Radverkehrsanteile in verschiedenen Städten

[via Chr. Chorherr (Wien)]
Bei der Gelegenheit ein Blick auf die weniger erfreuliche Entwicklung in Zürich bzw. in der Schweiz:
- Im Binnenverkehr der Stadt Zürich soll der Velo Anteil am Gesamtverkehr von 7% auf 6.4% gesunken sein (Vergleich 2000 zu 2005)
- In der Schweiz ist dieser Wert im gleichen Zeitraum von 7.4% auf 7.1% gesunken





Dennoch: Ein hoher Radverkehrsanteil bringt eigentlich nur Vorteile: Auf den Straßen ist auf einmal viel mehr Platz, die Umwelt freut sich auch und für die Radfahrer sinkt das individuelle Unfallrisiko. Werbung fürs Radfahren, jetzt!
Erobern wir uns den Raum auf der Strasse zurück!
Druck macht aktuell die Städte-Initiative. Die verlangt Maßnahmen, um den Anteil des Langsamverkehrs um 10 Prozentpunkte zu erhöhen. Damit käme Zürich wenigstens knapp ins Mittelfeld vergleichbarer Städte.
Ich hoffe jetzt mal, dass Ruth Genner sich künftig um die Radinfrastruktur kümmern darf. Dann kommt das schon hin.
(Für die NichtzürcherInnen hier: Ruth Genner trat als Kandidatin der Grünen zur Wahl für den frei werdenden Sitz in der städtischen Exekutive an - und gewann souverän mit 60.4% der Stimmen. Vermutlich wird sie das Tiefbaudepartement übernehmen.)