.:: electric ::.

Strom und Design - die neuen Tankstellen

Vor einigen Tagen sind wir über diesen interessanten Beitrag drüben bei Hochparterre gestolpert (war ja auch hoch, das Parterre ;-) Andreas Herzog hatte in einer 3-teiligen Beitragsserie mit dem Titel «Vehicle-to-Grid» sehr interessante Aspekte der Elektromobilität beleuchtet.

Im dritten Beitrag geht es um das Design von Tankstellen zum Stromtanken
Hier die links zu den anderen beiden Beiträgen: Parallel zu diesem Beitrag habe ich einen Kommentar zum Thema Elektro Autos verfasst, den ich auszugsweise gerne wiedergebe:
Zwei Aspekte sind meiner Meinung nach kritisch zu diskutieren: 1) es gibt eine kleine aber ernstzunehmende Nachfrage nach Elektromobilen, v.a. für stinknormale Wagen, keine teuren Fhz. – Wieso hat es die die Autoindustrie im 2010 nicht geschafft, alltagstaugliche Elektrofahrzeuge in Serie zu produzieren.
2) bei allem Lob und Freude für Fahrzeuge mit Alternativ Antrieb, das Verkehrsaufkommen darf nicht unbegrenzt weiterwachsen, v.a. nicht in den Städten. Das wäre fatal.

Hier geht's zum Posting von Leumund mit dem Titel "Tesla – Think different"


Können Autos «öko» sein? Diskutieren Sie mit

Eben auf den Elektrowagen "Urban Commuter" (UC) von Rinspeed aufmerksam geworden, die ganze Diskussion zum Thema können Autos «öko» sein? drüben bei Coop.

urban commuter von rinspeed

Wo das Fahrzeug in Kürze zu sehen sein wird, sagen wir hier lieber nicht ;-)
Offenbar unterstütz Coop das ganze Projekt, wie hier zu lesen ist.


autosalon - die zukunft ist elektrisch (headline vom tages-anzeiger)

autosalon - die zukunft ist elektrisch
Foto vom Aushang am Kiosk heute Donnerstag 5. März 2009

Der Artikel im Tages-Anzeiger hat auch einige interessante Kommentare, z.B. der von Max Fischer:
Na toll. Und was ist mit der Flächenversiegelung aufgrund des motorisierten Individualverkehrs? Daran ändert sich auch mit Psycho-Energie nichts. Des weiteren: Mit welcher Energie werden diese Autos und ihre Rohstoffe hergestellt? Was ist mit den hochgiftigen Batterien? Eine vernünftige Politik in Sachen Verkehr und Arbeit und schwupps, sind die Autos egal welchen Antirebs unnötig.

Wir hier bei autolos machen sicher kein Werbung für den A... Salon, aber die neuen technischen Entwicklungen sollten alle interessieren, auch jene, die selbst kein eigenes (Elektro-) Auto besitzen wollen.


betterplace gibt gas - news aus Dänemark

Das Project Better Place von Shai Agassi entwickelt eine unglaubliche Energie und Dynamik, beinahe jede Woche erhalten wir Infos über Aktivitäten in neuen Ländern (so far: Israel, Denmark, Australia, California, Hawaii and Canada).

Heute Dienstag wurde bekannt (vgl. press release), dass in Dänemark ein hundert Millionen Deal (!) mit Dong Energy abgeschlossen wurde. Zwei Auszüge daraus:
“Our goal in investing in Better Place Denmark is to help reduce CO2 emissions and increase the consumption of sustainable energy by capturing and leveraging wind power more efficiently,” said Anders Eldrup, CEO and President, DONG Energy. “Under Jens Moberg’s leadership, we look forward to making the Better Place vision a reality in Denmark for the entire world to see.”
und weiter:
The Danish government encourages its society to switch from petrol-based cars to zero emission vehicles and is committed to helping the country reduce its CO2 emissions by 21 percent by 2012. Just by switching all vehicles to electric, Denmark could effectively reduce its current CO2 emissions by 17 percent. Today, the Danish government incents consumers to purchase zero emission vehicles by applying zero tax for zero emission vehicles while applying up to a 180 percent tax on the purchase of petrol-based cars.

An mehr Infos interessiert? Hier die Petiton für dein Land unterzeichnen und/oder Mitglied werden. Take action. NOW.


Autoindustrie am Scheideweg - Seitenblick auf den Elektroflitzer TESLA

Diese Woche wurden eher düstere Eindrücke aus den USA gemeldet, Begriffe wie "das grosse Lichterlöschen" machen die Runde, ein Auszug von der Motorshow in LA:
"(...) Und die Stände von General Motors weiter hinten wirken verwaist. Auf eine Pressekonferenz wird in diesem Jahr verzichtet. (...) Hier der ganze Artikel - NZZ Online.

