Jetzt unterschreiben! Petition "Keine Agrotreibstoffe"
21:09 | von: Florin Jaeger | abgelegt unter: politik
Mit dem Getreide, das es für 1 Tankfüllung braucht, kann 1 Mensch 1 Jahr lang ernährt werden. ... hier geht es direkt zur Petition "Keine Agrotreibstoffe" - Jede Unterschrift zählt!
Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger, schädigen das Klima und führen zu Menschenrechtsverletzungen. - Aktuell berät die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates in der Schweiz über einen Vorschlag für die Gesetzgebung zur Mineralölsteuerbefreiung von Agrotreibstoffen. Der Vorschlag beschränkt sich jedoch nur auf ökologische Kriterien und bezieht die Ernährungssicherheit der Menschen in den Herkunftsländern sowie deren Landrechte nicht mit ein.
In der Schweiz läuft deshalb eine Unterschriftensammlung für umfassendere Kriterien. Die über 30 beteiligten Organisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Landwirtschaft sammelten bis zum 5. November dieses Jahres 50'000 Unterschriften. Die Unterschriftensammlung läuft bis vor der Parlamentsdebatte weiter, mindestens jedoch bis zum 15. Januar 2011. Unter http://www.petition-agrotreibstoffe.ch kann jeder Interessierte online unterzeichnen.
Gesetzesentwurf verabschiedet - Medienmitteilung UREK-N
Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger, schädigen das Klima und führen zu Menschenrechtsverletzungen. - Aktuell berät die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates in der Schweiz über einen Vorschlag für die Gesetzgebung zur Mineralölsteuerbefreiung von Agrotreibstoffen. Der Vorschlag beschränkt sich jedoch nur auf ökologische Kriterien und bezieht die Ernährungssicherheit der Menschen in den Herkunftsländern sowie deren Landrechte nicht mit ein.
In der Schweiz läuft deshalb eine Unterschriftensammlung für umfassendere Kriterien. Die über 30 beteiligten Organisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Landwirtschaft sammelten bis zum 5. November dieses Jahres 50'000 Unterschriften. Die Unterschriftensammlung läuft bis vor der Parlamentsdebatte weiter, mindestens jedoch bis zum 15. Januar 2011. Unter http://www.petition-agrotreibstoffe.ch kann jeder Interessierte online unterzeichnen.
Gesetzesentwurf verabschiedet - Medienmitteilung UREK-N






Trotzdem finde ich im Gegensatz was die Viehwirtschaft verursacht, die besonders in Industriestaaten!?! noch massiv subventioniert, den Einfluss von Agrotreibstoffen (-wenns wenigstens nur Betriebsstoffe für Maschinen wären) eher marginal.
Siehe auch http://www.razyboard.com/system/morethread-ernaehrungsentwicklung-wie-geht-es-weiter-patientfuerpatient-906860-5586302-0.html
Ganz abgesehen davon: wollte die Schweiz nur ihren Anteil an der Klimaerwärmung stoppen, müssten wir unseren CO2-Ausstoss um über 90% verringern.
Kein Wunder kommen an Klimakonferenzen keine Ergebnisse zustande, wenn die Industrienationen nicht bereit sind, ihren entsprechenden Teil an der globalen Gesamtverantwortung zu übernehmen.
Statt entsprechend den Bau von anderen Fahrzeugtypen zu forcieren,
verbrennen/verwerten wir auf Monokulturen gewachsene Pflanzen.
Irgendwie ist das alles nur noch schizophren.
Hier aus Brasilien muss ich zwar noch was dazu sagen.
Das kauf dieser Kraftstoffe kann eine positive soziale Wirkung haben, denn hier ist sehr viel Land unter bewirtschaftet, und es fehlt an Arbeit. So ist es möglich das das Ethanol aus dem hiesigen Zuckerrohr auf dem Brasilianischen landwirtschaftlichen Bereich gutes bringen kann. Und langfristig kann ich es mir vorstellen das sogar Straßenbahnen mit solch einem Sprit laufen können. Hoffe auf das umsteigen aber bin nicht gegen das benützen von Biosprit.
Nur sollte eine gute Verkehrs- . Siedlungs- und Raumplanungspolitik auf kurze Wege und somit Verhinderung von Mobilität ausgerichtet sein.
ÖV mag dem MIV zwar überlegen sein, aber gegen den Langsamverkehr hat er keine Change.
Besonders wenn man die sozialen Aspekte dazurechnet.