.:: öv ::.

aus aktuellem Anlass noch eine Umfrage zur SBB Lounge

Die Test Besucher von heute Montag sind knallhart, da wird kein Auge zugedrückt ;-)
Hier geht's zur neuen Umfrage

http://twtpoll.com/u5dw32


Ich komme dreimal pro Nacht!

Mit einer, wie ich finde, genialen Werbekampagne bewirbt der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) das neue TNW-Nachtnetz. Sprüche wie "Ich komme dreimal pro Nacht.", "Alle einsteigen und einen fahren lassen." oder "Weck den Fuchs in dir." machen auf die neue Möglichkeit, nachts nach Hause zu kommen aufmerksam.

Der Nachfuchs des TNW-Nachtnetzes.Persoenlich.com berichtet über das Nachtnetz. Das Nachtnetz bedient das Baselbiet aus der Stadt Basel und auch umgekehrt. In den Nächten vom Freitag auf Samsag und von Samstag auf Sonntag kommt man so auch um drei Uhr bequem per Bus und Zug heim.

Die späte Heimfahrt kostet natürlich auch etwas. Innerhalb der Kernzone (Basel und Agglomeration) Sfr 3.- und alles weitere Sfr 5.- zusätzlich zum Billet, U-Abo oder Mehrfahrtenkarte. Mit dem Online-Fahrplan findet man ausserdem rasch noch die Verbindung. Es lohnt sich, das Zusatzbillet genügend früh zu lösen, denn meistens drängen sich kurz vor Abfahrt eines Busses noch viele am Billetautomaten. Wer kein solches Zusatzbillet zum normalen Billet hat, wir ausserdem gebüsst, die Schonfrist ist abgelaufen.

Das Nachtnetz ist nicht nur umweltfreundlicher, als eine Heimfahrt mit dem Auto, sondern vor allem auch sicherer. In den Bussen und Zügen fahren auch Sicherheitsleute mit und man kann vor allem am Abend etwas trinken.


Sonntagsausflug - Loblied auf den öffentlichen Verkehr in der Schweiz

Mein posting vom Freitag hat das Ziel des Sonntagsausflugs schon verrraten: Südschweiz - Tessin. Meine Reisebegleitung hatte sich für den Ausflug eine SBB Tageskarte gekauft, auf dem Fragebogen des Verbandes öffentlicher Verkehr sieht man (fast) die ganze Route:

Sonntagsausflug Tessin Tageskarte SBB

Folgende Verkehrsmittel haben wir im Lauf des gestrigen Tages benutzt (in dieser Reihenfolge):
  • Taxi
  • Postbus
  • Zug der SBB (ICN)
  • Funiculaire in Lugano
  • Schiff (leider nicht im Geltungsbereich)
  • städtischer Bus in Lugano
  • Regionalzug (TILO)
  • Postbus
  • Regio RHB
Dieser reibungslose Ablauf, der perfekt abgestimmte Fahrplan ist beeindruckend und eigentlich keine Selbstverständlichkeit, ich stimme hier gerne ein Loblied auf auf den öffentlichen Verkehr in der Schweiz an und empfehle bei dieser Gelegenheit http://schweizweit.net von Andreas Hobi.


Online reservieren - Route Express Lines Postauto Chur-Bellinzona-Chur

Weil ich gestern Freitag nach 18h versucht habe, bei Postauto Graubünden eine Reservation für die Strecke Chur-Bellinzona aufzugeben, wurde ich durch die Stimme auf dem Anrufbeantworter auf folgende Neuerung aufmerksam gemacht: Ab sofort können die Reservationen auch online gemacht werden. Toll!

Mit http://postauto.ch kommt man (fast) direkt zu diesem Reservationstool, schnell den gewünschten Kurs auswählen, Anzahl Personen und Nachname eingeben. Fertig! In Zukunft werde ich die Nummer 058 386 32 83 nicht mehr anrufen.

update: die Website postauto.ch wurde per Ende Juni 2009 geändert, der link zum Reservationstool funktioniert jetzt wieder.


