Umfrage: Was hindert Dich daran, auf Dein Auto zu verzichten?
09:16 | von: Andreas Hobi | abgelegt unter: öv
Es gibt Situationen, in welchen man nicht auf ein eigenes Auto verzichten kann. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man an einem abgelegenen Ort wohnt, welcher nicht oder nur minimal durch den Öffentlichen Verkehr erschlossen ist.
Doch auch in Städten gibt es nach wie vor Menschen, welche lieber mit dem (teureren) Auto unterwegs sind, statt auf den (günstigeren) ÖV umzusteigen. So ganz verstehe ich die Gründe, welche dahinter stecken, nicht.
Deshalb richtet sich dieser Artikel an alle jene Stadtautofahrer, welche auch in Zürich, Basel, Wien, Innsbruck, München oder Berlin nicht den Bus, die Strassenbahn, die S-Bahn oder das Fahrrad benutzen sondern mit den eigenen vier Räderndie Umwelt verschmutzen durch die Gegend fahren:
Was hindert Dich daran, auf Dein eigenes Auto zu verzichten?
oder anders gefragt
Was hindert Dich daran, auf den Öffentlichen Verkehr umzusteigen?
Ich bin gespannt auf eure zahlreichen Antworten im Kommentarbereich! :)
Und da ich mit diesem Artikel nicht unbedingt viele Autofahrer erreiche, sondern eher die Autolosen, stelle ich diese Frage auch gleich auf brainr.de und werde die Antworten in einem späteren Artikel zusammenfassen.
Ausserdem würde es mich freuen, wenn ihr den Link zu dieser Umfrage gleich an Freunde und Bekannte weiterschicken würdet: http://blog.autolos.com/stories/24287/
Doch auch in Städten gibt es nach wie vor Menschen, welche lieber mit dem (teureren) Auto unterwegs sind, statt auf den (günstigeren) ÖV umzusteigen. So ganz verstehe ich die Gründe, welche dahinter stecken, nicht.
Deshalb richtet sich dieser Artikel an alle jene Stadtautofahrer, welche auch in Zürich, Basel, Wien, Innsbruck, München oder Berlin nicht den Bus, die Strassenbahn, die S-Bahn oder das Fahrrad benutzen sondern mit den eigenen vier Rädern
Was hindert Dich daran, auf Dein eigenes Auto zu verzichten?
oder anders gefragt
Was hindert Dich daran, auf den Öffentlichen Verkehr umzusteigen?
Ich bin gespannt auf eure zahlreichen Antworten im Kommentarbereich! :)
Und da ich mit diesem Artikel nicht unbedingt viele Autofahrer erreiche, sondern eher die Autolosen, stelle ich diese Frage auch gleich auf brainr.de und werde die Antworten in einem späteren Artikel zusammenfassen.
Ausserdem würde es mich freuen, wenn ihr den Link zu dieser Umfrage gleich an Freunde und Bekannte weiterschicken würdet: http://blog.autolos.com/stories/24287/
Tags: öv verzicht auto international






Für seltene Fahrten sollte das Modell "Click & Drive" preislich attraktiver sein: http://mobility.ch/pages/inc/GetClickDrive2.cfm?dom=6&rub=616&id=2773
Da braucht es keine Mitglieschaft, keine fixen Gebühren, einfach reservieren und losfahren.
1. Spontaneität: Wenn ich spontan irgendwo hin will oder muss (und das kann auch mal abends um 11 sein und beschränkt sich nicht zwingend auf das Zürcher Stadtgebiet), dann kann ich mich weder auf den ÖV noch auf mobility verlassen.
2. Komfort zum ersten: Der ÖV ist dann vorteilhaft, wenn man während der Fahrt arbeiten oder lesen kann. Wenn ich aber während der Stosszeit nur noch einen Stehplatz bekomme und somit die Zeit nicht nutzen kann, dann stehe ich doch lieber im Auto im Stau. Da kann ich nämlich sitzen, es ist angenehm temperiert und es niest mir niemand ins Gesicht. (Gottseidank bin ich fast nie zur Stosszeit unterwegs.)
