Kinder nicht mit dem Auto zur Schule fahren!
08:46 | von: Florian Schreier | abgelegt unter: pendler
Nächste Woche beginnt wieder die Schule und damit für viele Eltern wieder die Zeit, in der sie ihre Kinder zur Schule fahren - mit dem Auto. Nun hat das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) heute verlauten lassen, dass das gar nicht so gut ist. Denn die Kinder bewegen sich zu wenig, wie eine im April veröffentlichte Studie zeigt.
Von Mitte der 90er-Jahre bis 2005 stieg der Anteil der per Auto zur Schule gefahrenen Kinder von gut zehn Prozent auf knapp vierzehn! Gleichzeitig nahm der Anteil der Fussgänger ab.
Die Gründe für das Verhalten der Eltern ist sicherlich vielschichtig. Einerseits wollen sie den Kindern das Leben erleichtern, andererseits halten sie die Strassen für zu gefährlich. Gegen Sicherheitsproblem lässt sich aber etwas machen. Einerseits können Kinder lernen, wie sie zu Fuss oder auf dem Velo sich im Strassenverkehr bewegen müssen, andererseits sind z.B. durch Absätze abgetrennte Velostreifen auf grösseren Strassen nötig.
Bereits gibt es, ähnlich wie biketowork für Erwachsene, bike2school. Mit dieser Kampagne von Bund und Pro Velo sollen mehr Schüler auf dem Sattel an der Schule ankommen.
Eine andere Lösung ist der in der Westschweiz populäre Pédibus. Anstatt im Auto oder Bus laufen die Schülerinnen und Schüler jeden Morgen die Strecke gemeinsam mit einigen Erwachsenen. Das ganze ist sicher und wie bei einem Bus gibt es mehrere Routen.
Also: Einen guten Schulanfang und viel Bewegung!
Von Mitte der 90er-Jahre bis 2005 stieg der Anteil der per Auto zur Schule gefahrenen Kinder von gut zehn Prozent auf knapp vierzehn! Gleichzeitig nahm der Anteil der Fussgänger ab.
Die Gründe für das Verhalten der Eltern ist sicherlich vielschichtig. Einerseits wollen sie den Kindern das Leben erleichtern, andererseits halten sie die Strassen für zu gefährlich. Gegen Sicherheitsproblem lässt sich aber etwas machen. Einerseits können Kinder lernen, wie sie zu Fuss oder auf dem Velo sich im Strassenverkehr bewegen müssen, andererseits sind z.B. durch Absätze abgetrennte Velostreifen auf grösseren Strassen nötig.
Bereits gibt es, ähnlich wie biketowork für Erwachsene, bike2school. Mit dieser Kampagne von Bund und Pro Velo sollen mehr Schüler auf dem Sattel an der Schule ankommen.
Eine andere Lösung ist der in der Westschweiz populäre Pédibus. Anstatt im Auto oder Bus laufen die Schülerinnen und Schüler jeden Morgen die Strecke gemeinsam mit einigen Erwachsenen. Das ganze ist sicher und wie bei einem Bus gibt es mehrere Routen.
Also: Einen guten Schulanfang und viel Bewegung!
Tags: auto biketowork langsamverkehr bus fahrrad velo autolos sicherheit






Nein, stimmt ja nicht. Neuerdings dürfen Kinder ja nur noch in geprüften Kindersitzen herumgekarrt werden.
Aber bei uns ist es bereits normal, dass sich Kinder den Gefahren, die Autofahrer verursachen, anpassen müssen resp. lernen müssen mit diesen zu leben.
Bei der Sicherheit von Kindern in Autos durch Kindersitz, Sicherheitsgurt, Knautschzone, Masse, Airbags etc. soll ich meinen Kindern auf dem Velo vorschreiben, dass sie einen Helm tragen sollen? Einfach nur lächerlich.
Wem die Sicherheit seiner Kinder im Verkehr wichtig ist, fährt sie im Auto herum.
Wer Kinder zu Fuss oder per Velo in die Schule schickt, ist einfach nur froh, dass sie aus dem Haus sind, und interessiert sich nicht für deren Sicherheit oder ist ein Idiologe.
PS ich zähl mich zu letzteren.
Sie stiess auf massiven Widerstand der Lehrerschaft.
Heute wird für diese auf der grünen Wiese neben der Schule ein Parkplatz errichtet, wo sie für 550 Fr. jährlich rund um die Uhr parkieren können.
Ein Parkplatz in der blauen Zone 50m von der Schule entfernt kostet 800Fr. jährlich.
Dabei gibt es auch genügend andere Lehrer, sogar im selben Schulhaus, die jeden Tag zu Fuss, mit öV oder Velo ihre Schulunterlagen ins Klassenzimmer bringen und erst noch weiter weg wohnen.
Früher hatte man Respekt vor den Lehrern, weil sie nicht nur für Kinder sondern für die ganze Gesellschaft vorbildlich lebten.
Es gilt den Schulweg mit den Kindern zusammen zu gehen und dabei gemeinsam die Gefahren auszumachen, damit das Kind den Weg nach einiger Eingewöhnungszeit den Weg alleine gehen / mit dem Fahrrad fahren kann.
Ich denke der wahre Grund ist, dass am Morgen 10 Minuten länger geschlafen werden kann. Erfahrungsgemäß ist ein solcher Morgen allerdings nicht entspannter, sondern nur noch stressiger, da alles in letzter Minute passiert, was nur unnötig Stress produziert...
Das sind sie nämlich in keinster Weise. Man kann im Gegenteil sogar verlangen, dass diese 10 Minuten früher aufstehen und statt mit dem Auto bis zum Arbeitsplatz nur bis zur nächstgelegenen öV-Haltestellen fahren, wenn man überhaupt so weit vom Arbeitplatz weg wohnen muss.
Und sei es nur aus Rücksicht auf eine gesunde weil an natürlichen Bedürfnissen gemessenen Entwicklung von Kinder.
Heutzutage muss man sich rechtfertigen, wieso man die Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringt und "sogar" Mitfahrgelegenheiten ausschlägt.
Als Autoloser wird man sowieso wie ein Ausseriridischen angeschaut, als wäre nicht der westliche Lebensstil bei uns ausserirdirsch resp. als würde jede Nation auf einem eigenem Planeten leben