahrt ausstossen dürfen. Das entspricht einem Verbrauch von 5,6 Litern Benzin oder fünf Litern Diesel pro hundert Kilometer. Am 6. Mai dieses Jahres beschloss der Bundesrat, «CO2-Grenzwerte analog der EU» einzuführen; so steht es im «Faktenblatt» über «die Eckpunkte des CO2-Gesetzes» vom 6. Mai. Damit müsste der durchschnittliche Spritverbrauch von Schweizer Neuwagen gegenüber dem heutigen Stand um 26 Prozent reduziert werden, was die Klimagas-Emissionen deutlich vermindern würde.

Autoimporteure bekämpften Vorlage


Die Regierung folgte mit diesem Beschluss einer Motion der nationalrätlichen Umweltkommission. Die entsprechende «Vorlage zur Teilrevision des CO2-Gesetzes» legte das Bundesamt für Energie am 26. Mai den Interessenorganisationen zur «Anhörung» vor.
Die Auto-Importeur-Vereinigung Auto-Schweiz bekämpfte diesen Beschluss mit dem Argument, er trage den «schweizerischen Eigenheiten» nicht genügend Rechnung. So verfüge die Schweiz über einen höheren Anteil an schweren 4x4-Fahrzeugen und einen kleineren Dieselanteil als die EU. Konkret verlangt Auto-Schweiz in einer letzte Woche versandten Mitteilung, «dass die Einführung dieser Vorschriften gegenüber der EU um mindestens fünf Jahre verschoben wird». Damit müsste die Schweizer Autoflotte ihre CO2-Emissionen erst ab 2020 auf 130 Gramm senken, während die EU ab diesem Jahr bereits eine Reduktion auf 95 Gramm CO2 plant.

Bundesrat zaudert


Der Widerstand der Autolobby zeigte beim Bundesrat offensichtlich Wirkung. In seiner am letzten Donnerstag veröffentlichten Vorlage zur Revision des CO2-Gesetzes fehlen konkrete CO2-Grenzwerte. Statt von Vorschriften «analog zur EU» ist jetzt nur noch von einem «verbindlichen CO2-Emissionszielwert» die Rede. Wie hoch dieser sein wird, will der Bundesrat erst nächstes Jahr in einem «indirekten Gegenvorschlag zur Offroader-Initiative» festlegen. Rechtlich ist diese Verknüpfung mit einer Volksinitiaitive unlogisch. Denn der Energieartikel gibt dem Bundesrat seit 1990 das Recht, Verbrauchsvorschriften für Fahrzeuge in eigener Kompetenz festzulegen. Doch davor schreckt die Landesregierung bis heute zurück.


Ferien ohne Auto - ein nationales Projekt für mehr Erholung in den Ferien

Ferien ohne Auto steigern den Erholungswert Medienmitteilung

Mit Bahn und Bus ins Berggebiet fahren und in den Ferien trotzdem mobil sein. Das ist das erklärte Ziel des Projekts «Ferien ohne Auto (FoA)», das seit Herbst 2008 vorangetrieben und das vom Bund, dem WWF, dem VCS und der Schweizerischen Tourismusfachschule Wallis unterstützt wird. Pilotregionen sind Ägerital-Sattel, Braunwald, Engadin Scuol und Lenk-Simmental.

„Die grössten Knacknüsse“, so FoA-Projektleiter Samuel Bernhard (Zürich), „sind die örtliche Erschliessung und die zuverlässige Gepäckbeförderung, sozusagen von der eigenen Haustüre zur Hotel- oder Ferienwohnungstüre.“ Die verstärkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern erhöht auch den Erholungswert für die Feriengäste, weil Lärm und Abgase verringert werden. Tagsüber ein dichtes Fahrplanangebot, Taxidienste innerorts bis in die späten Abendstunden und vielfältige Langsamverkehrs-Angebote sollen es den Gästen ermöglichen, ihre Ferienregion von A bis Z auszukundschaften.

Die Region Ägerital-Sattel hat auf Juli 09 für die Gäste ein Elektro-Bike-Angebot in Unterägeri und Sattel sowie einer entsprechend computerunterstützten (georeferenzierten) Strecke eingeführt. Angeboten werden Wochenend- oder Wochenpauschalen mit Elektro-Bike-Tagesmiete und einem Regiopass. Braunwald bietet in Zusammenarbeit mit RailAway das «Bahnerlebnis Braunwald» an. Dieses beinhaltet einen Ausflug mit vier Bahnen. Möglich werden auch Verbesserungen beim «Glarner Sprinter», der Bahnverbindung von Zürich nach Linthal. Im Unterengadin verkehrt neu bereits ab Juli 09 das Postauto von Scuol nach Ftan im Halbstundentakt. Die Einführung eines solchen Taktes ist auch auf den Postauto-Linien von Scuol nach Sent sowie nach Vulpera-Tarasp geplant. Gebucht werden kann ab sofort das Pauschalangebot «Scuol mobil». Bei diesem ist mit einer Hotelübernachtung in ausgewählten Hotels der örtliche und regionale öV gratis. Das FoA-Projektteam ist erfreut, dass die MOB-Bahnlinie Zweisimmen-Lenk weiter betrieben wird. An der Lenk soll zudem im Winter ein Gastro-Taxi für Nachtschwärmer getestet werden.

