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    <title>AUTOLOS - kein eigenes Auto - NO car : Rubrik:lebensqualität</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>flog</dc:publisher>
    <dc:creator>flog</dc:creator>
    <dc:date>2008-11-07T09:26:20Z</dc:date>
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    <title>AUTOLOS - kein eigenes Auto - NO car</title>
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    <title><![CDATA["GRÜN" wir definitiv salonfähig]]></title>
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    <description><![CDATA[Am vergangen Wochenende ist mir aufgefallen, dass die Medien und die Werbung unisono auf die Message <b>"green"</b> setzen, sei es in der Autowerbung, in der Informatik oder sogar beim Lifestyle. Die Schweizer Illustrierte hat erstmals die Beilage "Gr&uuml;n" rausgebracht. <i>"Die mit 124 Seiten volumin&ouml;se Publikation soll in Zukunft viertelj&auml;hrlich erscheinen."</i> vgl. auch Beitrag <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=77098">hier auf pers&ouml;nlich</a>. Der eigene Webauftritt (si-gruen.ch) ist noch nicht online. aber in der Print Ausgabe werden diverse Personen &uuml;ber ihren "nachhaltigen" Lebensstil ausgefragt. Dabei werden auch Selbstbewertungstools wie <a href="http://www.footprint.ch/">Footprint</a> etc. beworben. Keine Ahnung, ob diese Kennzahlen aussagekr&auml;ftig sind oder nur der Gewissensberuhigung dienen...<br />
<a href="http://www.geo.de">GEO</a> legt der akutellen Ausgabe eine Umfrage mit dem Titel "Klimawandel" bei. Eine der Fragen lautet: <i>"Wie stark tr&auml;gt unsere Mobilit&auml;t - bezogen auf die Emissionen von Autos - zum Klimawandel bei?"</i>. <a href="http://www.geo-umfrage0804.guj-direct.de/landing/strang1/index.php?inhalt=auswertung">Hier die Antworten</a>]]></description>
    <dc:creator>autolos</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 autolos</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-04T07:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/31960/">
    <title><![CDATA[Green Google: Ohne Worte]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/31960/</link>
    <description><![CDATA[Ich denke, diesem Video muss man nicht mehr grossartig etwas hinzuf&uuml;gen:

<center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7YGqY5vmEcg&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7YGqY5vmEcg&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></center>
<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=7YGqY5vmEcg">link</a> zum Youtube Video]]></description>
    <dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andreas Hobi</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-20T06:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/30383/">
    <title><![CDATA[Norman Foster sieht in Autos keine Zukunft]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/30383/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Norman_Foster,_Baron_Foster_of_Thames_Bank">Norman Foster</a> (73) geh&ouml;rt zu den einflussreichsten und bekanntesten Architekten der heutigen Zeit und ist Tr&auml;ger des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pritzker_Prize">Pritzker-Preises</a>.<br />
<br />
Zu seinen zahlreichen Projekten geh&ouml;ren unter anderem das Wembley Stadium in London, der Dresdner Hauptbahnhof, die Metro von Bilbao (Spanien), die Expo MRT Station in Singapur, die Millenium Bridge in London und der internationale Flughafen von Hongkong.<br />
<br />
Umso mehr freut es mich, wenn eine solch einflussreiche Person sich in einem Interview mit der deutschen "Zeit" stark macht <b>f&uuml;r moderne Mobilit&auml;t</b> und sich <b>gegen fossile Treibstoffe</b> stellt.<br />
<br />
Ein paar Zitate aus dem Interview:<br />
<br />
<i>"Nat&uuml;rlich, das Auto hat unsere St&auml;dte komplett ver&auml;ndert, pl&ouml;tzlich konnte man weit drau&szlig;en wohnen, und die Landschaft wurde zersiedelt. Aber das Auto wird an Bedeutung verlieren, wir m&uuml;ssen wegkommen vom &Ouml;l, wegkommen von Transportmitteln, die dem Klima schaden. Und das hei&szlig;t in der Konsequenz: Unsere St&auml;dte werden sich wiederum ver&auml;ndern. Wir erleben gerade einen Epochenwechsel."<br />
<br />
"Das liegt vor allem daran, dass wir hier in Europa und auch in den USA furchtbar lahm sind in unserem Denken. Aber schauen Sie sich an, was im Nahen Osten passiert, in Abu Dhabi zum Beispiel. Dort bauen wir gerade Masdar, die erste CO&#8322;-neutrale Stadt der Welt, f&uuml;r &uuml;ber 50000 Bewohner. Die Verantwortlichen dort sind ungeheuer schlau, die warten nicht, bis ihnen das &Ouml;l ausgeht, die fangen heute damit an, f&uuml;r eine Zukunft ohne &Ouml;l zu planen. Stellen Sie sich vor, schon 2018 soll die Stadt stehen. Das ist ungef&auml;hr so, als wollten wir in zehn Jahren den Mond besiedeln."<br />
<br />
"Wir wissen weiterhin nicht, wie wir das hinbekommen werden. Viele technische L&ouml;sungen m&uuml;ssen wir erst noch entwickeln, wir brauchen neue, intelligente Materialien, ein neuartiges Glas zum Beispiel, das nicht nur gut isolierend wirkt, sondern auch noch wie eine Solarzelle funktioniert und Energie produziert."<br />
<br />
"Wir m&uuml;ssen &uuml;berlegen, welche Alternativen wir zum Auto anbieten k&ouml;nnen. Nur so k&ouml;nnen wir unser Ziel erreichen: eine Stadt, die ihren eigenen Strom, ihr eigenes Wasser produziert und ohne fossile Brennstoffe auskommt."<br />
<br />
"Ich beobachte schon heute, dass es f&uuml;r viele Menschen der gr&ouml;&szlig;te Luxus ist, nicht mit dem Auto fahren zu m&uuml;ssen. Es ist ein Luxus, alles zu Fu&szlig; erreichen zu k&ouml;nnen, den Obsth&auml;ndler, den Arzt, das Kino. Deshalb sind ja die Lagen in der Innenstadt oft ungeheuer begehrt, in London zum Beispiel Notting Hill oder Chelsea."<br />
<br />
