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Autofreier Tag am 22. September

Tatsächlich: Den Autolosen spendiert man einen ganzen Tag! Autos bleiben zuhause, Stadtteile werden für Blechkisten gesperrt, der Bus platzt aus allen Nähten.
Nein, so ist es leider nicht. Die Aktion wurde von verschiedenen Organisationen (zum Beispiel Umweltverbänden und Kirchen) initiiert und unterstützt.
Halten muss man sich allerdings nicht dran. Man appelliert an den guten Willen der Menschen, einmal auf ihr Auto zu verzichten und den CO2 Ausstoss zumindest für einen Tag zu senken.

Das meint die Wikipedia zum autofreien Tag:
Der Gedanke, einen Tag pro Jahr generell auf den Gebrauch des Autos zu verzichten, wird bereits von fast allen Staaten der EU und darüber hinaus von den meisten Kommunen und Städten unterstützt.
Auf der offiziellen Website zu diesem Aktionstag findet man noch weitere Informationen und Einzelheiten. Ihr Motto: Lasst den Weltweiten Autofreien Tag ein Schaufenster sein, wie unsere Städte aussehen könnten, wie sie sich anfühlen könnten, wie sie klingen könnten - ohne Autos, an 365 Tagen im Jahr.

Der autofreie Tag ist gleichzeitig auch der Abschluss der europäischen Woche der Mobilität, die vom 16. bis zum 22. September stattfindet.


Nachhaltig Reisen - autolos Reisen

Heute möchte ich euch autolosen Lesern zeigen, wie man auch ohne Auto und sehr umweltfreundlich in der Welt herumreisen kann. Denn Umweltschutz kennt keine Ferien! Deshalb möchte ich euch ein paar Tipps geben, mit denen man die Umwelt auch ohne grossen Aufwand schonen kann.
  • Bei der Buchung auf Ökolabels der Hotels achten
  • Vor der Reise zuhause den Strom abschalten
  • Im Hotel die Badetücher nicht täglich wechseln lassen. Kostet Strom und macht man zuhause auch nicht
  • Wasser sparen, denn nicht überall hat man viel davon
  • Einheimische Speisen essen, um lokale Wirtschaft zu unterstützten und lange Transportwege zu vermeiden
  • Möglichst wenig Abfall erzeugen
  • Gehe vor Ort zu Fuss, fahr Velo oder nutze den öV: Der Kluge reist bekanntlich im Zuge
  • Lieber weniger oft, dafür länger verreisen
Quelle: fairunterwegs.org

Ferien in der Schweiz

Es müssen nicht immer die Malediven oder die USA sein. Auch Urlaub in der Schweiz kann erholsam sein. Autolos kommt man dann erst richtig in Schwung! Die SBB zum Beispiel bietet eine grosse Liste schöner Ortschaften. Es geht auch nich
ts über ein Camping-Wochenende am See oder ein Museumsbesuch.

Und wenn man manchmal nicht um ein Auto herum kommt, kann man immernoch auf CarSharing oder Autovermietung zurückgreifen. Zum Beispiel bei Mobility oder Europcar.

Zum Schluss

Merksatz des Tages: Mit dem Wasser, das für die Bewässerung eines Golfplatzes verbraucht wird, könnten rund 65 Hekaren Ackerland bewässert, 15000 Stadtbewohner oder 60000 Dorfbewohner versorgt werden.

Und jetzt wünsche ich noch einen schönen Tag ;-)


Umfrage - autolos glücklich?

Das Zwischenergebnis der aktuellen Umfrage im BLAA - sieht screenshot unten. Die Quizfrage lautet: "Benzin wird immer teurer und der Umwelt gehts immer schlechter: würden Sie deshalb in Zukunft auf ihren PKW verzichten? Stimmen Sie ab!" - Im Moment kann hier noch abgestimmt werden - bitte sofort abstimmen!

