Der Tod des Autos wäre das Ende vieler Krankheiten
Die unabhängige Online Zeitung ILEY aus Deutschland publizierte folgenden Artikel bzw. Kommentar mit dem Titel "Der Tod des Autos wäre das Ende vieler Krankheiten". Gerne geben wir hier einige "Leckerli" wieder (ein grosses Dankeschön an den Autor Boje Maaßen):
(...) Warum gibt es diese Abhängigkeit überhaupt? Ein wesentlicher Grund besteht darin, dass das Auto Bedürfnisse nach Bequemlichkeit, Aggression, Herrschaft befriedigt, so dass Zustände und Haltungen wie Egoismus, Leere, Oberflächlichkeit, Angst, Vereinzelung, Sucht und Rationalisierungen vorherrschen. Weil nahezu alle das Auto extensiv nutzen, wird dieses Wollen nicht hinterfragt, die normative Kraft des Faktischen wirkt hier uneingeschränkt. Diese Position hat alle Macht, aber keine rationalen Argumente. Dagegen hat die lebensfördernde Position, die die drastische Reduzierung des Autos auf das Notwendige fordert, die Argumente, aber keine reale Macht. Denn selbst, wenn die Emissionen durch technischen Fortschritt gegen Null geführt würden, spricht eben alles dafür, das Auto durch neue Transporttechnologien und vor allem durch ein neues Mobilitätsbewusstsein zu ersetzen. Es kann doch nicht sein, ein durch und durch destruktives System mit aller Kraft erhalten zu wollen, nur um die Wirtschaft in Gang zu halten. Damit würde man einen Weg in die Sackgasse zementieren.
und weiter:
Von solchen Überlegungen ist der Mainstream des öffentlichen Diskurses noch Lichtjahre entfernt, denn die gegenwärtige Autokrise ist mitnichten eine Krise des Autos (so wünschenswert das wäre), sondern eine Absatzkrise, die anzeigt, dass das Auto zumindest in den Industrieländern die Sättigungsgrenze erreicht hat. Mehr geht einfach nicht. Auf die unendliche Vermehrung der Autos zu setzen, ist deshalb ökonomischer Wahnsinn.
(...) Warum gibt es diese Abhängigkeit überhaupt? Ein wesentlicher Grund besteht darin, dass das Auto Bedürfnisse nach Bequemlichkeit, Aggression, Herrschaft befriedigt, so dass Zustände und Haltungen wie Egoismus, Leere, Oberflächlichkeit, Angst, Vereinzelung, Sucht und Rationalisierungen vorherrschen. Weil nahezu alle das Auto extensiv nutzen, wird dieses Wollen nicht hinterfragt, die normative Kraft des Faktischen wirkt hier uneingeschränkt. Diese Position hat alle Macht, aber keine rationalen Argumente. Dagegen hat die lebensfördernde Position, die die drastische Reduzierung des Autos auf das Notwendige fordert, die Argumente, aber keine reale Macht. Denn selbst, wenn die Emissionen durch technischen Fortschritt gegen Null geführt würden, spricht eben alles dafür, das Auto durch neue Transporttechnologien und vor allem durch ein neues Mobilitätsbewusstsein zu ersetzen. Es kann doch nicht sein, ein durch und durch destruktives System mit aller Kraft erhalten zu wollen, nur um die Wirtschaft in Gang zu halten. Damit würde man einen Weg in die Sackgasse zementieren.
und weiter:
Von solchen Überlegungen ist der Mainstream des öffentlichen Diskurses noch Lichtjahre entfernt, denn die gegenwärtige Autokrise ist mitnichten eine Krise des Autos (so wünschenswert das wäre), sondern eine Absatzkrise, die anzeigt, dass das Auto zumindest in den Industrieländern die Sättigungsgrenze erreicht hat. Mehr geht einfach nicht. Auf die unendliche Vermehrung der Autos zu setzen, ist deshalb ökonomischer Wahnsinn.
Tags: deutschland links ideen autolos






In der Schweiz sind Velo- und Autofahrer Feinde. Autofahrer=Bürgerliche, Autolose=Linke und Grüne? Scheinbar braucht die Schweiz Schubladendenken.
Trotzdem definier ich mich nicht über das Auto (autolos), sondern über die höhere Lebensqualität, die mir v.a. das Velofahren bietet.
Die ca. 10'000km/Jahr die mein Mobilitätsbedürfnis befriedigen, spule ich zu ca. 90% mit dem Velo ab.
Schlechtestenfalls (bei strömendem Regen, vereisten Strassen, steilen Steigungen, obwohl auch diese mit dem Velo ihre Reiz haben) kann man sich immer noch damit trösten, dass man wenigstens etwas für die eigene Gesundheit getan hat. Auf Sport (künstliche Bewegung) kann man dann gut und gerne verzichten.
Die Industrie muss nur wollen!