"Wir m&uuml;ssen verhindern, dass die Zersiedelung weiter fortschreitet, schon wegen des Klimawandels kann es nicht sein, dass unser Lebensmodell mit den vielen kleinen Einfamilienh&auml;usern &uuml;berall kopiert wird. Deshalb brauchen wir Dichte, wir brauchen Hochh&auml;user, die ein gr&uuml;nes, menschenfreundliches Leben in der H&ouml;he erm&ouml;glichen. Und technisch l&auml;sst sich das ja durchaus machen, das haben wir in vielen Projekten gezeigt, denken Sie nur an den Commerzbank-Turm in Frankfurt. Viele unserer Geb&auml;ude sparen Energie, und sie schaffen ein viel angenehmeres Arbeits- und Wohnklima. Unsere Architektur hat eine technische und eine soziale Dimension."<br />
<br />
"Ich bin in diesem Jahr wieder beim Engadin Skimarathon mitgelaufen, das hat mir wirklich sehr gro&szlig;en Spa&szlig; gemacht. Es war ein starkes L&auml;uferfeld, ich habe mich aber, glaube ich, ganz gut gehalten. Das ist ein Vorteil, wenn man hier in der Schweiz lebt, man hat die Berge, man hat den Schnee. Auch wenn ich Rad fahren will, muss ich nur mein Fahrrad aus dem Haus holen, und los geht&#8217;s. In London ist das viel m&uuml;hsamer: erst ins Auto, dann eine Stunde fahren, dann aufs Rad, dann wieder eine Stunde im Auto."</i><br />
<br />
<b>Nur dass Flugzeuge noch umweltsch&auml;dlicher sind als Autos, das muss man ihm wohl noch beibringen... ;-)</b><br />
<br />
Das ganze Interview gibt es hier zu lesen: Norman Foster: <a href="http://www.zeit.de/2008/35/FosterInterview?page=1">Wir brauchen Hochh&auml;user</a>]]></description>
    <dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andreas Hobi</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-25T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/28092/">
    <title><![CDATA[Tyler Brûlé outet sich als Velo-Fan!]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/28092/</link>
    <description><![CDATA[Eine Vorliebe f&uuml;r gutes Design und Luxus heisst nicht automatisch grosses und teure Autos. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tyler_Br%C3%BBl%C3%A9">Tyler Br&ucirc;l&eacute;</a> gab in seinem Interview <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/tyler-brule-teil-3/">im Magazin vom Tages-Anzeiger</a> seine Ansicht &uuml;ber trendige Verkehrsmittel zum Besten:<br />
<br />
<i>Das Magazin</i>: "Haben Sie nie ein schlechtes Gewissen wegen Ihrer Vielfliegerei?"<br />
<i>Tyler Br&ucirc;l&eacute;</i>: "Nie. Es geh&ouml;rt zu meinem Job, ich tue sonst, was ich kann f&uuml;r die Umwelt. <b>Ich bin ja kein Auto-Guy, sondern ein Velo-Fan.</b> Ich kann an keinem Veloladen vorbeigehen, ohne hineinzusteuern.Und wissen Sie was? <b>Wenn Sie wirklich hip sein wollen, sollten Sie nur noch Velo fahren, besonders wenn Sie in einer Stadt wohnen.</b> Leider hat man das in London noch nicht begriffen, ich glaube, die Schweizer sind in dieser Hinsicht die wahren Trendsetter."<br />
<br />
Das nenn ich ein Vorbild!<br />
und wer sich gerne wiedereinmal eine Zeitschrift als hard copy zu Gem&uuml;te f&uuml;hren will, gibt es fast an jedem Kiosk! <a href="http://www.monocle.com">MONOCLE</a>]]></description>
    <dc:creator>Florin Jaeger</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Florin Jaeger</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-23T13:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/27487/">
    <title><![CDATA[wrap your car!]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/27487/</link>
    <description><![CDATA[Auf <a href="http://www.sierralog.com/stories/4960797/">diesen Beitrag von Dieter</a> bin ich leider zwei, drei Tage zu sp&auml;t aufmerksam geworden, die Idee ist aber auch nach dem 1. Juni noch hochaktuell, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=55xP4vV-bdg">watch this one</a>!<br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/55xP4vV-bdg&amp;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/55xP4vV-bdg&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object>]]></description>
    <dc:creator>Florin Jaeger</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Florin Jaeger</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T04:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/27289/">
    <title><![CDATA[Strassen zum Leben und nicht zum fahren]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/27289/</link>
    <description><![CDATA[<img title="Eine Strasse zum Leben und nicht zum fahren." height="500" alt="Eine Strasse zum Leben und nicht zum fahren." width="335" align="right" class="right" src="http://blog.autolos.com/static/autolos/images/wohnstrasse.jpg" />Vor allem in den St&auml;dten gibt es gl&uuml;cklicherweise immer mehr Strassen sogenannte <a href="http://www.begegnungszonen.ch/">Begegnungszonen</a>. Diese gibt es seit Januar 2002 auf gesetzlicher Basis. Die Anforderungen sind sehr gering, so d&uuml;rfen etwa keine Fussg&auml;ngerstreifen angelegt werden und der Eingang zu einer solchen Zone muss durch ein Tor oder etwas tor&auml;hnliches signalisiert werden. Die H&ouml;chstgeschwindigkeit ist 20 km/h.<br />
<br />
Vorteile gibt es viele. So ist eine solche Zone ruhiger, weil die Autos weniger und langsamer durchfahren. Die Sicherheit ist ebenfalls h&ouml;her, weil durch die tiefere Geschwindigkeit der Bremsweg k&uuml;rzer wird. Fussg&auml;nger d&uuml;rfen die ganze Fahrbahn ben&uuml;tzen, wenn sie den Verkehr nicht unn&ouml;tig st&ouml;ren. Auch haben die Fussg&auml;nger ein Vortrittsrecht gegen&uuml;ber Fahrzeuglenkern.<br />
<br />
Trotzdem sollte man auch immer an den Langsamverkehr denken. Denn um den Verkehr zu beruhigen - auch ausserhalb diese Begegnungszonen -, wird h&auml;ufig mit versetzt angeordneten Parkpl&auml;tzen gearbeitet. Das ist zwar recht effektiv, hat aber gewichtige Nachteile. So k&ouml;nnen Autos und Velos oft nicht einfach so kreuzen, denn die Fahrbahn ist schlicht und einfach zu schmal. Das behindert neben den Autofahrern nat&uuml;rlich auch die Velofahrer. Kinder, die draussen spielen k&ouml;nnen nicht auf die durchfahrenden Autos sehen und umgekehrt. Hinter geparkten Autos pl&ouml;tzlich auftauchende Verkehrsteilnehmer sind ebenfalls gef&auml;hrlich und gerade Kinder auf Velos k&ouml;nnen &uuml;ber die parkierten Autos nicht hinwegsehen.<br />