„Ist es möglich einen Tür-zu-Tür Gepäcktransport zu entwickeln, der bezahlbar ist“, rätselt der Mobilitätsfachmann Ludo Cebula (Thun). Zusammen mit Fachleuten von Postlogistics und SBB werden zurzeit eifrig geeignete Lösungen gesucht, wobei im urbanen Bereich selbst der Einsatz von Velokurieren nicht ausgeschlossen wird.

download: Medienmitteilung_Ferien_ohne_Auto (pdf, 36 KB)


Gastbeitrag: Leben was man predigt - autolose Politiker in Deutschland

"Practice, what you preach" -- gerade PolitikerInnen der Grünen wird ja gerne vorgehalten, dass sie doch bitte selbst einen ökologisch vorbildhaften Lebenswandel an den Tag zu legen hätten. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, hunderprozentige "Öko-Korrektheit" vom grünen Personal zu verlangen. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Ökobilanz der durchschnittlichen grünen Politikerin oder des durchschnittlichen grünen Politikers deutlich besser ausfällt als bei durchschnittlichen Abgeordneten aus anderen Parteien. Ein Punkt, an dem mir das immer wieder auffällt - wohl vor allem deswegen, weil ich selbst mich für ein Leben ohne Auto entschieden habe - ist der Punkt Führerschein. Natürlich haben auch grüne MinisterInnen Dienstwagen und ChauffeurInnen. Wer aber privat auf das Autofahren verzichtet, wird, denke ich, Bahn und öffentliche Verkehrsmittel auch im politischen Alltag häufiger nutzen als andere. Zudem ist die Kenntnis autoloser Mobilität aus eigener Erfahrung heraus sicherlich von Vorteil für eine weniger autozentrierte Verkehrspolitik. Hier nun ein paar Beispiele prominenter (deutscher) Grüner ohne Führerschein (der Frage, warum es vor allem Männer sind - und ob der Führerschein immer noch bzw. für die grüne Kerngeneration ein Emanzipationsinstrument für Frauen darstellt bzw. darstellte, wäre gesondert nachzugehen):
  1. Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl, war mal kurze Zeit Verkehrsminister - ohne Führerschein, den er nie gemacht hat (Spiegel Online)
  2. Sven Giegold, der von Attac zu den Grünen gekommen ist und für das Europaparlament kandidiert: "Ich bin doch kein Asket! Ich lebe gut." (Süddeutsche Zeitung)
  3. Reinhard Bütikofer, Spitzenkandidat für die Europawahl (ebenfalls führerscheinlos laut Aussage von Giegold)
  4. Andrea Lindlohr, Mitglied im Parteirat der baden-württembergischen Grünen: "Mit 18 in meinem kleinen Heimatdorf (mit Bahnhof) brachte mein jugendlicher Öko-Verantwortungs-Enthusiasmus mir eine recht große Einschränkung meiner Mobilität ein. Heute bin ich mit dem immer noch verbesserungsfähigen, aber guten öffentlichen Verkehr in unserer Region und woanders sehr mobil." (Blog)
  5. Frank Bsirske, Chef der Gewerkschaft verdi (Süddeutsche Zeitung)
  6. Josef Winkler, rheinland-pfälzischer MdB, kommt ebenfalls ohne Führerschein aus (Twitter)
Sicherlich gibt es weitere Beispiele. Das Fehlen eines Führerscheins schützt allerdings auch nicht in jedem Fall vor umweltpolitischem Unsinn, wie das Beispiel Wolfgang Clement (SPD-Realo) deutlich macht. Er soll die Fahrstunden abgebrochen haben, weil er sich mit seinem Fahrlehrer verstritten hatte. Passt.

Der heutige Gastbeitrag stammt vom Till Westermayer. Till ist Soziologe und lebt in Freiburg im Breisgau. Er ist baden-württembergischer Delegierter für den Länderrat von Bündnis 90/Die Grünen und Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaft / Hochschule / Technologiepolitik (BAG WHT) von Bündnis 90/Die Grünen.


