Neuanschaffung oder altes Auto weiterfahren?
Das heisst, zwei Drittel der Umweltwirkung fallen bei der Herstellung an. Folglich ist es zweifelhaft, einen Benzinschlucker so rasch wie möglich durch ein Hybridfahrzeug zu ersetzen. Gesamthaft betrachtet, scheint es ökologischer, den alten Wagen, in dem viel Energie und Umwelt stecken, noch eine Weile weiterzufahren.
Quelle: Das Magazin, Ausgabe vom 27. Juni 2008
Thomas Schenk bringt es auf den Punkt:
Erstens schneiden Carsharing-Modelle besser ab als exklusiver Besitz; bei Mobility teilen sich vierzig Mitglieder ein Fahrzeug, wodurch erheblich weniger Energie und Materie in die Produktion fliessen. Wer zweitens nicht auf ein neues Auto verzichten will, soll eines wählen, das in seiner Kategorie möglichst sparsam ist; ob Klein- oder Geländewagen, beide sind die nächsten fünfzehn Jahre auf der Strasse. Und wer drittens etwas für die Umwelt tun will, fährt wenig Auto, egal ob er eines besitzt oder mietet
In der Schweiz wechseln viele Autobesitzer alle zwei, drei Jahre den Wagen und vergessen dabei, dass ein Verzicht auf ein eigenes Auto eigentlich der bessere Weg wäre.
p.s.
Lesetipp in der NZZ: Autogiganten am Abgrund




