Ferien ohne Auto - ein nationales Projekt für mehr Erholung in den Ferien
10:18 | von: Florin Jaeger | abgelegt unter: politik
Ferien ohne Auto steigern den Erholungswert Medienmitteilung
Mit Bahn und Bus ins Berggebiet fahren und in den Ferien trotzdem mobil sein. Das ist das erklärte Ziel des Projekts «Ferien ohne Auto (FoA)», das seit Herbst 2008 vorangetrieben und das vom Bund, dem WWF, dem VCS und der Schweizerischen Tourismusfachschule Wallis unterstützt wird. Pilotregionen sind Ägerital-Sattel, Braunwald, Engadin Scuol und Lenk-Simmental.
„Die grössten Knacknüsse“, so FoA-Projektleiter Samuel Bernhard (Zürich), „sind die örtliche Erschliessung und die zuverlässige Gepäckbeförderung, sozusagen von der eigenen Haustüre zur Hotel- oder Ferienwohnungstüre.“ Die verstärkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern erhöht auch den Erholungswert für die Feriengäste, weil Lärm und Abgase verringert werden. Tagsüber ein dichtes Fahrplanangebot, Taxidienste innerorts bis in die späten Abendstunden und vielfältige Langsamverkehrs-Angebote sollen es den Gästen ermöglichen, ihre Ferienregion von A bis Z auszukundschaften.
Die Region Ägerital-Sattel hat auf Juli 09 für die Gäste ein Elektro-Bike-Angebot in Unterägeri und Sattel sowie einer entsprechend computerunterstützten (georeferenzierten) Strecke eingeführt. Angeboten werden Wochenend- oder Wochenpauschalen mit Elektro-Bike-Tagesmiete und einem Regiopass. Braunwald bietet in Zusammenarbeit mit RailAway das «Bahnerlebnis Braunwald» an. Dieses beinhaltet einen Ausflug mit vier Bahnen. Möglich werden auch Verbesserungen beim «Glarner Sprinter», der Bahnverbindung von Zürich nach Linthal. Im Unterengadin verkehrt neu bereits ab Juli 09 das Postauto von Scuol nach Ftan im Halbstundentakt. Die Einführung eines solchen Taktes ist auch auf den Postauto-Linien von Scuol nach Sent sowie nach Vulpera-Tarasp geplant. Gebucht werden kann ab sofort das Pauschalangebot «Scuol mobil». Bei diesem ist mit einer Hotelübernachtung in ausgewählten Hotels der örtliche und regionale öV gratis. Das FoA-Projektteam ist erfreut, dass die MOB-Bahnlinie Zweisimmen-Lenk weiter betrieben wird. An der Lenk soll zudem im Winter ein Gastro-Taxi für Nachtschwärmer getestet werden.
„Ist es möglich einen Tür-zu-Tür Gepäcktransport zu entwickeln, der bezahlbar ist“, rätselt der Mobilitätsfachmann Ludo Cebula (Thun). Zusammen mit Fachleuten von Postlogistics und SBB werden zurzeit eifrig geeignete Lösungen gesucht, wobei im urbanen Bereich selbst der Einsatz von Velokurieren nicht ausgeschlossen wird.
download: Medienmitteilung_Ferien_ohne_Auto (pdf, 36 KB)
Mit Bahn und Bus ins Berggebiet fahren und in den Ferien trotzdem mobil sein. Das ist das erklärte Ziel des Projekts «Ferien ohne Auto (FoA)», das seit Herbst 2008 vorangetrieben und das vom Bund, dem WWF, dem VCS und der Schweizerischen Tourismusfachschule Wallis unterstützt wird. Pilotregionen sind Ägerital-Sattel, Braunwald, Engadin Scuol und Lenk-Simmental.
„Die grössten Knacknüsse“, so FoA-Projektleiter Samuel Bernhard (Zürich), „sind die örtliche Erschliessung und die zuverlässige Gepäckbeförderung, sozusagen von der eigenen Haustüre zur Hotel- oder Ferienwohnungstüre.“ Die verstärkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern erhöht auch den Erholungswert für die Feriengäste, weil Lärm und Abgase verringert werden. Tagsüber ein dichtes Fahrplanangebot, Taxidienste innerorts bis in die späten Abendstunden und vielfältige Langsamverkehrs-Angebote sollen es den Gästen ermöglichen, ihre Ferienregion von A bis Z auszukundschaften.
Die Region Ägerital-Sattel hat auf Juli 09 für die Gäste ein Elektro-Bike-Angebot in Unterägeri und Sattel sowie einer entsprechend computerunterstützten (georeferenzierten) Strecke eingeführt. Angeboten werden Wochenend- oder Wochenpauschalen mit Elektro-Bike-Tagesmiete und einem Regiopass. Braunwald bietet in Zusammenarbeit mit RailAway das «Bahnerlebnis Braunwald» an. Dieses beinhaltet einen Ausflug mit vier Bahnen. Möglich werden auch Verbesserungen beim «Glarner Sprinter», der Bahnverbindung von Zürich nach Linthal. Im Unterengadin verkehrt neu bereits ab Juli 09 das Postauto von Scuol nach Ftan im Halbstundentakt. Die Einführung eines solchen Taktes ist auch auf den Postauto-Linien von Scuol nach Sent sowie nach Vulpera-Tarasp geplant. Gebucht werden kann ab sofort das Pauschalangebot «Scuol mobil». Bei diesem ist mit einer Hotelübernachtung in ausgewählten Hotels der örtliche und regionale öV gratis. Das FoA-Projektteam ist erfreut, dass die MOB-Bahnlinie Zweisimmen-Lenk weiter betrieben wird. An der Lenk soll zudem im Winter ein Gastro-Taxi für Nachtschwärmer getestet werden.
„Ist es möglich einen Tür-zu-Tür Gepäcktransport zu entwickeln, der bezahlbar ist“, rätselt der Mobilitätsfachmann Ludo Cebula (Thun). Zusammen mit Fachleuten von Postlogistics und SBB werden zurzeit eifrig geeignete Lösungen gesucht, wobei im urbanen Bereich selbst der Einsatz von Velokurieren nicht ausgeschlossen wird.
download: Medienmitteilung_Ferien_ohne_Auto (pdf, 36 KB)