Zwischenergebnisse der Umfrage BLAA

Quelle: Blick am Abend (online)


3 Wege, um am besten ohne Auto in Deutschland zu leben

Am Montag kam auf dem deutschen Sender RTL ein Beitrag über Autos und verschiedene Wege, darauf zu verzichten.

Eine kleine Hochrechnung

Eine junge Frau fährt durchschnittlich 12'000km im Jahr (Durchschnittsverbrauch 7l). Pro Jahr gibt sie 1'260 Euro für Benzin aus und das Auto verliert jährlich 2'500 Euro an Wert. Zusätzlich zu anderen Kostenverursachern wie Reperaturen und Versicherungen belaufen sich die Jahreskosten auf 5'440 Euro pro Jahr - umgerechnet etwas über 8700 Franken! Jemand anders zahlt doppelt so viel: 9'330 Euro (14'928 Franken). Es entstehen also Kosten, die man lieber für Ferien oder andere Dinge ausgegeben hätte.

Check 1: Ohne Auto

Eine Familie hat ganze zwei Autos. Keine Seltenheit, aber gerade deswegen gehen sie nie in die Ferien. Der Golf (3'200 Euro) und der Ford (4'000 Euro) kosten einfach zu viel. Sie wollen einen ganzen Tag auf Auto verzichten, um zu sehen, ob sich das lohnt. Der Vater geht mit dem Velo zur Arbeit. Warum er das bisher nicht getan hat, ist mir schleierhaft. Sind ja nur 15 Minuten. Währenddessen geht die Mutter mit dem einen Sohn zum Sportplatz, anschliessend geht es zu Aldi.
Der Vergleich am Schluss ist eindeutig: Anstatt 4'000 Euro im Jahr kann man fünf mal in der Woche Taxi fahren und hat trotzdem noch 2'100 Euro übrig. Wahnsinn. Die Familie kam dann zu dem Ergebnis, dass sie auf ein Auto verzichten können. Immerhin. Einen Mengenrabatt fürs Taxifahren gibts übrigens nicht.
Was leider nicht erwähnt wird: Der öffentliche Verkehr mit den Vertretern Bus und Bahn. In Deutschland gibt es wohl zu wenige Verbindungen in Kleinstädten. Hier in der Schweiz würde ich gar nicht erst auf das Taxi kommen, sondern gleich ein Busabo lösen.

Check 2: Fahrgemeinschaften

Für die Strecke Köln-Berlin muss man 70 Euro für Benzin berappen. Da kam einer Studentin die Idee, mal für das Fernsehen Fahrgemeinschaften auszuprobieren. Die Leute dafür finden sich auf speziellen Internetseiten.
Es fahren insgesamt drei Personen mit, jede/-r zahlt 30 Euro, was 20 Euro Gewinn entspricht (Benzinkosten abgezogen). Ob sich das lohnt? Vergleich: Ein Berufspendler kann dank Fahrgemeinschaften 1/3 der Benzinkosten einsparen.

Check 3: CarSharing

CarSharing ist nicht nur in der Schweiz sehr beliebt, auch in unserem Nachbarland ist dies der neue Trend. Dort ist das Preissystem etwa so aufgebaut: Man zahlt 15 Euro Grundgebühr im Monat und kann dann im Internet ein Auto am nächstgelegenen Standort reservieren. Man muss dann so ungefährt drei bis acht Euro pro Stunde bezahlen. Also so in etwa wie hier. Damit lassen sich dann auch mehrere Tausend Euro im Jahr einsparen. Der Haken:

In Deutschland bieten rund 100 eigenständige Anbieter CarSharing an. Die Zahl der Kunden und Kundinnen im CarSharing ist in den letzten 15 Jahren mit jährlich zweistelligen Wachstumsraten angestiegen.

Es gibt also nicht mal hundert neue Kunde pro Jahr, CarSharing ist noch nicht so angekommen im Vergleich zur Schweiz, wo es einen Anbieter (Mobility) mit ziemlich vielen Kunden und Standorten gibt.

