Das beste Auto der Welt - Die Auflösung
Was steckt hinter dem besten Auto der Welt?
Mobility hat eine neue Preisberechnung eingeführt und lockt mit günstigen Preisen. So kostet etwa der Kilometer 0.60 Franken und die Stunde 2.70 Fr. und aufwärts. Der Treibstoff ist inbegriffen. Der Durchschnittsverbrauch eines Mobility-Autos liegt bei 6.37 Litern und auch die Treibstoffeinsparungen belaufen sich auf 520'645 Liter. CarSharing-Kunden sollen so rund 200kg Co2 im Jahr sparen.
Die 5 Gründe für Mobility
Das Wirtschaftlichste und Umwelfreundlichste ist es bestimmt, doch wie sieht es aus mit dem Wandelbaren, dem Unterhalt und dem Ruf des Lieblingsautos der Finanzchefs? Der Unterhalt ist, dank dem, dass kein Treibstoff bezahlt werden muss und auch keine Vignette und Parkplätze bezahlt werden müssen, gleich null.
Das Wandelbarste Auto ist es insofern, weil an 1050 Standorten 2000 Autos in verschiedenen Klassen verfügbar sind. Das ist wirklich toll, wenn man bedenkt, dass ein eigenes Auto halt meistens zuhause ist und nicht an der nächsten Ecke zur Verfügung steht.
Auch die Finanzchefs kommen auf ihre Kosten, es gibt insgesamt 4 Spezialangebote für Unternehmen und die Chefetage spart zusätzlich an Ausgaben.
Eine unwichtige Notiz am Rande
Den Newsletter habe ich zwar mit Bild und Text erhalten, habe ihn aber trotzdem nochmals im Browser aufgerufen, wo ich durch meine Neugier gleich auf eine kleine Lücke gestossen bin. Sie mag harmlos sein, da dies auf der Startseite wegen der Shockwave-Objekte nicht möglich ist, aber auf dieser Seite trotzdem Viren installiert, Benutzerdaten (z.B. Cookies) ausgelesen und die Seite im Allgemeinen manipuliert werden können. Wer jetzt geklickt hat, wird vielleicht auch die Meldung gesehen haben. Allen anderen könnte dieser Screenshot helfen:

Dies ist eine so genannte Cross Site Scripting (XSS) Lücke. Wem es hilft: Die ganze Seite ist mit ColdFusion gemacht worden.
Tags: umweltfreundlich schweiz treibstoffe carsharing öv auto co2





Beim eigenen Auto hingegen denkt man vermutlich oft: "Ach, ich könnte doch noch rasch..."
Ja, wenn der eigene (Zweit-)Wagen vor der Haustür steht, vermutlich schon. Aber dort, wo dieser Wagen - z.B. aus ökonomischen Gründen - eben fehlt, verleitet Mobility zu genauso faulem Verhalten, insbesondere seit bald jedes Kleinquartier einen eigenen Standort hat.
Nehmen wir als Beispiel die Stadt Uster. Dort stehen nicht nur beim Bahnhof Mobility-Fahrzeuge bereit, sondern an acht weiteren Orten inmitten von Wohngebieten.
Mobility will wachsen, wachsen, wachsen - und tut dies wohl seit geraumer Zeit vorwiegend auf Kosten des öffentlichen Nah- und des Veloverkehrs.
(...) Gerne leiten wir diese an die zuständige Abteilung weiter, damit ein allfälliger Standort überprüft werden kann.Sie werden in den nächsten Tagen kontaktiert."
Dann haben wir auch "unser" Rotes um die Ecke... Aber nicht als Zweitwagen oder für "billige" Spritzfahrten sondern nur bei "echtem" Bedarf.