Schweiz ist Europameister beim Bahnfahren

In keinem Land in Europa wird die Bahn so intensiv genutzt wie in der Schweiz. So habe jede in der Schweiz lebende Person die Bahn 47 Mal im Jahr genutzt und legte dabei 2103 Kilometer im Schnitt zurück.
Niemand benutzt in Europa so häufig die Bahn wie die Schweizer, und gemessen an der zurückgelegten Distanz pro Einwohner liegt die Schweiz sogar weltweit an der Spitze. Dies bestätigte sich auch im Jahre 2007, wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) auf Grund der jüngsten UIC-Bahnstatistik am Mittwoch mitteilte. Quelle: NZZ

29112008008


Schweizer Strassen sind für Fussgänger europaweit am gefährlichsten

Bereits im März hat autolos.com bereits über die Gefährlichkeit von schweizer Fussgängerstreifen berichtet, jetzt ist es amtlich: In keinem anderen Land kommen in Europa mehr Fussgänger beim überqueren des Fussgängerstreifens um. Jeder fünfte Verkehrstote starb durch eine Kollission am Fussgängerstreifen.

Damit schneide die Schweiz schlecht ab, teilte der Touring Club Schweiz (TCS) am Sonntag mit. Gemäss der vom TCS mitfinanzierten Studie liegt die Schweiz mit einem Fussgängeranteil von 20,5 Prozent deutlich über dem Mittelwert von 14,6 Prozent. Schlechter steht nur Grossbritannien da mit 21,3 Prozent. Aus der Aargauer Zeitung

Fussgaengerstreifen Bild: sxc.hu


Gleich lange Spiesse für Auto und Tram

Am 30. November darf die Bevölkerung des Kantons Zürich u.a. über die Volksinitiative „Mit dem Tram direkt zum Zoo“ abstimmen. Auf den ersten Blick scheint die Vorlage nicht wirklich dringlich. Wer es schafft, im Zoo herumzuwandern, schafft es mutmasslich auch, die 350m von der Tramhaltestelle zum Haupteingang hinter sich zu bringen. Die Welt könnte also auch ohne einen direkten Anschluss des Zoos an den ÖV leben.

ABER (klar, kommt jetzt ein aber - wir sind schliesslich auf dem Autolos-Blog):
Es geht eben nicht nur um die paar hundert Meter, sondern um die Frage, welches Verkehrsmittel den einfachsten Zugang zum Zoo ermöglicht. Wie man auf dem Bild unten sieht, sind im Moment die Parkplätze ideal zwischen beiden Zooeingängen gelegen, was von der Tramhaltestelle nicht gerade behauptet werden kann (schwarze Schlaufe links im Bild). Für eine öffentliche Nutzung mit über 1.5 Millionen Besuchern im Jahr ist das in der heutigen Zeit eigentlich eine Unmöglichkeit. Bei der Abstimmung geht es also nicht primär um die Frage, ob ich als Nutzer den Weg von der Haltestelle zum Haupteigang zumutbar finde, sondern um die Frage, welches Verkehrsmittel der/die DurchschnittsbesucherInnen wählen, wenn sie den Zoo besuchen wollen.