(M)ein Fazit

Wer trotz den immensen Kosten nicht auf das eigene Auto verzichten kann, ist mit Fahrgemeinschaften gut bedient. Wer auch ohne Auto zurecht kommt, weiss den öffentlichen Verkehr zu schätzen. Wir sind wohl die Pioniere des autolosen Erfolgs ;-)

Nicht zu vergessen ist das CarSharing. Wo man mit dem öV nicht hinkommt, kann man mit einem Mobility-Auto durch die Gegend flitzen.


Autolos einkaufen bei LeShop: Umweltfreundlicher?

LeShop
Seit neustem können Kunden von LeShop (Online-Supermarkt der Migros) ihre Energie- und CO2-Bilanz selber kontrollieren. Berechnet wird dabei der persönliche Energievebrauch der Kunden, wenn sie via LeShop.ch einkaufen, verglichen mit dem Wert, die der Kunde hätte, wenn er selbst mit dem Auto zur nächsten Migros-Filiale fahren würde.

Dies funktioniert folgendermassen: Die LeShop-Nutzer erfassen in ihrem Kundenprofil den bevorzugten Einkaufsort und ihren für den Einkauf verwendeten Autotyp. So kann die Migros berechnen, wie viel Energie für das Einkaufen (inkl. Energieaufwand für Lagerung, Verkauf, etc...) benötigt wird.

Dabei hat LeShop zusammen mit der Estia AG - einem Spin-off des Eidgenössischen Polytechnikums EPFL Lausanne - herausgefunden, dass Online-Shopping deutlich umweltschonender ist als der Einkauf mit dem Auto. Der Energieverbrauch der "Sammellieferungen" sinkt im Vergleich zum (motorisierten) Individual-Einkauf um rund einen Drittel. Ausserdem ist der Energieverbrauch für Lagerung und Verkauf tiefer. (Unter anderem weil es im Lager - im Gegensatz zum Supermarkt - keine offenen Kühlregale gibt.) Da es mir nicht möglich ist, die Zahlen und Angaben von LeShop zu überprüfen, sind die Informationen jedoch mit Vorsicht zu geniessen.

Wie LeShop weiter mitteilt, werden die Kunden dank dieser Einsparungen in den nächsten zwölf Monaten rund 800 Tonnen weniger CO2 in die Luft pusten. Dies entspricht der jährlichen Absorbitation eines Waldes von der Grösse von 194 Fussballfeldern.

Die umweltfreundlichste Art, um einzukaufen, bleibt jedoch nach wie vor diejenige, welche ich habe: Zu Fuss die rund 400 Meter zum Laden laufen, die Ware einkaufen und zu Fuss wieder nach Hause tragen. :)

Dies bedingt jedoch, dass man in akzeptabler Nähe einen Supermarkt mit umfassendem Angebot vorfindet.

Eine repräsentative Umfrage des Link-Institutes im Auftrag von LeShop.ch zeigte im Februar 2008: Mit hohen 77 Prozent ist der Einkauf per Auto am gängigsten. Nur knapp ein Viertel der Befragten kauft zu Fuss, mit dem Fahrrad oder per ÖV ein.


Wann wird Autofahren zu teuer?

Gestern habe ich die frisch eingetroffene Coopzeitung angeschaut und in der Ausgabe Nr. 24 zwei interessante Dinge gelesen.

1) Eine interessante Umfrage zur Frage Benzin wird teurer. Ab welchem Preis fahren Sie weniger Auto? Die Antwort ist für mich zum einen überraschend, aber zeigt auch, dass die Autos nicht einfach verschwinden werden. Etwas mehr als ein Viertel der Leute sagt, sie würden bei einem Literpreis von Sfr. 1.80 schon weniger fahren, also bereits jetzt. Dann werden die Kuchenstücke (vgl. Abbildung unten) immer kleiner und sogar 8% der Leute würden erst bei einem Preis von über Sfr. 5.00 pro Liter Treibstoff weniger fahren.