<br />
Meiner Meinung nach d&uuml;rfen Quartierstrassen gerne mit Hindernissen wie breiteren Trottoirs, Blumenrabatten, etc. beruhigt werden, allerdings muss gen&uuml;gend Platz f&uuml;r Velo und Auto bleiben. Auch geh&ouml;ren meiner Meinung nach nicht <i>neue</i> Parkpl&auml;tze in die Wohnquartiere, denn dadurch wird die Attraktivit&auml;t des Autos gest&auml;rkt.<br />
<br />
Solche Begegnungszonen sind sehr wichtig, machen sie ein Quartier doch viel wohnlicher.]]></description>
    <dc:creator>Florian Schreier</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Florian Schreier</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-29T20:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/26875/">
    <title><![CDATA[Auto stehen lassen: 2'950 Euro weniger Stau- und Umweltkosten]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/26875/</link>
    <description><![CDATA[Folgende Aussage habe ich bei <a href="http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1030414">oekonews.at</a> gefunden:<br />
<br />
<cite>"Jeder Pendler, der im Ballungsraum vom Auto auf &Ouml;ffentliche Verkehrsmittel umsteigt, spart der Allgemeinheit rund 2'950 Euro an Stau- und Umweltkosten."</cite><br />
<br />
Wenn man nun w&uuml;sste, wieviele Menschen aus den Ballungsr&auml;umen der grossen St&auml;dte in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz mit dem &Ouml;V statt mit dem Auto zur Arbeit fahren, dann k&ouml;nnte man mal ausrechnen, wieviele Euros dadurch eingespart werden.<br />
<br />
Wer also genaue Zahlen hat: <b>Her damit!</b> :)<br />
<br />
Ein kleines Beispiel kann ich aus meiner Erfahrung als Zugbegleiter machen: Wenn ich jeweils eine Fr&uuml;htour habe und am Morgen die Pendler aus dem Raum W&auml;denswil und Thalwil nach Z&uuml;rich bringe, sind dies ungef&auml;hr 180 Menschen pro Zug, welche in diesen beiden Stationen zusteigen. Gehen wir nun davon aus, dass diese Menschen jeden Tag den Zug nehmen, um zur Arbeit zu gelangen. Dann w&auml;ren dies (den &ouml;sterreichischen Zahlen zufolge) <b>j&auml;hrlich rund 531.000 Euro</b> (867.000 Franken) welche eingespart werden. Eine beachtliche Zahl!<br />
<br />
Nat&uuml;rlich kann man die Zahl aus &Ouml;sterreich (2'950 Euro) nicht 1:1 auf Schweizer Verh&auml;ltnisse &uuml;bernehmen. So grob gesch&auml;tzt wird sie vermutlich aber schon stimmen.]]></description>
    <dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andreas Hobi</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-26T07:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/26591/">
    <title><![CDATA[Buch über das Verbot von Kraftfahrzeugen in Graubünden]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/26591/</link>
    <description><![CDATA[R&uuml;ckblickend ist es noch gar nicht so lange her, dass im Schweizer Kanton Graub&uuml;nden ein <b>vollst&auml;ndiges Autoverbot</b> gab. Dieses Verbot von Kraftfahrzeugen galt fast durchgehend von 1900 bis 1925, nicht weniger als zehn Volksabstimmungen vergingen bis die Motorisierung auf den B&uuml;ndner Strassen Einzug hielt.<br />
Stefan Hollinger stellt in seinem neuen <a href="http://www.casanova.ch/shop/detail.cfm?ID=545&amp;customerid=132613280.218.3.84">Buch "Graub&uuml;nden und das Auto"</a> die Kontroversen im Detail dar und hat sein Werk in <a href="http://www.buendner-anzeiger.ch/ausgaben/buendner_anzeiger_19_2008.pdf">dieser Gratiszeitung (PDF, Seite 16)</a> zusammengefasst.<br />
Hier zwei, drei Leseproben: <cite><br />
Die Ergebnisse zeigen, dass monokausale und stereotype Erkl&auml;rungen, wie die Annahme einer grunds&auml;tzlichen modernit&auml;ts-, technik- und fortschrittsfeindlichen Haltung der B&uuml;ndner Landwirte und Fuhrleute, zu kurz greifen, um ein derart komplexes und vielschichtiges Ph&auml;nomen wie den Widerstand gegen die Motorisierung zu erkl&auml;ren. </cite><br />
<br />
und weiter:<br />
<cite><b>Im Mittelpunkt der Automobilkritik</b> stand die Diskrepanz zwischen dem<br />
auf die Erf&uuml;llung eines individuellen Bed&uuml;rfnisses der Automobilisten ausgerichteten Nutzen<br />
auf der einen und den negativen Begleiterscheinungen, welche der motorisierte Verkehr<br />
der Allgemeinheit aufzwang, auf der anderen Seite. Die Akzeptanz der Automobiltechnologie<br />
war also wesentlich davon abh&auml;ngig, ob es gelingen w&uuml;rde, die Kosten und Nachteile<br />
des neuen Verkehrstr&auml;gers zu minimieren und den gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu<br />
steigern.</cite><br />
<br />
und schliesslich:<br />
<cite><b>Der Widerstand gegen den Kraftfahrzeugverkehr</b> war in solchen<br />
Gemeinden besonders stark, welche auf Grund ihrer Lage entlang einer Zufahrtsstrasse<br />
zu den Tourismuszentren oder zur Hauptstadt damit rechnen mussten, von den Automobilisten<br />
bloss durchfahren zu werden. Die negativen Begleiterscheinungen des Automobilverkehrs<br />
(Verkehrsunsicherheit, L&auml;rm, Staub, Strassenunterhaltskosten) erschienen den<br />
Bewohnern solcher Transitgegenden ein unverh&auml;ltnism&auml;ssiger Preis f&uuml;r die wirtschaftlichen<br />
Vorteile, die daraus andernorts resultierten.</cite><br />
<br />
In meinen Augen gibt es hier durchaus Parallelen zu dem aktuellen Widerstand gegen die Transitlawine in den Alpen, sei es im Tirol (Austria) oder in Uri und in der Leventina (Schweiz). Die vorliegende Arbeit von Stefan Hollinger zeigt uns, dass die Auto Dominanz in unseren D&ouml;rfern und St&auml;dten keine "gottgegebene" Tatsache ist, sondern eine durchaus umstrittene Entwicklung der letzten Jahrzehnten und daher durchaus in Frage gestellt werden muss.<br />
<br />
p.s. Mich w&uuml;rde interessieren, ob Herr Hollinger privat <a href="http://www.autolos.com">AUTOLOS</a> unterwegs ist...<br />
;-)   <br />