3. Komfort zum zweiten: Ich mag im Sommer nicht völlig verschwitzt und durchnässt beim Kunden ankommen, bloss weil der grösste Teil der Zürcher Trams und S-Bahnen immer noch nicht klimatisiert ist. Bei heissem Wetter nehme ich dann halt das Auto.
4. Ich pendle zwischen zwei Wohnorten. Wenn ich wenig Gepäck habe und tagsüber reise, dann nehme ich auch gerne den Zug, weil ich im Zug arbeiten kann. Wenn ich jedoch vieles mitnehmen muss oder erst nachts fahre, bzw. fahren kann, dann nehme ich das Auto.
5. Autofahren macht manchmal auch Spass. Zwar nicht Stop-and-Go in der Stadt aber z.B. bei wenig Verkehr über einen Pass.
6. Hindert mich mein Auto nicht daran, regelmässig (meist mehrmals wöchentlich) den ÖV zu benützen.
Bring mir tiefere Wohnkosten in Bern, bezahlbaren ÖV die ganze Nacht durch, bewachte Züge und Bahnhöfe sowie Eskorte vom und zum Bhf, ausserdem einen Platz in jedem Zug für mich UND meinen Hund, grüne Pinkelzonen vor den Bahnhöfen für den Hund bei Zugreisen, die länger dauern (Altersschwäche) - ja dann werde ich Deine Umfrage wohl mit "nichts" beantworten.
Abschliessend sei bemerkt, dass sowohl ohne wie auch mit Auto gut gelebt sein darf. Deswegen sind solche Umfragen in erster Linie provokativ und fördern das "Miteinander" nicht unbedingt. Ich werde wieder ein Auto kaufen, und sollte ich es mir leisten können, wird es mittels Hybrid oder einer Weiterentwicklung davon betrieben sein.
ich find den beitrag nicht provokativ, aber ich bin ja auch autolos. die kosten rechnung auto vs. öv würde mich aber interessieren, wirklich imfall!
Fahre aber bewusst ein Auto mit einem 1600er-Motörli und bin zur Zeit am Überlegen, auf einen smart micro hybrid drive, einen smart electric drive oder einen Toyota Prius umzusteigen.
Längere Strecken allerdings mache ich mit dem Zug. Wobei man hier nicht über die Preise nachdenken darf (wenn man es täte, würde man sich fragen, wieso diese Variante - sowohl Auto als auch ÖV - preislich so unattraktiv ist). Nein: Mobility ist leider in ländlichen Gegenden/wenn man spontan über ein Auto verfügen können muss (noch) keine Lösung.
Die Lösung aus meiner Sicht: Für einen neuen Standplatz kämpfen und einen langen Atem haben, so wie die Dame in Samstagern (so heisst das Dorf wirklich!) http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/linkes-ufer/Sie-hat-Mobility-ins-Dorf-geholt/story/19322677 - Mal sehen, ob wir das in unserem Dorf auch schaffen.
und übrigens mit nem Blog-post nur eine bestimmte Zielgruppe ansprechen (nur Städter) tut nicht so gut, drum geb ich auch meinen Schluck Benzin hier ab (trotz Landei)
ich finde es toll, dass du den Schritt gemacht hast und das Auto verkauft hast, ich glaube, das ist für viele das schwierigste... (bzw. unvorstellbar...)
Ich erhalte einen monatlichen Fixbetrag für das Auto plus (bei Kundenbesuchen) pro gefahrenen Kilometer ein paar Rappen dazu.
Versicherung, Steuern, Reparaturen meiner alten Kiste sind durch die Monatlichen Zahlungen gedeckt.
Darum behalte ich das Auto - auch wenn es inzwischen nicht mehr nötig wäre.
Ab und zu benutze ich es auch für private Ausflüge mit der Familie oder um in die Ferien zu fahren. Den Alltag bewältige ich allerdings lieber mit den ÖV.
Auto bleibt meist in der Bude in der Garage, am Wohnort keine Garage.
Gruss, IchRolle