Umfrage zum Benzinpreis, Quelle: Coopzeitung Nr. 24 vom 10. Juni 208

Immerhin sagen 17 % der Befragten, sie hätten kein Auto. Das entspricht wohl gerade unserer Leserschaft. :-D Und dann gibt es ein weiteres Fünftel der Leute, die erst bei einem Preis von über 3.00 Franken weniger fahren würden.
Hinweis: Die Benzinpreis Umfrage vom Zürcher Verkehrsverbund ZVV läuft noch, zumindest wurden noch keine Ergebnisse veröffentlicht.

2) In einem Interview in derselben Coopzeitung vom 10. Juni 2008 auf Seite 43 sagt Konsumpsychologe Christian Fichter, dass wenn der Benzinpreis bis Ende Jahr auf über Sfr. 3.00 steigen würde, es spürbar weniger gefahren würde. Dass in Zukunft nach einem Besuch an der Zapfsäule die Kreditkarte einiges weniger drauf hat, ist offensichtlich. Vor allem, weil man nicht wie beim Einkauf im Laden sich vor Ort überlegen kann, ob man das Produkt wirklich braucht. Bei der Tankstelle wird ja nur der leere Tank gefüllt. Die Entscheidung, ob und wieviel man fürs Autofahren ausgeben will, wird ja vorher getroffen, nämlich dann, wenn eine Fahrt beginnt.

So gesehen, kann man den höheren Kosten für Mobilität nur entkommen, wenn man weniger mit dem Auto unterwegs ist und dafür - vor allem auf kurzen Strecken - den Langsamverkehr bevorzugt.


Der Steinzeitjäger ist vom Auto überfordert

Soeben bin ich auf ein interessantes Interview gestossen, welches die Kleine Zeitung mit Professor Bernd Lötsch führte. Lötsch ist promovierter Biologe, Universitätsprofessor und Direktor des Naturhistorischen Museums in Wien. Seit 1969 engagiert er sich in Umweltfragen.

In diesem Artikel will ich einige seiner Aussagen wiedergeben und teilweise kommentieren.

"Wir müssen uns klar werden, wie sehr das Auto unser Leben verändert hat, wie viel wir dem Auto opfern - steigende Einkommensanteile, Treibstoffimporte, Straßenbau und die Umwelt."
Vorallem den letzten Punkt sprechen wir von autolos.com immer wieder an. Autofahrer schädigen die Umwelt in einem enormen Ausmass. Dies ist unter anderem die Folge der unheiligen Allianz zwischen den Automobil-Konzernen und den Öl-Firmen, liegt aber auch an der Bequemlichkeit der heutigen Gesellschaft.

"Das Elektroauto der Zukunft muss von der Rikscha aufwärts entwickelt werden und nicht vom Boliden herunter."
Wenn schon Auto, dann Elektroauto. Viele Autofahrer liessen sich eher zum Umstieg auf das Elektro-Mobil bewegen als auf den ÖV. Es ist ausserdem anzunehmen, das die sparsamen und umweltschonenden Autos der Zukunft aus dem asiatischen Raum kommen.

"Aus der Perspektive der Verhaltensforschung ist es klar, dass der Steinzeitjäger mit dem Auto nicht fertig wird."
Eindeutig eine der besten Aussagen im Interview! ;)

"Menschen verändern am Steuer ihre Persönlichkeit. Wer im Alltag anderen höflich durch die Tür komplementiert, stiehlt im Straßenverkehr rücksichtslos den Vorrang."
Muss man das noch weiter kommentieren? ;o) Ich denke nicht. Ein Wort als Antwort reicht völlig: Amen (So ist es)

Und was Energieeinsparungen im Allgemeinen anbelangt, meint Lötsch:
"Die Energieeinsparung wäre gewissermaßen das größte Kraftwerk des Landes. Das entlastet die Umwelt und die Devisenbilanz und es schafft intelligente Arbeit in zahlreichen Branchen aus dem Mittelstand. (...) Bei Strom kann man 30 Prozent einsparen, bei der Gesamtenergie sogar 40 Prozent. Laut einer Berechnung macht ein Sparduschkopf in jedem US-Haushalt das gesamte Alaska-Öl überflüssig."