so oder so, vielleicht k&ouml;nnen wir den Autor zu einem Gastbeitrag animieren, aber ich freue mich auch auf einen Kommentar!]]></description>
    <dc:creator>Florin Jaeger</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Florin Jaeger</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T10:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/26213/">
    <title><![CDATA[Acht gegen vier Räder]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/26213/</link>
    <description><![CDATA[Gestern startete der <a href="http://mondaynightskate.ch/"><b>Monday Night Skate</b></a> in Z&uuml;rich, am 5. Mai folgen Genf, Basel, Kreuzlingen und Luzern. <br />
<br />
Der Monday Night Skate (MNS) ist wirklich etwas geniales: 200 bis 300 Leute auf Inlineskates, die durch die Stadt brausen. Die Route und der Startort kann immer auf <a href="http://www.mondaynightskate.ch">mondaynightskate.ch</a> nachgeschlagen werden. Auch findet man immer am fr&uuml;hen Abend den Bescheid, ob es &uuml;berhaupt stattfindet, denn die Inlineskater sind bekennende Sch&ouml;nwettertypen (bei schlechtem Wetter w&uuml;rden sie auch alle in der erstbesten Kurve auf die gesch&uuml;tzten Gelenke fallen :-D).<br />
<br />
MNSs finden in diesen Schweizer St&auml;dten statt: Aarau, Basel, Biel, <a href="http://www.radiogrischa.ch/virtual/dHBsPWV2dCxldnQ9MjQ5LGNhbGw9MTE.html">Chur</a>, Genf, Kreuzlingen, Luzern, Zug und Z&uuml;rich.<br />
<br />
Von <i>Langsamverkehr</i> kann bei manchen Strecken gar nicht mehr die Rede sein, denn die Schlange w&auml;lzt sich durch die Stadt in oft schneller als Autos - auf die etwas langsameren wird aber immer wieder gewartet.<br />
<br />
Grossartig finde ich vor allem, dass f&uuml;r diesen Anlass extra die Strassen kurzzeitig abgesperrt werden, damit sich die Inlineskater selbst durch ansonsten dichtest befahrene Stadtteile und Strassen bewegen k&ouml;nnen. So wird jede <i>zweite Woche</i> am Abend dem motorisierten Verkehr etwas Platz weggenommen und f&uuml;r eine sch&ouml;ne Fahrt durch die Stadt verwendet.]]></description>
    <dc:creator>Florian Schreier</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Florian Schreier</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T06:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/25616/">
    <title><![CDATA[CHF 250'000 sehr gut investiert]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/25616/</link>
    <description><![CDATA[<i>Der folgende Beitrag wurde von </i><a href="http://www.namics.com/ueber-uns/namics-team/mitarbeiter/liste/J%26uuml%3Brg_Stuker/d2c2a75b0a.html">J&uuml;rg Stuker</a> <i>geschrieben. Er ist CEO der St. Galler Firma </i><a href="http://www.namics.com/home.html">namics</a> <i>und schreibt in diesem Gastbeitrag, weshalb namics lieber den &ouml;ffentlichen Verkehr als das Auto benutzt. Und nun &uuml;bergebe ich das Wort an J&uuml;rg Stuker:</i>
<br />
<br />
<center><img title="" height="300" alt="namics-im-Zug" width="400" src="http://blog.autolos.com/static/autolos/images/namics-im-Zug.jpg" /></center>
<br />
Ja, dass namics wenn immer m&ouml;glich mit dem &ouml;ffentlichen Verkehr reist, ist ein Kulturelement. F&uuml;r mich selbst ist es aber auch nicht anders zu denken und zudem ist es betriebswirtschaftlich scharf &uuml;berlegt.<br />
<br />
Wie w&auml;re es mit der Arbeitszeit? Der Zug ist ein sehr guter, st&ouml;rungsfreier Arbeitsplatz. Fast schweizweit mit vern&uuml;nftigem Internet-Zugang (ausser die schlechte Verbindung zwischen Zug und Z&uuml;rich verstehe ich nicht) und auf den grossen Strecken mit <a href="http://mct.sbb.ch/mct/reisezeit/dienstleistungen/businessabteil.htm">Steckdosen</a> (zur Zeit tanke ich grad zwischen Lugano und Chiasso ;-) Das Auto-Argument, dass sich dort Telefone besser erledigen lassen, halte ich f&uuml;r Bl&ouml;dsinn. Bin ich selbst auch immer wieder Opfer von Leuten, die mich zu Pendelzeiten ohne Unterlagen in der Hand belabern. &Uuml;brigens halte ich Telefongespr&auml;che (mit Inhalt) im Zug auch f&uuml;r problematisch.<br />
<br />
Und nun zur Planbarkeit. Autofahren ist f&uuml;r mich zu kompliziert. An welchem Wochentag, auf welcher Strecke und in welcher Fahrtrichtung muss ich je nach Wetter, Schulferien, Baustellenlage, Feiertagen u.s.w. um welche Zeit wie viel Reserve einrechnen? Und das mit dem Resultat, dass ich entweder 25 Minuten zu fr&uuml;h oder 10 Minuten zu sp&auml;t bin.<br />
<br />
Ausser ich bleibe im Bett liegen, bin ich t&auml;glich mit dem &ouml;ffentlichen Verkehr unterwegs und fahre an mindestens 15 Tagen im Monat mit dem Zug. Erinnern kann ich mich vor allem an sekundengenaue Abfahrten und minutengenaue Ank&uuml;nfte. Und in den extrem seltenen Versp&auml;tungsf&auml;llen waren kaum nur die Nutzer des &ouml;ffentlichen Verkehrs zu sp&auml;t.<br />
<br />
H&auml;ufig treffen sich namics Mitarbeiter geplant auf Z&uuml;gen, um an Themen und Projekten zu arbeiten (<a href="http://about.namics.com/2008/03/meeting_im_ice.html">Meeting im ICE 270</a>). Die &#8222;ber&uuml;hmte&#8220; Vorbereitungsstunde vor dem Workshop oder das gemeinsame Finalisieren des Protokolls danach. Aber auch der Zufall hat seinen Scharm. Einige Kolleginnen oder Kollegen treffe ich so regelm&auml;ssig per Zufall auf dem Zug (<a href="http://about.namics.com/2008/03/namics_trifft_s.html">namics trifft sich im Zug</a>), so dass ich mir aufschreibe, was ich mit ihnen besprechen will. Sehr effizient und weniger bel&auml;stigend als St&ouml;rungen im Augenblick!<br />
<br />
Und nun noch zur Sicherheit. Nach einem langen Arbeitstag w&uuml;rde ich mir eine Autofahrt als Fahrer nicht mehr zutrauen. Sich im Zug sicher fahren zu lassen und dabei beispielsweise Musik zu h&ouml;ren ist f&uuml;r mich Lebensqualit&auml;t, die ich nie mehr missen will.<br />
<br />
Und was hat das mit namics zu tun?<br />
<br />
