ÖV soll attraktiver werden - oder ist er das schon?
"(Arbeits-)Zeit ist Geld"
Zum einen gibt es die Tatsache, dass eine Bahnfahrt von zu Hause bis zur Arbeit zum Beispiel 1 Stunde dauert und man mit dem Auto in 30 Minuten am Ziel ist. Würde der Zug in 25 Minuten sein Ziel erreichen, gäbe es im Zug Umsteiger-Partys :-)
Allerdings bleibt das Problem, dass der Bahnhof zu Fuss noch 20 Minuten vom Arbeitsort entfernt ist. Mit dem Chef schimpfen nützt da nichts (und ist auch nicht zu empfehlen). Alternativ kann man sich mit Bus und Fahrrad fortbewegen, man spart damit schon gewaltig Zeit und tut sich und der Umwelt gut.
"Geld ist wertvoll"
Viele denken, dass das Zugfahren teurer ist als wenn man mit dem Auto herumdüst. Ein Vorurteil, dass bei längeren Strecken sicher nicht stimmt. Und bei kürzeren Strecken, lohnt sich nicht mal Autofahren. Laufen oder Velofahren tut bestimmt gut. Zudem gibt es da bestimmt keine Raser. Ausser man befindet sich auf einer Rennstrecke.
Oder sollte man GAs ab 800 Franken einführen, wie Petar es sich wünscht?
"Der öffentliche Verkehr soll attraktiver werden"
Jemand muss uns doch überzeugen, dass der ÖV besser ist als das Auto. Das kann niemand besser als er selbst. Tirol ist noch weit entfernt von dem tollen System, das wir in der Schweiz haben. Warum also nicht einfach mal von diesem profitieren, wenn doch Zugfahren in der Schweiz schon so günstig ist? Innovatives haben wir, nur brauchen will das anscheinend keiner.