Links zum Thema "Energie sparen":



Auto-Blog mit tiefem Niveau

Da hatte man bei Heute die tolle Idee, eine ihrer Redaktorinnen als Bloggerin einzusetzen. Sie machte das scheinbar ganz ok. Dann kam Hürzeler (wer heisst schon so?). Er solle auch über Autos schreiben, hat man sich gedacht. Das ist 3 Monate her. Das Problem: Das Niveau.

Im Auto-Blog schreibt unser Kolumnist Hürzeler wöchentlich über seine Erlebnisse aus dem Strassenverkehr.

Schon beim ersten Beitrag jammert man in den Kommentaren über den Abgang von Nina und liest alle zwei Zeilen perverse Dinge. Das ist ziemlich krass. Kommen wir aber nochmals zur Zeit zurück. Man dachte sich, der Hürzeler würde seit dem 15.1.2008 regelmässig über das spannende Leben mit dem Auto bloggen. Denkste, seit Mitte Februar und nach läppischen fünf Beiträgen ist Pause. Die sexistischen Kommentare sind geblieben, das Thema scheint für ein Blog ungeeignet zu sein. - Besser: AUTOLOS bloggen


1 Milliarde Autos auf dieser Erde

Gemäss den Analysen des deutschen Instituts Polk Marketing Systems werden in Kürze eine Milliarde Autos auf dieser Erde herumfahren. Die Lobby der Automobilindustrie schreibt von einem Plus von 65% gegenüber dem Jahr 2000. Ein irres Wachstum, das vor allem in Asien stattfindet. Sogar das Auto Blog zitiert die Aussage: Polk-Analyst Ulrich Winzen vermutet, dass die dadurch steigende Umweltbelastung nicht durch verbesserte Umweltstandards ausgeglichen werden könne.
Nur ein Verzicht bzw. eine Reduktion der Fahrzeuganzahl führt zu einer raschen und nachhaltigen Reduktion des CO2 Austosses.


Der Vergleich: Autolos - ja oder nein

Ein autofreies Leben zu geniessen ist gar nicht schwer, man braucht nur ein Abonnement für öffentliche Verkehrsmittel oder ein Fahrrad. Natürlich kann man auch beides kombinieren. Und von diesem Fall gehe ich jetzt einmal aus (dazu unten mehr)

Ja, mit Auto

Ich gehe hier nicht von einem Luxus-Wagen à la Ferrari aus, aber ich rechne mit Ausgaben von 10’000-30'000 Fr. für ein Auto – je nach Bedarf. Sie kaufen sich also ein Auto, sagen wir für 25'000 Fr. und wollen dieses wegen dem hohen Preis auch lange behalten. Das wären dann ungefähr 10 Jahre, eine kostspielige Investition, die auch mit Service-Arbeiten und anderen Dingen (z.B. Unfällen) verbunden sind.

Vielleicht lässt Ihr Budget aber diesen einmaligen Preis nicht einfach so zu, also denken Sie an Leasing. Bei Comparis finden Sie übrigens eine gute Erklärung zu Leasing. Mit einer kurzen Suchanfrage bei Google finde ich ein Leasing-Angebot von 13 Fr. pro Tag, fix wäre der Preis bei knapp 26'000 Fr. – lohnt sich das? Jein, denn bei 13 Fr. pro Tag sind das 5000 Fr. im Jahr, was bei 5 Jahren schon an den Fix-Preis herankommt.