Alle Schweizer namics Offices sind bewusst sehr nahe bei Bahnh&ouml;fen: <a href="http://tel.local.ch/zh/namics">Z&uuml;rich</a> 1 Minute, <a href="http://tel.local.ch/zg/namics">Baar</a> 3 Minuten und <a href="http://tel.local.ch/sg/namics">St. Gallen</a> 5 Minuten je zu Fuss. Auch in <a href="http://www.namics.com/frankfurt">Frankfurt</a> sind wir mit 5 Minuten sehr nahe beim Hauptbahnhof.<br />
<br />
Alle Mitarbeiter bekommen von namics ein <a href="http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/abonnemente/halbtax.htm">Halbtaxabo</a>. Die Vielreiser haben zudem ein <a href="http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/abonnemente/ga.htm">Generalabonnement</a> 1. Klasse. Es sind &uuml;ber 30 St&uuml;ck an der Zahl. Und schlussendlich bezahlen wir Autospesen nicht, ausser mit <b>SEHR</b> guten Argumenten. Taxis sind ok.<br />
<br />
Die Zahl von CHF 250&#8217;000 im Titel des Posts ist &uuml;brigens unser Umsatz bei der SBB und der Deutschen Bahn im letzten Jahr oder eben eine unserer besten Investitionen.<br />
<br />
<em><font size="1">Bild &copy; (</font></em><a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) stejan (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)]]></description>
    <dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andreas Hobi</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-08T15:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/25078/">
    <title><![CDATA[Warum das Auto besser ist als die alternativen Fortbewegungsmittel]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/25078/</link>
    <description><![CDATA[<center><img title="Flickr Velaia (ParisPeking)" height="266" alt="Flickr Velaia (ParisPeking)" width="400" src="http://blog.autolos.com/static/autolos/images/1838314068_2b0b523fb1.jpg" /></center>
<br />
Warum das Auto besser ist als die alternativen Fortbewegungsmittel, oder anders formuliert:<br />
<br />
<strong>"Was hindert Dich daran, auf Dein Auto zu verzichten?"</strong><br />
<br />
Diese Frage stellte ich vor ein paar Tagen hier auf <a href="http://blog.autolos.com/stories/24287/">autolos.com</a>. Rund 30 Antworten habe ich seither erhalten. Vorallem auf <a href="http://www.brainr.de/brainstorming/show/4159">brainr.de</a> gab es interessante Einblicke in die Autofahrer-K&ouml;pfe. Einige brauchbar, andere weniger. :)<br />
<br />
Was ich immer wieder h&ouml;re, sei es nun im Privaten oder auch bei meiner Arbeit, ist das Argument <strong>"Unabh&auml;ngigkeit"</strong>. Mit dem Auto sei man nun einfach ein mal unabh&auml;ngiger als mit anderen Fortbewegungsmitteln. In Einzelf&auml;llen mag dies zutreffen; wer auf dem Land wohnt, in der N&auml;he einer Haltestelle, welche nur alle zwei Stunden von einem Bus bedient wird, der will nat&uuml;rlich nur bedingt auf sein Auto verzichten. Und wer um 03:00 Uhr nachts dringend irgendwohin muss, der hat es mit einem Auto einfacher.<br />
<br />
Und trotzdem kann man meiner Meinung nach auf ein eigenes Auto verzichten. In Situationen, welche einen PKW erfordern, kann man ja immer noch auf <a href="http://schweizweit.net/2007/08/21/car-sharing-schweiz-weltweit-an-der-spitze/">Mobility &amp; Co.</a> ausweichen. W&auml;hrend des Tages jedoch ist man in Regionen, welche durch den &Ouml;V gut erschlossen sind, inzwischen meistens schon fast unabh&auml;ngiger, wenn man <strong>nicht</strong> mit dem Auto reist: Keine Parkplatz-Suche in der Innenstadt, gute Umsteigeverbindungen von / auf Bus, Bahn und Schiff, keine Staus. Zumindest auf die Schweiz trifft dies zu. Ausserdem kann man in den Z&uuml;gen und Bussen <strong>arbeiten, lesen, schlafen</strong> oder in seinen Gedanken versinken... Das nenne ich <strong>Unabh&auml;ngigkeit</strong>!
<br /><br />
<h3>Gewohnheitstier Mensch</h3>
Der Mensch ist ein <a href="http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=gewohnheitstier&amp;bool=relevanz&amp;suchspalte%5B%5D=rart_ou">Gewohnheitstier</a>. Wer <strong>mit</strong> einem Auto aufgewachsen ist oder sich jahrelang nur mit Autos fortbewegt hat, der hat M&uuml;he, auf den &Ouml;V umzusteigen. Umgekehrt: Wer (wie ich) <strong>ohne</strong> Auto, daf&uuml;r mit dem &Ouml;V aufgewachsen ist, der versteht nicht, wie man so auto-abh&auml;ngig sein kann und wieso ein Leben ohne Auto so unvorstellbar sein soll. <em>(Zu diesem Thema werde ich &uuml;brigens demn&auml;chst noch schreiben: "Taxi Mama - Wieso es unklug ist, die Kinder zur Schule zu fahren")</em><br />
<br />
Wie bringt man einen Menschen dazu, seine Gewohnheiten zu &auml;ndern? Dar&uuml;ber sollten sich die &Ouml;V-Unternehmen mal Gedanken machen. Die <a href="http://schweizweit.net/2008/02/29/neuer-zvv-slogan-damit-du-da-bist-wo-ich-bin-auch-ein-sbb/">tollen Werbeplakate</a> sind ja gut und recht, nur meistens erreichen diese nur die bereits bestehenden Kunden. Die Unternehmen sollten die potentiellen &Ouml;V-Kunden dort abholen, wo der Individualverkehr Schw&auml;chen hat:<br />
<br />
Die <strong>Spritpreise</strong> sind wieder einmal gestiegen? Super, schickt sofort ein paar Mitarbeiter an die Tankstellen und lasst die Flyer mit den Preisen der &Ouml;V-Fahrausweise verteilen!<br />
<br />
Es <strong>staut</strong> sich wieder einmal auf der Autobahn? Genial, (falls erlaubt) schickt Mitarbeiter zu den stehenden Autos und lasst sie Werbung f&uuml;r den &Ouml;V machen. Alternativ k&ouml;nnte man auch ein Kleinflugzeug in die Luft schicken, welches ein Werbebanner hinter sich herzieht und so dem Stau entlang fliegt. Oder wie w&auml;re es mit <a href="http://www.feldwerbung.ch/typo/index.php?id=39">Feldwerbung</a> an Autobahnstrecken, welche &auml;usserst stau-anf&auml;llig sind?<br />
<br />
In der Z&uuml;rcher Innenstadt steht ein Auto im Parkverbot, die Busse klemmt schon unter dem Scheibenwischer? Nicht schlecht, klemmt doch gleich noch einen Zettel unter den Wischer mit der Info, wie viele Tage der Besitzer mit dem f&uuml;r die Busse auszugebenden Geld das Z&uuml;rcher Stadtnetz h&auml;tte benutzen k&ouml;nnen! Beispiele g&auml;be es noch viele.