Der Fastlane Blog vom Big Boss von GM bekommt während dieser grossen Krise eine ganz andere Bedeutung, Bob Lutz mag bereits vor Jahren die Möglichkeiten der New Economy erkannt zu haben, bei den eigenen Produkten hielt sich die Innovationskraft aber in Grenzen (vgl. dazu sein aktuelle posting zum VOLT)

"Eine Brücke zwischen Hybriden und E-Mobilen schlägt der Chevrolet Volt, der, rein elektrisch betrieben, aber nur etwa 60 km weit kommt. Wer weiter fahren möchte, braucht die Unterstützung der mitgeführten On-Bord-Ladeeinheit. Sie besteht aus einem kleinen Verbrennungsmotor, der automatisch zuschaltet, um über einen Generator die Lithium-Ionen-Batterien zu speisen, die wiederum Energie für die Antriebseinheit liefern. So verfügt der ab 2009 erhältliche Volt über eine Reichweite von 1000 km. Noch existiert der Plan, ihn als Opel auch nach Europa zu bringen." Quelle: NZZ

Ich habe mich hier vor einigen Tagen über die Offensive der Autolobby zur Ankurbelung der Neuwagenverkäufe mockiert. Auf eine positive Meldung Auto Zürich möchte ich nachträglich noch hinweisen (Wir machen keine Autowerbung hier bei AUTOLOS - keine Angst!). Das Elektroauto TESLA ist nun lieferbar, wer 50'000,- Euro Anzahlung leisten kann / will, bekommt im nächsten Jahr ein umweltfreundlichen Elektroflitzer geliefert, auch in Europa. Über die Gefährlichkeit dieser beinahe lautlosen "Waffe" auf dem Strassen schreiben wir hier nichts, verweisen aber gerne auf diese beiden Beiträge im Tagi: Der Tesla zeigt, dass auch die Batterie Technologie - dank Notebooks (?) - einen enorme Entwicklung gemacht hat. Da werden in den nächsten Jahren noch einige interessante Anwendungen und Fahrzeuge auf den Markt kommen, das ist sicher.


Elektromotorrad Quantya Strada im Test (Stern)



über Elektroautos wird im Moment viel geredet und geschrieben, hier auf AUTOLOS habe ich vor einigen Monaten über E-Scooter bzw. Elektrotöffs geschrieben. Nun hat quantya.com für dieses Modell die Zulassung erhalten, vgl. Bericht vom Stern im Video oben. siehe auch die eigene Website für den US- amerikanischen Markt: http://www.quantya.us - swiss electric movement, das klingt doch gut!


Die umweltschädlichen Motorräder

Nachdem es eine grössere Diskussion zum Artikel von Florin gegeben hatte, möchte ich das Thema nochmals aufgreifen und aus meinem (zwar nicht übergrossen) Wissen über Ökologie, fossile Treibstoffe und deren Verbrennung schöpfen.

Motorräder sind zwar häufig, wie von Pascal behauptet, Viertakter, dennoch sind gerade die verbreiteten kleinen Töffli in der Kategorie bis 50 ccm überwiegend Zweitakter. Ein Zweitaktmotor hat zwar den Vorteil, dass er innert kurzer Zeit auf hohe Drehzahlen und damit hohe Leistungen gebracht werden kann. Nicht zuletzt deshalb werden Zweitakter auch bei Motocross oder anderen Dingen eingesetzt, wo besonders die Beschleunigung auch wichtig ist. Beispielsweise Tom Lüthis Maschinen waren und sind beide, sowohl in der 125er Klassse als auch bei den 250ern, mit Zweitaktmotoren ausgerüstet. Wer also mit einem Renntöff oder einem ähnlichen Modell unterwegs ist, der hat mit grosser Sicherheit einen Zweitakter, auch weil diese Motoren viel leichter sind.

Zweitakter haben allerdings den grossen Nachteil, dass man sie mit speziellem Treibstoff betanken muss, der neben der reinen Antriebskomponente auch Schmiermittel enthält. Diese Schmiermittel sorgen für den hohen Russausstoss, weil auch sie mitverbrannt und ausgestossen werden. Daneben arbeiten Zweitakter auf Grund der Bauweise des Motors sehr innefizient, denn bei jedem Umlauf des Kolbens vermischt sich das Benzin-Luft-Gemisch mit dem bereits verbrannten Gas (siehe Wikipedia).