Sie können also entweder 25'000 Fr. in 10 Jahre oder in 5 Jahre investieren. Bei Leasing können Sie natürlich irgendwann auch ein neues Auto unter Ihre Fittiche nehmen, was unter anderem mehr Sicherheit, Effizienz und gaaaanz wenig mehr Umweltfreundlichkeit bedeutet.

Nein, autolos

Eines schon am Anfang: Das ist die richtige Wahl.

Stadtmenschen müssen auch innerhalb ihres Aufenthaltsraumes flexibel sein. Bei den vielen Staus und dem Smog können Sie einfach ein Fahrrad nehmen und an den Blechlawinen vorbeiradeln.

Und da sich Studierende sowieso kein Auto leisten können und es meistens auch gar nicht brauchen würden, eignet sich zum Beispiel ein GA Junior für Studierende (ab 1. April 2008 erhältlich), welches zum Beispiel ideal an ein normales GA Junior angehängt werden kann.

Rechnen wir also zusammen: Ein GA Junior kostet 2'250 Fr. und ein Velo … naja, die Preise können hier unterschiedlich sein. Von wenigen hundert bis hin zu 5'000 Fr. ist alles dabei. Ein einfaches City-Bike finden Sie bestimmt für wenig Geld.

Das Problem bei einem Junior GA ist die beschränkte Zeit (16-25 bzw. 25-30 Jahre), weshalb Sie vielleicht mit 26 schon auf ein GA für Erwachsene (3'100 Fr.) wechseln müssten. Bei 5 Jahren Junior und 5 Jahren Erwachsene macht dies 26'750 Franken, was leicht mehr ist als der Preis des Autos – doch vergessen Sie nicht Service-Arbeiten, Unfälle, Benzin und weitere wichtige Dinge. Dazu rechnen wir noch das Velo, welches Sie vielleicht auch einmal ersetzen müssen. Ergo sind das ungefähr 28'000 Franken in 10 Jahren.

Die Preise der GAs bei SBB.ch

Der finale Vergleich

Wir bleiben beim Leasing und bei der Variante von GA Junior und anhängendem GA Erwachsene sowie der Zeitspanne von 10 Jahren. Folgendes offenbart sich uns:

10 Jahre und 50'000 Franken vs. 10 Jahre und 28'000 Franken


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Aktuelle Kommentare

Ja!
Andreas Kyriacou • 2008-10-15 20:53

ok, verstehe. Es wäre doch...
Florin Jaeger • 2008-10-12 20:53

Fristen
Andreas Kyriacou • 2008-10-11 18:44

die Geschichte mit dem georfeigten...
velofahrer • 2008-10-11 08:43

Der voraussichtliche Abstimmungstermin...
Georg Birkner • 2008-10-09 21:14

tolles Sammelergebnis - Gratuliere!...
Florin Jaeger • 2008-10-09 10:57

Solchen Spam möchte ich auch...
Florian Schreier • 2008-10-06 12:55

kann mich an dein posting erinnern...
Florin Jaeger • 2008-10-03 15:25

tja...
chm • 2008-10-03 13:10

Medien?
Andreas Hobi • 2008-09-21 13:51

das ist der moderne way of life,...
fussgänger • 2008-09-17 22:11

Schon lange autolos
LM • 2008-09-15 14:56

@Dave: danke für dein feedback...
Florin Jaeger • 2008-09-15 14:32

Das ultimative Velo
dave • 2008-09-15 09:53

brainstorming klingt gut - werde...
Florin Jaeger • 2008-09-11 11:39

Gesucht: kein Auto, aber das ultimative...
Martin • 2008-09-10 22:37

anti-suv-initiative - brainstorming...
amade.ch • 2008-09-10 17:13

auf jeden Fall
alex • 2008-09-09 12:51

den labelgedanken finde ich echt...
Pidi • 2008-09-08 09:41

PARK(ing)
Georg • 2008-09-05 10:15

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