<br /><br />
<h3>Reisedauer &amp; Preis</h3>
Ein anderes Argument, das ich immer wieder mal h&ouml;re: <strong>"Der &Ouml;V ist zu langsam."</strong> Ist das wirklich so? Ja, der &Ouml;V ist vielfach langsamer. Aber die Unterschiede liegen beinahe immer im tiefen Prozentbereich. Wer die Reisezeiten zwischen &Ouml;V und IV einmal vergleichen will, kann die folgenden Websiten besuchen:<br />
<br />
<strong>Deutschland</strong><br />
&Ouml;V: <a href="http://www.bahn.de">bahn.de</a><br />
IV: <a href="http://viamichelin.de">viamichelin.de</a><br />
<br />
<strong>Schweiz / Liechtenstein</strong><br />
&Ouml;V: <a href="http://sbb.ch">sbb.ch</a><br />
IV: <a href="http://viamichelin.ch">viamichelin.ch</a><br />
<br />
<strong>&Ouml;sterreich</strong><br />
&Ouml;V: <a href="http://www.oebb.at">oebb.at</a><br />
IV: <a href="http://viamichelin.de">viamichelin.de</a><br />
<br />
Im gleichen Atemzug wie die Reisedauer wird jeweils auch der <strong>Preis</strong> genannt. Der &Ouml;V sei schlicht und einfach viel zu teuer! Ich frage mich: Wieso h&auml;lt sich dieses Ger&uuml;cht &uuml;ber Jahre hinweg? Schauen wir uns doch einfach einmal die Fakten an:<br />
<br />
Ein IV-Kilometer kostet in der Schweiz im Schnitt <strong>CHF 0.76</strong> (Quelle: <a href="http://www.tcs.ch/main/de/home/auto_moto/kosten/kilometer/musterauto.html">TCS</a>) und in Deutschland und &Ouml;sterreich <strong>EUR 0.55</strong> (Quelle: <a href="http://www.bahn.de/hilfe/view/pk/de/auswahl/adac.shtml" target="_blank">ADAC</a>).<br />
<br />
<strong>Zwei Beispiele:</strong><br />
<br />
Die Strecke <strong>M&uuml;nchen - Hamburg</strong> dauert mit der Bahn 6:53 Stunden und kostet im Normalpreis 122.00 Euro. Mit dem Auto ist man 14 Minuten schneller (3.4%), man bezahlt aber f&uuml;r die 774 Kilometer stolze 425 Euro, also das 3.4-fache. Hier lohnt sich das Auto aus finanziellen Gr&uuml;nden erst, wenn vier erwachsene Personen ohne Erm&auml;ssigungskarten eine Reise machen wollen.<br />
<br />
In der Schweiz braucht man von <strong>Chur nach Genf</strong> 4:06 Stunden und die Reise kostet ohne Halbtax (Erm&auml;ssigungskarte 50%) genau 101.00 Franken. Mit dem Auto reist man 4:05 Stunden (= 1 Minute weniger) und man bezahlt f&uuml;r die 394 Kilometer um die 295.50 Franken. Immerhin fast das Dreifache!<br />
<br />
Die Zeit- und Preis-Argumente sind also nicht wirklich stichhaltig. Es handelt sich dabei eher um Ausreden. Es gibt nicht wirklich viele Punkte, welche <strong>f&uuml;r</strong> ein eigenes Auto sprechen. Insbesonders dann nicht, wenn man die M&ouml;glichkeit hat, in "Ausnahmesituationen" ein Auto zu mieten. Oft ist es einfach nur <a href="http://imgriff.com/2008/03/24/der-innere-schweinehund-1/">der innere Schweinehund</a>, welcher das Umsteigen verhindert.<br />
<br />
Zum Schluss noch einige witzige Antworten, welche ich auf meine Frage bei <a href="http://www.brainr.de/brainstorming/show/4159">brainr.de</a> erhalten habe. Was hindert Dich daran, auf Dein Auto zu verzichten?:
<ul>	
<li>Die Frau nat&uuml;rlich</li>	
<li> Mein Mann</li>	
<li> meine Dummheit</li>	
<li> meine asoziale Ader</li>	
<li> meine fehlende Intelligenz</li>	
<li> meine 150 kg</li>	
<li> meine Lust an der Zerst&ouml;rung der Umwelt</li>	
<li> ich liebe es stundenlang durch die Gassen einer Stadt zu fahren und einen Parkplatz zu suchen</li>	
<li> mit der Bahn bequem in die Stadt - ist doch nur was f&uuml;r Weicheier</li>	
<li> Ich liebe Staus</li>
</ul>
Na dann, allseits gute Fahrt! ;o)<br />
<br />
<em><font size="1">Bild &copy; (</font></em><a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Velaia (ParisPeking) (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)]]></description>
    <dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andreas Hobi</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-31T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/23991/">
    <title><![CDATA[Veloweltstadt Kopenhagen]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/23991/</link>
    <description><![CDATA[<b>Kopenhagen</b>, die Hauptstadt von D&auml;nemark, macht es vor. Dort kann man an insgesamt 110 Stationen Velos <i>gratis</i> ausleihen f&uuml;r ein Depot von 20 Kronen (ca. 4,50 Sfr.).<br />
<br />
<b>Doch nicht nur das</b> macht die Stadt am &Ouml;resund hat auch gr&uuml;ne Wellen bei den Verkehrssignalen, die es den pendelnden Velofahrerinnen erm&ouml;glichen, rasch vorw&auml;rts zu kommen. Es gelten spezielle Vortrittsrechte f&uuml;r die Velofahrer und so w&auml;lzt sich jeden Morgen eine Lawine von Pendlern aus den Vororten in die Stadt.<br />
<br />
<b>Sagenhafte 36 %</b> der Arbeitnehmer in Kopenhagen fahren mit dem Velo zur Arbeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Neuwagen unter 20'000 Franken nicht zu bekommen sind und es in der Innenstadt kaum Parkpl&auml;tze gibt.<br />
<br />
<b>F&uuml;r Reisende</b> gibt es auch Mietvelos in vielen Hotels. Damit kann die Stadt und die Umgebung gem&uuml;tlich besichtigt werden. <br />
<br />
<b>Die zwei folgenden Videos</b> illustrieren diese t&auml;glichen <a href="http://blog.autolos.com/stories/23573/">"Critical Mass"</a>-Aktionen.<br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7gjqgt7qkQw&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7gjqgt7qkQw&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OYajXN4pPHI&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OYajXN4pPHI&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
[via <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/nachrichten/artikel-detailseiten/?newsid=12957">SonntagsZeitung</a>]]]></description>
    <dc:creator>Florian Schreier</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Florian Schreier</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T10:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/23758/">