Alles in allem lohnt sich also aus Sicht der Autofreien Zürcher der Gang an die Urne.

verlaengerung_tramlinie_mittel


Die Frage - Was kostet ein GA

Gestern Donnerstag wurde im Tages-Anzeiger folgende Frage beantwortet: "Wo kostet ein Generalabonement (GA) 15'396 Franken?" hier die Antwort:
(Quelle: Tages-Anzeiger Ausgabe Nr. 230, Seite 23)

In Frankreich. Es heisst Abonement Forfait France entière, es wird von den Staatsbahnen SNCF herausgegeben und kostet in der 2. Klasse (!) umgerechnet wirklich soviel. Um Kunden bei der Stange zu halten wird eine Treueprämie gewährt. Im zweiten Jahr kostet es noch 13'408 Franken und im dritten Jahr 12'185 Franken. Im Vergleich: Das Schweizer Generalabo 2. Klasse erhalten Erwachsene für 3100 Franken. Das deutsche Pendant, genannt BahnCard 100 kommt auf 5'712 Franken zu stehen und das österreichische auf 2839 Franken. Doch die Schienennetze der Franzosen und der Deutschen sind viel grösser als das der Schweizer. Die SNCF bietet 30000 km Schiene, die Deutsche Bahn 35000. Die SBB kommen zusammen mit den Privatbahnen auf rund 5000 Kilometer. Hinzu kommt eine nicht bezifferte Distanz von S-Bahnen, Bussen und Schiffen. Im europäischen Umfeld gilt das Schweizer GA dennoch als Unikum, weil es praktisch im gesamten öffentlichen Verkehr gültig ist


Dinge die's im Stau nicht gibt

...und ehrlich gesagt auch selten im ÖV. Aber allemal ein wunderbarer Film!



Familien sind auf den ÖV angewiesen

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens TNS zeigt: Familien in Deutschland brauchen Bus und Bahn. Und: Alleinerziehende sind besonders stark auf den Nahverkehr angewiesen.

Die Studie, welche TNS im Auftrag des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. durchführte, zeigt auf, dass 80 Prozent der befragten Familien damit rechnen, dass die Bedeutung von öffentlichen Verkehrsmitteln für sie zunehmen oder mindestens gleich bleiben wird. "Die Zahlen zeigen, dass Familien ihren Alltag mit Bussen und Bahnen planen", erklärt der VDV-Geschäftsführer Prof. Dr. Adolf Müller-Hellmann.

Diese Umfrageergebnisse gehen einher mit den Fahrgastzählungen diverser Transportunternehmen. So verzeichnet zum Beispiel die Schweizerische Bundesbahn SBB von Jahr zu Jahr deutlich mehr transportierte Personen.

Besonders deutlich ist das Bild der erhöhten Nachfrage bei den Alleinerziehenden: Viele von ihnen sind auf Bus und Bahn angewiesen und mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden befürchtet negative oder sehr negative Folgen für die eigene Mobilität von Mittelkürzungen im ÖV. Einsparungen im öffentlichen Verkehr treffen also zuerst die untersten Einkommensschichten.

Deshalb ist es wichtig, dass die Politik für ein flächendeckendes ÖV-Netz sorgt und die Grundlagen für attraktive Verbindungen bereit stellt. Dies hilft nicht nur den Familien, sondern auch der Wirtschaft.


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    Florin Jaeger - 2010-02-16 19:51
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    Vielen Dank für die vielen tollen Tipps! Bisher...
    Andi - 2010-02-15 13:41
    Trotzdem Auto praktischer
    Natürlich kann man anhand der Unfallstatistiken...
    David B. - 2010-02-10 08:41
    Auch Bobby Cars..
    ...sind nicht mehr dass, was sie mal früher waren....
    Spielzeug - 2010-02-08 19:57
    Ich glaube, dieses Bild...
    Ich glaube, dieses Bild habe ich schon einmalim Fernsehen...
    Andreas B. - 2010-02-07 11:04
    na ja, 20 wäre sicher...
    na ja, 20 wäre sicher besser ;-) inzwischen sind...
    Florin Jaeger - 2010-01-31 18:44
    Diese Zahlen zu Suiziden...
    Diese Zahlen zu Suiziden sind natürlich extrem...
    Florian Schreier - 2010-01-27 10:31
    sind 8 neue followers...
    sind 8 neue followers viel ? kann mich da überhaupt...
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    Martin - 2010-01-26 02:53

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