Sterbehilfe: Generalabo / Bahncard statt neue Autos

Die Idee von Daniel Goldberg (siehe screenshot unten bzw. diesen tweet) wird sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz auf die politische Agenda gesetzt. Das AUTOLOS Team freut sich auf die konkrete Umsetzung von "altes AUTO weg - ein Jahresabo her"

Autor von AUTOLOS lanciert modifizierte Abwrackpraemie

Hier eine Auswahl von links (kein Anspruch auf Vollständigkeit) Wir bleiben dran!


Publicity für den Club der Autofreien (CAS) in der NZZ

Der Club der Autofreien (CAS) hat das neue Jahr mit einer Medienoffensive gestartet: in der Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) von gestern Montag 5. Januar 2009 wird auf der Frontseite (!) auf den Beitrag "Lust und Last der Autofreiheit" verwiesen (vgl. auch Artikel als PDF file hier).

NZZ Ausgabe 5.1.09 auf CAS Flagge

Eine wichtige Aussage von Herr Dieter Steiner im Zusammenhang mit der ganzen Diskussion von Eintauschprämien für alte Autos in Frankreich und der Schweiz:

"(...) Professor Steiner fürchtet gar, dass der begrüssenswerte Trend hin zu emmissions- und verbrauchsärmeren Autos die Zahl der Autolosen zurückgehen lassen könnte, da man mit kleineren Autos mit weniger schlechtem Gewissen und billiger fahren kann. (...)"

wir gratulieren dem CAS zu dieser tollen Publicity und verweisen gerne nocheinmal auf die "Tipps - Leben ohne Auto" - vgl. auch unser posting im Dezember 2008


Zum Neujahr: Vorwärts in die Vergangenheit

In einigen Minuten beginnt das Jahr 2009 - zumindest hier in Westeuropa. Bei den Amerikanern dauert es ja noch ein paar Stunden, ja eher Tage... vielleicht wollen die Amis ja gar nicht in die Zukunft sondern "vowärts in die Vergangenheit" wie die NZZ heute Mittwoch schrieb. Thema: Rettungspaket für die amerikanische Autoindustrie

(...) auch GM selbst nimmt Zuflucht zu alten Rezepten. Erneut soll der Autoabsatz durch Gratiskredite angheizt werden, nur tragen diesmal die Steuerzahler die Kosten dafür. Die Rechnung könnte sogar aufgehen, und eine tiefgreifende Sanierung könnte sich erübrigen,wenn die Amerikaner angesichts des stark gesunkenen Benzinpreises wieder ihre beliebten SUV kaufen.

Hinweis: Orginalbeitrag der NZZ "Reflexe" vom 31.12.2008 leiter nicht online, hier ein anderer Beitrag vom gleichen Autor mit dem Kürzel "Cls"

Trotzdem:
ALLES GUTE IM NEUEN JAHR
wünscht das autolos team


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    Das habe ich im Fernsehen...
    Das habe ich im Fernsehen gesehen, da haben die einen...
    Kess - 2012-02-01 19:52
    genial
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    Gesellschaft
    geschweige denn warum ein Lkw Fahrer ein Bobbycar braucht...
    scot - 2011-11-28 14:09
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    Sie haben einige gute Punkte gibt. Ich habe eine Suche...
    mary wilson - 2011-11-03 12:59
    Es gibt nichts..
    Es gibt nichts, dass diese Gegenstände berührt...
    mary Farth - 2011-11-02 05:48
    alarme maison comparatif
    This is an interesting post. I really enjoyed reading...
    alarme maison comparatif - 2011-10-25 13:12
    Sparen Sparen Sparen
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    Fabrikverkauf Outlet - 2011-10-24 09:39
    Kostenlos Mitfahren
    s. oben!
    Mitfahrgelegenheit - 2011-10-24 09:37
    Hello
    thankk you very much for sharing the blog. thanks
    evlilik - 2011-10-13 23:24
    Schön, da würde...
    Hallo! Falls noch ein Platz frei ist, würde ich...
    Marcus Schweizer - 2011-09-28 15:17
    Rostlaube
    Schön dass es Leute gibt die auch so denken wie...
    epaveart.ch - 2011-09-04 20:50
    Stellt sich nur die Frage...
    ... ob sich die E-Bikes nicht schneller durchsetzten...
    Frauke - 2011-09-02 00:53
    GottaGo war doch schon...
    GottaGo war doch schon vorher super und der Programmierer...
    Mixjo - 2011-08-17 15:10
    I should ....
    Thanks for the fantastic post which is also interested...
    sarah wilson - 2011-08-11 12:02
    Die Leute sollen keine...
    Die Leute sollen keine Fahrräder (wie Licht, Reifen,...
    Harlenber - 2011-05-31 21:20
    So einfach ist das auch...
    So einfach ist das auch nicht. Die Strippenzieher sind...
    Wandtattoo - 2011-05-26 12:08
    Big small car
    Sehr geiles Bild. Vielen Dank, hat mich wieder aus...
    cowparade - 2011-03-30 15:10

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