    <title><![CDATA[Besser leben ohne Auto]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/23758/</link>
    <description><![CDATA[Ein Blog w&auml;re ja eigentlich der ideale Ort, sich in der Halb&ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Dinge auzuslassen, die so richtig &auml;rgerlich sind. Themen w&auml;ren ja auch genug da &#8211; wie unser Bundesrat,  der es auch 25(!) Jahre nach der Erfindung der &ouml;kologischen Steuerreform durch <a href="http://www.jfzh.ch/n_u_b/2000energie/binswanger.htm">Hans Christoph Binswanger</a> noch nicht fertig gebracht hat, die CO2-Abgabe auf Benzin einzuf&uuml;hren. Aber zum Anfang wollen wir mal positiv sein &#8211; schliesslich bewegt sich etwas auf der Welt, auch ohne vier R&auml;der und Gummireifen:<br />
<br />
Obwohl die Z&uuml;rcher Sektion der Partei mit dem Geissbock auf Ihrer Website jammert: &#8222;Der Verkehr wird in der Stadt behindert, Strassen werden verengt, Verkehrsschikanen werden aufgestellt und Parkpl&auml;tze vernichtet&#8220;, wollen alle nach Z&uuml;rich ziehen! Letztes Jahr hat die Stadtbev&ouml;lkerung erneut <a href="http://www.statistik.zh.ch/themen/01/aktuell/bev07.php">um 10'000 Einwohner zugenommen</a>. Das entspricht der Einwohnerzahl von Rheinfelden oder Buchs (SG). Dabei haben die Geissb&ouml;ckeler ja recht &#8211; in Z&uuml;rich ist Auto fahren eine Unm&ouml;glichkeit. Keine Parkpl&auml;tze, Staus allenthalben &#8211; deshalb kommen in der Stadt Z&uuml;rich auch 45% der Haushalte ohne Auto aus, w&auml;hrend in der Schweiz insgesamt nur 25% der Haushalte autofrei sind (Zahlenmaterial zu finden bei <a href="http://www.clubderautofreien.ch/index.php?lng=de&amp;pag=37&amp;spg=0&amp;nav=2&amp;sub=2&amp;ssb=4&amp;slm=0">CAS</a>). <br />
<br />
Das bedeutet doch zweierlei:<br />
<br />
1) Die Menschen f&uuml;hlen sich ohne Auto einfach wohler und &#8222;fl&uuml;chten&#8220; von den autoverseuchten Agglomerationen ins lauschig-ruhige Z&uuml;rich.<br />
2)  Wenn nun nur 25% der Schweizer Haushalte, aber 45% der Stadtz&uuml;rcher Haushalte autofrei sind, l&auml;sst sich folgende kleine Rechnung machen: Auf 10'000 Durchschnitts-Schweizer kommen  4'375 Autos. Auf 10'000 Z&uuml;rcher aber nur 2625 Autos! Wenn nun sich nun alle Zuwanderer so verhalten haben, wie man das nach der Statistik erwarten w&uuml;rde, wurde die Schweiz durch die Zuwanderung in Z&uuml;rich von 1&#8217;750 Autos befreit. <br />
<br />
Das ist doch was &#8211; oder?]]></description>
    <dc:creator>Georg Birkner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Georg Birkner</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-07T06:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/23573/">
    <title><![CDATA[Critical Mass - Der unmotorisierte Verkehr erobert die Strasse]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/23573/</link>
    <description><![CDATA[Hast Du schon einmal von <b>Critical Mass</b> geh&ouml;rt? Nicht? Bei mir war es heute auch das erste Mal. Dabei ist die Idee, welche dahinter steckt, gar nicht mal so &uuml;bel.<br />
<br />
<b>Definition gem&auml;ss </b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Masse_%28Protestform%29">Wikipedia</a>:<br />
<cite>Critical mass (Kritische Masse) ist eine international verwendete Aktionsform, bei der sich mehrere unmotorisierte Verkehrsteilnehmer scheinbar zuf&auml;llig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenst&auml;dte mit ihrer blo&szlig;en Menge und konzentriertem Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegen&uuml;ber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.</cite><br />
<br />
Genial, oder? Eine riesige Menge an Fahrradfahrern benutzt die gleiche Strasse und legt so den motorisierten Verkehr nahezu lahm. Sowas sollte es &ouml;fters geben! :) Hier auf der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass">englischen Wikipedia Seite</a> gibt es einige US bezogene Infos und eine Historie verschiedener Aktionen<br />
<br />
Die Critical Mass entstand, als ein paar Fahrradfahrer aufzeigen wollten, wie unfreundlich die Strassen f&uuml;r Fahrradfahrer sind. Nach und nach entwickelte sich diese f&uuml;hrungslose Struktur zu einem Event mit diversen Zielen. Manche nehmen teil, um damit ihren Umstieg vom Auto aufs Fahrrad zu zelebrieren, andere wollen den motorisierten Verkehr mal kurz lahmlegen und wieder andere haben einfach Freude, mal mit unz&auml;hligen Gleichgesinnten eine Fahrradtour quer durch die Innenstadt zu machen.<br />
<br />
Ein Merkmal der Critical Mass ist ihre <b>f&uuml;hrungslose Struktur</b>. Es gibt keinen "Anf&uuml;hrer" oder "Organisator". Oftmals entscheiden einfach die Fahrer, welche sich gerade an der Spitze befinden, welche Strassen befahren werden. Da es sich also nicht um eine organisierte Demo handelt, k&ouml;nnen die Beh&ouml;rden oftmals auch nichts gegen die Critical Mass-Teilnehmer unternehmen. <i>(Und in meinen Augen tun die CM-Teilnehmer auch nichts verbotenes...)</i><br />
<br />
Besonders interessant wird es im &Uuml;brigen bei Kreuzungen, welche durch Lichtsignale geregelt sind: In Deutschland gilt eine Gruppe von &uuml;ber 16 RadfahrerInnen als "Verband", und dem Verband ist es erlaubt, die Kreuzung geschlossen zu passieren, selbst wenn die Ampel w&auml;hrend des Passierens auf Rot springt... :) In Idaho, USA gibt es ein &auml;hnliches Gesetz.
<br />
<br />
<center><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/a7-MxK8AvHI"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/a7-MxK8AvHI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></center>
<br />

ein zweites Video auf einem <a href="http://nicomachus.net/2007/10/what-is-critical-mass-2/">amerikanischem Veloblog</a>. In der Schweiz, genauer in Basel gab es vor zwei Jahren auch eine Aktion, <a href="http://switzerland.indymedia.org/demix/2006/02/38879.shtml">der Aufruf dazu</a>.
