und weiter:
"GM, Ford und Chrysler beschäftigen zwar selbst nur noch rund 250.000 Menschen. Doch ihr Zulieferernetz reicht in alle 50 US-Bundesstaaten und jeden Winkel der US-Wirtschaft. 156 Milliarden Dollar haben die drei Autoriesen allein im vergangenen Jahr für Autoteile ausgegeben, 17 Milliarden Dollar für Werbung und Marketing. Sie haben Händler im ganzen Land. Von denen haben schon 700 dieses Jahr zugemacht, andere müssen ihre Ware zu Schleuderpreisen verkaufen. Einige Autohäuser bieten derzeit jedem Käufer gleich noch ein zweites Fahrzeug an - für einen Dollar. Alles muss raus. Die Wagenverkäufe sind im Oktober in den USA um mehr 30 Prozent eingebrochen."
treffender geht es nicht: "Den Steuerzahlern hilft es nicht, den Autofirmen 25 Milliarden Dollar nachzuschmeißen - und ein Jahr später ist das Geld weg und nichts hat sich geändert", dröhnte Jon Kyl, ein Republikaner. "Die Wahrheit ist doch, dass diese Firmen ihr Geschäftsmodell ändern müssen."
und schliesslich:
"Die Männer an der Spitze in Detroit haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Jahrelang setzten sie stur auf Spritfresser und Monstertrucks, die sich blendend verkauften, als Benzin spottbillig war. Gegen Gesetze für umweltfreundlichere Fahrzeuge, die weniger Treibstoff verbrauchen, wehrten sie sich. Als Toyota seinen Prius einführte, ein Auto mit Hybridantrieb, spotteten GM-Obere über den "PR-Gag". Heute ist der Prius ein Hit in den USA. Solchen Managern einfach neues Geld zu geben, sei, als gäbe man einem Drogensüchtigen einfach mehr Stoff, schreibt die "New York Times"."
dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen - ein wirklich guter Artikel über die aktuelle Situation der drei US Giganten GM, Ford und Chrysler.
;-)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,591525,00.html
(...) Doch die Republikaner blockieren: "Lasst Detroit bankrottgehen!"
und weiter:
"GM, Ford und Chrysler beschäftigen zwar selbst nur noch rund 250.000 Menschen. Doch ihr Zulieferernetz reicht in alle 50 US-Bundesstaaten und jeden Winkel der US-Wirtschaft. 156 Milliarden Dollar haben die drei Autoriesen allein im vergangenen Jahr für Autoteile ausgegeben, 17 Milliarden Dollar für Werbung und Marketing. Sie haben Händler im ganzen Land. Von denen haben schon 700 dieses Jahr zugemacht, andere müssen ihre Ware zu Schleuderpreisen verkaufen. Einige Autohäuser bieten derzeit jedem Käufer gleich noch ein zweites Fahrzeug an - für einen Dollar. Alles muss raus. Die Wagenverkäufe sind im Oktober in den USA um mehr 30 Prozent eingebrochen."
treffender geht es nicht:
"Den Steuerzahlern hilft es nicht, den Autofirmen 25 Milliarden Dollar nachzuschmeißen - und ein Jahr später ist das Geld weg und nichts hat sich geändert", dröhnte Jon Kyl, ein Republikaner. "Die Wahrheit ist doch, dass diese Firmen ihr Geschäftsmodell ändern müssen."
und schliesslich:
"Die Männer an der Spitze in Detroit haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Jahrelang setzten sie stur auf Spritfresser und Monstertrucks, die sich blendend verkauften, als Benzin spottbillig war. Gegen Gesetze für umweltfreundlichere Fahrzeuge, die weniger Treibstoff verbrauchen, wehrten sie sich. Als Toyota seinen Prius einführte, ein Auto mit Hybridantrieb, spotteten GM-Obere über den "PR-Gag". Heute ist der Prius ein Hit in den USA. Solchen Managern einfach neues Geld zu geben, sei, als gäbe man einem Drogensüchtigen einfach mehr Stoff, schreibt die "New York Times"."
dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen - ein wirklich guter Artikel über die aktuelle Situation der drei US Giganten GM, Ford und Chrysler.