Familien sind auf den ÖV angewiesen
Die Studie, welche TNS im Auftrag des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. durchführte, zeigt auf, dass 80 Prozent der befragten Familien damit rechnen, dass die Bedeutung von öffentlichen Verkehrsmitteln für sie zunehmen oder mindestens gleich bleiben wird. "Die Zahlen zeigen, dass Familien ihren Alltag mit Bussen und Bahnen planen", erklärt der VDV-Geschäftsführer Prof. Dr. Adolf Müller-Hellmann.
Diese Umfrageergebnisse gehen einher mit den Fahrgastzählungen diverser Transportunternehmen. So verzeichnet zum Beispiel die Schweizerische Bundesbahn SBB von Jahr zu Jahr deutlich mehr transportierte Personen.
Besonders deutlich ist das Bild der erhöhten Nachfrage bei den Alleinerziehenden: Viele von ihnen sind auf Bus und Bahn angewiesen und mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden befürchtet negative oder sehr negative Folgen für die eigene Mobilität von Mittelkürzungen im ÖV. Einsparungen im öffentlichen Verkehr treffen also zuerst die untersten Einkommensschichten.
Deshalb ist es wichtig, dass die Politik für ein flächendeckendes ÖV-Netz sorgt und die Grundlagen für attraktive Verbindungen bereit stellt. Dies hilft nicht nur den Familien, sondern auch der Wirtschaft.
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