Alle diese Faktoren führen dazu, dass Motorräder sehr umweltschädlich sind, selbst wenn auch bei einem Auto der Katalysator nicht alle, sondern nur etwa 90% (im Idealfall) der giftigen Abgase umwandelt. Bei Motorrädern sind die Abgasnormen Euro 1-3 viel höher angesetzt, als bei Autos und gerade die Stickoxide (NOx) und das toxische Kohlenmonoxid (CO) dürfen in enormen Mengen ausgestossen werden - auch bei Viertaktern! Stickoxide (NOx) sind bei der Entstehung von Ozon (O3) beteiligt und werden in grossem Ausmass vom motorisierten Verkehr ausgestossen. Vor der Einführung war der Ausstoss natürlich noch höher, aber unterdessen hat auch der Verkehr wieder zugenommen und frisst die Erfolge des Katalysators auf. Ausserdem braucht ein Katalysator eine gewisse Zeit, um optimal aktiv zu werden, denn er muss erst auf Betriebstemperatur kommen. Dafür braucht es so ungefähr ein bis zwei Kilometer Autofahrt.

Die Verbindungen, welche in der Tabelle bei Wikipedia mit HC bezeichnet sind, nennt man auch Kohlenwasserstoffe. Im konkreten Fall hier sind das unverbrannte Kohlenstoffketten und Russ, der nichts anderes ist als nicht komplett oxidierter Kohlenstoff. Diese kennen wir auch als PM10 (engl. für "particulate matters 10 µm", Partikel kleiner als 10 µm [Mikrometer]) oder Feinstaub kennen. Diese sorgen besonders im Winter bei Inversionslagen für enorm hohe Belastungen der Atemwege, genau so wie Ozon im Sommer.

Alle diese Schadstoffe entstehen immer bei einem Verbrennungsmotor, weil nie die optimale Versorgung mit Sauerstoff gewährleistet ist und nicht, wie suggeriert wurde . Deshalb entstehen sie auch bei Autos, wo die Menge durch den Katalysator aber etwas gemildert wird. Grundsätzlich ist aus allen diesen Gründen nur schon rein von der Schadstoffseite der Verbrennungsmotor schlecht.


Klimakiller auf 2 Rädern - Alternative E-Scooter

Aus aktuellem Anlass (ein Freund von mir möchte sich plötzlich ein 125er Motorrad kaufen) greife ich das Thema "Klimakiller auf zwei Rädern" auf. Den Titel habe ich vom gleichnahmigen Artikel aus dem Velojournal 2/2008, siehe auch dieses PDF file. Gerade bei den Pendlern ist der Scooter mit Verbrennungsmotor im Aufwind, die Fahrer sind sogar der Ansicht, dass der Abtausch (Auto => Roller) ein Beitrag zum Umweltschutz darstelle. Dabei geht vergessen, dass die 2-Takt Motoren wahre Dreckschleuder darstellen und keineswegs den aktuellen Stand der Technik darstellen. Aber es gibt Alternativen!
Unter dem Motto NewRide werden seit einigen Monaten Zweiräder mit Elektroantrieb beworben. E-Scooters sind eine wirklich sinnvolle Alternative zum stinkigen Benziner aber leider werden diese Elektro Roller sehr stiefmütterlich behandelt und im Handel kaum vertrieben. An der Swiss-Moto im Februar 2008 wurde auf verschiedene E-Scooter Modelle hingewiesen (Liste aller Modelle hier drüben als PDF), zum Beispiel: Bei der nächsten Gelegenheit werde ich selbst einmal ein Probefahrt machen, nicht mit dem schnellsten Elektrotöff und auch nicht mit einem Wasserstoff Prototypen sondern mit einem Modell mit modernem LI-IONEN Akku.


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    super - vielen dank für den Hinweis.
    Florin Jaeger - 2010-08-03 14:34
    Kurzübersicht (einiger...
    Kurzübersicht (einiger Anbieter) mit Links: http://blog.freizeitplan.n et/2010/06/radfahren-in-ga nz-europa-ohne-eigenes-rad /
    Torsten - 2010-08-03 12:06
    link
    eben auf diese Beiträge aufmerksam gemacht worden...
    Florin Jaeger - 2010-07-28 22:24
    Saugeil, gerade erst...
    Saugeil, gerade erst jetzt darüber gestossen......
    Single - 2010-06-20 13:36
    ebay
    soo good doc.. thanks admin....
    estetik - 2010-06-10 10:11
    ebay
    Muito bom site. Graças aos esforços do...
    estetik - 2010-06-10 10:11
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    Solche Radfahrerkarte habe ich schon seit einiger zeit...
    singles - 2010-05-25 22:19
    aber sicher - das produzieren...
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    autolos - 2010-05-16 20:51
    na Herzlichen Glückwunsch:)...
    na Herzlichen Glückwunsch:) Ich hoffe ihr bleibt...
    Franziska - 2010-05-13 00:03
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