Bioethanol in Zukunft ohne Steuern
07:50 | von: Florian Schreier | abgelegt unter: agrartreibstoffe
Per 1. Juli wird in der Schweiz das Bioethanol steuerfrei. Ausserdem fällt das Importmonopol des Bundes. Damit könnte man jedes Bioethanol aus aller Welt importieren. Damit die Mindereinnahmen wegen der Steuerbefreiung von Bioethanol aufgefangen werden, steigen die Steuern auf Benzin und zwar um 1.35 Rappen pro Liter.
Eigentlich könnte man ja froh sein, dass nun der ökologische Treibstoff eine Unterstützung erhält. Allerdings ist die Produktion von Ethanol aus Lebensmitteln wie Mais und Raps mehr als nur umstritten. Damit werden vor allem den ärmeren Ländern die Nahrungsmittel weggenommen, damit wir hier autofahren können. Agrartreibstoffe haben in der Regel auch keine eine besser Ökobilanz als Benzin oder Diesel.
Zwar existieren strikte Auflagen, welche allfällige Importe erfüllen müssen. So sollen ökologische und soziale Standards eingehalten werden. Die Schweiz ist damit eines der ersten Länder, das solche Auflagen einführt. Das ist ja schon positiv, aber der Wirkungsgrad sinkt, je länger der Transportweg des Treibstoffes wird.
Bei Schweizer Ethanol ist ziemlich sicher, dass er nur aus forst- oder landwirtschaftlichen Abfällen produziert wird. Schwieriger wird es bei Produkten aus Südamerika. Greenpeace befürchtet zwar nicht, dass viel importiert wird, denn der Grossteil des verfügbaren Ethanols erfüllt gar nicht die Auflagen.
Es wäre viel besser, man würde etwas für die Leute tun, die an der täglichen Blechlawine leiden, anstatt das Autofahren noch zu fördern. Der Langsamverkehr brauch gar kein Treibstoff, ist leise, sicher, ...
Eigentlich könnte man ja froh sein, dass nun der ökologische Treibstoff eine Unterstützung erhält. Allerdings ist die Produktion von Ethanol aus Lebensmitteln wie Mais und Raps mehr als nur umstritten. Damit werden vor allem den ärmeren Ländern die Nahrungsmittel weggenommen, damit wir hier autofahren können. Agrartreibstoffe haben in der Regel auch keine eine besser Ökobilanz als Benzin oder Diesel.
Zwar existieren strikte Auflagen, welche allfällige Importe erfüllen müssen. So sollen ökologische und soziale Standards eingehalten werden. Die Schweiz ist damit eines der ersten Länder, das solche Auflagen einführt. Das ist ja schon positiv, aber der Wirkungsgrad sinkt, je länger der Transportweg des Treibstoffes wird.
Bei Schweizer Ethanol ist ziemlich sicher, dass er nur aus forst- oder landwirtschaftlichen Abfällen produziert wird. Schwieriger wird es bei Produkten aus Südamerika. Greenpeace befürchtet zwar nicht, dass viel importiert wird, denn der Grossteil des verfügbaren Ethanols erfüllt gar nicht die Auflagen.
Es wäre viel besser, man würde etwas für die Leute tun, die an der täglichen Blechlawine leiden, anstatt das Autofahren noch zu fördern. Der Langsamverkehr brauch gar kein Treibstoff, ist leise, sicher, ...
Tags: autolos verkehrspolitik umweltfreundlich biodiesel auto