<br />
<br />
Mehr Infos zu critical mass:
<ul>  
<li><a href="http://criticalmass.wikia.com/wiki/De:Critical_Mass">Critical Mass Wiki</a></li>
<li><a href="http://www.geocities.com/RainForest/8609/wasist.html">Wie es funktioniert</a></li>  
<li><a href="http://critical-mass.info/">Critical mass Hub</a></li>
</ul>]]></description>
    <dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andreas Hobi</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-04T07:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.autolos.com/stories/23334/">
    <title><![CDATA[One Less Car Challenge in Seattle]]></title>
    <link>http://blog.autolos.com/stories/23334/</link>
    <description><![CDATA[Vor einigen Tagen bin ich auf ein Projekt gestossen, das mich absolut begeistert. Es nennt sich <a href="http://www.seattle.gov/waytogo/onelesscar2.htm">"One Less Car Challenge"</a> (in etwa: <em>"Ein-Auto-Weniger-Wettbewerb"</em>) und das Ziel ist es, die Bev&ouml;lkerung zum Umsteigen auf den &Ouml;ffentlichen Verkehr zu bewegen. Die &Uuml;berlegung dahinter: Viele Menschen haben sich so sehr an ihr Auto gew&ouml;hnt, dass sie sich ein Leben ohne fahrbaren Untersatz gar nicht mehr vorstellen k&ouml;nnen. "&Ouml;ffentlicher Verkehr? Undenkbar! Viel zu teuer, viel zu kompliziert!" Diese Meinung ist in den K&ouml;pfen vieler B&uuml;rger von Seattle. - Die Stadt will sie nun eines besseren belehren.<br />
<br />
<b>&Uuml;berblick</b><br />
F&uuml;r die Teilnehmer gibt es zwei M&ouml;glichkeiten (two levels):
<ul>	
<li> <strong>level one:</strong> Man beh&auml;lt zwar sein Auto, verzichtet jedoch darauf, mit ihm zu fahren. Dieser Verzicht beschr&auml;nkt sich auf einen Monat.</li>
</ul>
<ul>	
<li> <strong>level two:</strong> Der Teilnehmer verkauft sein Auto (oder eines seiner Autos) und spart dadurch eine Menge Geld.</li>
</ul>
Die Teilnehmer von Level One / Two erhalten von der Stadt viele Tipps, wie man mit dem Bus, dem Fahrrad, zu Fuss oder durch Carsharing von A nach B kommt. Ausserdem gibt es Erm&auml;ssigungen beim Carsharing-Anbieter <a href="http://www.flexcar.com/">Flexcar</a>.<br />
<br />
In den folgenden Abschnitten dieses Artikels werden die beiden Levels der <strong>One Less Car Challenge</strong> genauer erkl&auml;rt.<br />
<br />
<b>Level One</b><br />
Der Teilnehmer oder die Teilnehmer-Familie <strong>verzichtet w&auml;hrend einem Monat darauf, eines ihrer Autos zu fahren</strong>. Um teilnehmen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen nach dem Verzicht weniger Autos als Teilnehmer &uuml;brig bleiben.<br />
Ein Beispiel: Ein Haushalt von drei Personen mit F&uuml;hrerschein und drei Autos muss auf ein Auto verzichten. Ein Haushalt mit einer Person mit F&uuml;hrerschein und zwei Autos muss auf beide Autos verzichten. (Bei uns kaum vorstellbar, aber in Amerika ist es durchaus m&ouml;glich, dass in einem Haushalt mehr Autos als Personen vorhanden sind...) Danach wird der Kilometerstand abgelesen und vermerkt. Dasselbe geschieht am Ende des Monats. Ausserdem f&uuml;hren die Teilnehmer eine Art "Tagebuch" &uuml;ber ihr Mobilit&auml;ts-Verhalten. Als Dank f&uuml;r die Teilnahme erh&auml;lt man wertvolle Tipps rund um Fahrrad fahren, Carpooling und <a href="http://schweizweit.net/2007/08/21/car-sharing-schweiz-weltweit-an-der-spitze/">Carsharing</a>, 50 Dollar Erm&auml;ssigung bei Flexcar und 40% Erm&auml;ssigung bei einem Fahrrad-Verein (<a href="http://www.cascade.org/">Cascade Bicycle Club</a>). Vorallem aber hilft man mit seiner Teilnahme, die Umwelt zu schonen und die Strassen zu entlasten.<br />
<br />
<b>Level Two</b><br />
Die Teilnehmer <strong>verkaufen oder verschenken mindestens ein Auto</strong> und mindestens soviele Autos, dass am Schluss weniger Autos als Teilnehmer pro Haushalt &uuml;brig bleiben. Die verkauften Autos d&uuml;rfen ein Jahr lang nicht ersetzt werden. Auch hier f&uuml;hren die Teilnehmer "Tagebuch", so wie es jene von Level One auch tun. Da die Teilnehmer hier nicht einfach nur auf ihr Auto verzichten, sondern es gleich verkaufen, sind die Geschenke auch umso gr&ouml;sser:
<ul>	
<li>Gutschein im Wert von 600 Dollar f&uuml;r Flexcar</li>	
<li> Gratis Mitgliedschaft im Cascade Bicycle Club</li>	
<li> Gratis Mitgliedschaft in der <a href="http://www.bicyclealliance.org/">Bicycle Alliance of Washington</a></li>
</ul><br />


<b>Fazit</b><br />
Ich finde dieses Projekt eine <strong>absolut tolle Sache und vorbildlich f&uuml;r viele andere St&auml;dte</strong>, nicht nur in den USA. Denn: Viele Leute sind sich gar nicht bewusst, wie einfach die Ben&uuml;tzung des &Ouml;ffentlichen Verkehrs ist und vorallem wie wenig der &Ouml;V kostet.<br />
Die Stadt Seattle vereinfacht ihren B&uuml;rgern den Umstieg, indem sie Tipps und Gutscheine mit auf den Weg gibt.<br />
Auf der Website erh&auml;lt man ausserdem noch <a href="http://www.seattle.gov/waytogo/books.htm">Buchtipps</a> ("Divorce Your Car! Ending the Love Affair with the Automobile" etc), <a href="http://www.seattle.gov/waytogo/organizations.htm">Telefonnummern</a> von Transportunternehmen und &Ouml;V-Organisationen und man hat die M&ouml;glichkeit, die Kosten des <a href="http://www.seattle.gov/waytogo/carcostworksheetolcc.htm">eigenen Autos</a> und des t&auml;glichen <a href="http://transit.metrokc.gov/tops/bus/calculator.html">Arbeitsweges</a> zu berechnen.<br />
<br />
Last but not least d&uuml;rfen die <a href="http://www.seattle.gov/waytogo/demostudyolcc.htm">Erfolgsstories</a> auch nicht fehlen.]]></description>
    <dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://blog.autolos.com/topics/lebensqualit%C3%A4t&quot;&gt;lebensqualität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Andreas Hobi</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-29T08:00:00Z</dc:date>
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