Alternative Kraftstoffe
Als Beispiel schilderte Ziegler, dass es 232 Kilogramm Mais bräuchte, um 50 Liter Ethanol zu produzieren. Damit könne ein Kind in Mexiko oder Sambia ein ganzes Jahr ernährt werden.
Er will damit sagen, dass Pflanzen als Nahrung und nicht als Kraftstoff dienen sollten. Dieser Meinung bin ich auch. Oder wollen Sie ein Kind verhungern lassen?
Ich wurde durch schnell einmal auf eine kleine Auflistung von Lunch over IP aufmerksam. Diese Fakten lassen schnell klar werden, dass Biodiesel keine Alternative ist. Hier nochmals für alle:
- Gallons of biodiesel that can be made from one acre of soybeans: 50
- Arable acres in the US: 427 million
- Gallons of gasoline used by the average American driver in a year: 464
- Drivers in the US: 198 million
- Arable acres needed to make enough biodiesel for all of them: 1.8 billion
Das heisst: Es bräuchte 1.8 Milliarden Acres (ein Flächenmass wie Hektar, danke Dominik), auf welchen Soja angebaut würde. In den USA gibt es aber nur 427 Millionen Acres. Fredy Künzler bringt es auf den Punkt und sagt: Langfristig hilft nur weniger Autofahren (heizen etc.) dem Ausstieg aus der Erdölabhänigigkeit. Doch dafür braucht es alternative Verkehrsmittel.
In der Wikipedia finden sich noch sieben andere alternative Kraftstoffe neben Biodiesel. Es wird noch einige Zeit vergehen, bis sich Alternativen durchsetzen können (oder uns das Erdöl ausgeht). Am besten, man verzichtet auf das Auto, denn so hat man bestimmt keine Probleme. Auch in finanzieller und gesundheitlicher Hinsicht.
Ein Tipp zum Schluss: Florin hat schon einmal über Biotreibstoffe berichtet: "Biotreibstoffe - ein Verbrechen?!"
Tags: treibstoffe co2 biodiesel auto





Man hat euch aber schon gesagt, dass
a) Bio-Diesel oder wie das auch immer heissen mag nicht nur aus Soja gemacht werden kann, ja?
b) Bio-Diesel / BioEthanol etc. nicht als Ersatz, sondern als verbrauchsreduzierende Zwischenlösung gesehen werden müssen?
Eure Bestrebungen in Ehren, aber ein bisschen mehr recherchieren statt nur abschreiben wäre angebracht.
a) Ob es Soja oder Mais oder Weizen ist - das Problem ist genau das gleiche! Sieht übrigens mittlerweile auch unser Parlament so.
b) Naja, also das tönt nicht überall so und das Problem bleibt wieder das gleiche - es wird Essen verbrannt. Ob vorübergehend oder nicht ist da nicht entscheidend. Zudem: wenn es vermeintlich ökologische Alternativen gibt, dann ist der Druck, das Grundproblem zu lösen, weniger klein: "Es eilt nicht, man hat ja eine Zwischenlösung". Und unter dem Nahrungsmangel leiden ja hauptsächlich die anderen.
@Pascal: acre mit Acker zu übersetzen ist ziemlich falsch. Acre ist ein Flächenmass, ähnlich der Hektare bei uns (wobei ein acre ungefähr 0.4 hektare ist). Schau mal da: http://en.wikipedia.org/wiki/Acre
Das ist mir beides klar, ich habe auch nichts anderes behauptet.
@Dominik:
Ich hab bei Google danach gesucht, aber nichts gefunden. Die englische Wikipedia habe ich leider nicht angeschaut. Korrigiere ich natürlich gleich!