Zug schneller als Auto - Beispiel Finnland
07:59 | von: Florian Schreier | abgelegt unter: norden 08
Ende August werde ich von Joensuu nach Helsinki fahren. Diese Reise wird die zweitletzte Etappe sein und ich werde sie mit einem Pendolino zurücklegen.
Offenbar hat man hier weniger Probleme als Cisalpino in der Schweiz, aber die Finnische Staatsbahn (VR) verwendet auch speziell an die Kälte angepasste Kompositionen. Von -35°C bis +40°C können diese Neigezüge fahren, was in den kalten Wintern und heissen Sommern unbedingt nötig ist.
Diese Berechnung beruht nur auf dem Benzinverbrauch für das Auto. Zusätzliche Kosten wie Wertzerfall, Versicherung, Wartung, etc. werden nicht berücksichtigt, aber die Preisdifferenz wird dadurch nur noch höher.
Die Reise mit dem Pendolino kostete mich, der ich mit dem Interrailticket unterwegs bin, gerade mal €4.90 an Reservationskosten und dauert 4h 38'. Würde man für dieselbe Strecke das Auto nehmen, so dauerte das (gemäss Google-Maps) 5h 35' und würde eine Strecke von 437 km bedeuten.
Nimmt man ein durchschnittliches Auto mit einem Spritverbrauch von 8 l/100km (was noch relativ wenig ist), so würde das insgesamt knapp 35 l Benzin verbrauchen. Die Kosten sind noch viel höher, wenn man die hier exorbitanten Preise beizieht: Ca. €1.55 bezahlt man pro Liter Bleifrei 95 und das macht in diesem Beispiel gesamt Benzinkosten von knapp €54, also Sfr. 88.00!
Für mein sechstägiges Interrailticket habe ich Sfr. 202 bezahlt, also Sfr. 33.70 pro Tag. Plus der umgerechnet knapp Sfr. 8.00 für die Reservation ergibt das gibt das Sfr. 41.60 und ich bin erst noch eine Stunde schneller am Ziel!
Die Differenz von Sfr. 46.40 kann ich mir ja wirklich sparen. Allerdings gibt es halt nicht so viele Verbindungen, aber wer einigermassen flexibel ist, kann sich die Reisen und Aufenthalte entsprechend einplanen.
Offenbar hat man hier weniger Probleme als Cisalpino in der Schweiz, aber die Finnische Staatsbahn (VR) verwendet auch speziell an die Kälte angepasste Kompositionen. Von -35°C bis +40°C können diese Neigezüge fahren, was in den kalten Wintern und heissen Sommern unbedingt nötig ist.
Diese Berechnung beruht nur auf dem Benzinverbrauch für das Auto. Zusätzliche Kosten wie Wertzerfall, Versicherung, Wartung, etc. werden nicht berücksichtigt, aber die Preisdifferenz wird dadurch nur noch höher.
Die Reise mit dem Pendolino kostete mich, der ich mit dem Interrailticket unterwegs bin, gerade mal €4.90 an Reservationskosten und dauert 4h 38'. Würde man für dieselbe Strecke das Auto nehmen, so dauerte das (gemäss Google-Maps) 5h 35' und würde eine Strecke von 437 km bedeuten.
Nimmt man ein durchschnittliches Auto mit einem Spritverbrauch von 8 l/100km (was noch relativ wenig ist), so würde das insgesamt knapp 35 l Benzin verbrauchen. Die Kosten sind noch viel höher, wenn man die hier exorbitanten Preise beizieht: Ca. €1.55 bezahlt man pro Liter Bleifrei 95 und das macht in diesem Beispiel gesamt Benzinkosten von knapp €54, also Sfr. 88.00!
Für mein sechstägiges Interrailticket habe ich Sfr. 202 bezahlt, also Sfr. 33.70 pro Tag. Plus der umgerechnet knapp Sfr. 8.00 für die Reservation ergibt das gibt das Sfr. 41.60 und ich bin erst noch eine Stunde schneller am Ziel!
Die Differenz von Sfr. 46.40 kann ich mir ja wirklich sparen. Allerdings gibt es halt nicht so viele Verbindungen, aber wer einigermassen flexibel ist, kann sich die Reisen und Aufenthalte entsprechend einplanen.



In Stockholm nun, wo ich zur Zeit noch bin, ist es mit dem gemütlichen Velofahren durch die laue (oder auch eher heisse) Sommerluft dann rasch vorbei. Der laute und schnelle Autoverkehr drängt sich durch fast jede Strasse der Innenstadt. Gamla Stan ist von einem Ring von breiten Strassen umgeben, Norremalm hat die meisten riesigen Strassenzüge zu bieten. Angenehm ist einzig Östermalm, wo nur wenige grössere Strassen sind und wo meistens nichts los ist. Kungsholmen ist ähnlich, nur scheint hier wesentlich mehr los zu sein, so habe ich heute in einem winzigen, aber schönen und guten Café eine Lasagne gegessen und nicht mal alle Welt dafür bezahlt (Grönland wollten sie nicht. :-D). Ruhe, wie in den Parks von Uppsala oder Linköping, findet man hier kaum oder nur annähernd. Dass die Luft nicht komplett verpestet ist, liegt am stetigen Wind, der die ganze Dreckwolke aus der Stadt hinaus bläst.
Auch hat die lokale Firma, Skånetrafiken, die den öV betreibt etwas eine seltsame Politik. Zwar kann man auf
Schon bei den ersten Fahren durch die Stadt merkte ich, wie viel Aufmerksamkeit es braucht, um sich auf diesen grossen Kreuzungen gegen alle anderen Verkehrsteilnehmer durchzusetzen. Es ist wirklich eine ziemliche Aufgabe, denn auch wenn die Velos meistens auf einer speziellen Spur fahren dürfen, so ist auch dort manchmal ein grosses Gedränge.
Viele Innenhöfe sind auch vollgestellt mit Velos und viele Geschäfte haben einen Veloständer vor dem Schaufenster. Viele Eltern fahren spezielle Konstrukte, bei denen die Kinder, und manchmal sogar die Frau, in einer Art Tonne vor dem Fahrer sitzt. 




