eigentlich kann ich nicht beurteilen, ob Bern oder Basel das Prädikat "velogerechte Stadt" verdienen. Wichtig scheinen mir folgende zwei Punkte: neue Radrouten sollten direkt sein, also keine Umwege durch verkehrsarme Strässchen oder Quartiere sondern entlang der Hauptstrasse. Und bitte keine von der Fahrbahn abgetrennten Radwege. Vom Sicherheitsaspekt mag das ja gut sein, aber wichtiger ist die Integration der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und ein Rückbau der ausschliesslich für Autos reservierten Flächen.
> > > 2008-03-11 21:47 | Torsten antwortete auf diesen Kommentar mit:
Nein, vom Sicherheitsaspekt her sind von der Fahrbahn abgetrennte Radwege gerade negativ zu bewerten. Und auch Radstreifen bringen in dieser Hinsicht eigentlich keine Vorteile. Mich ärgern sie sogar, weil die Autofahrer mit weniger Abstand an mir vorbeifahren und sich auf den Streifen eine Menge Dreck sammelt, den sonst die Autoreifen von der Fahrbahn schleudern.
In Leipzig hat sich die Unsitte eingebürgert, an allen größeren Kreuzungen Radverkehrsführungen zum indirekten Linksabbiegen einzurichten. Netterweise verpflichtet die dt. StVO Radfahrer, diese Führungen zu benutzen. Die Folge: Wo ich auf der Fahrbahn nur auf eine Ampel achten müsste, sind es plötzlich zwei. Irgendwie nicht so attraktiv...
In Leipzig hat sich die Unsitte eingebürgert, an allen größeren Kreuzungen Radverkehrsführungen zum indirekten Linksabbiegen einzurichten. Netterweise verpflichtet die dt. StVO Radfahrer, diese Führungen zu benutzen. Die Folge: Wo ich auf der Fahrbahn nur auf eine Ampel achten müsste, sind es plötzlich zwei. Irgendwie nicht so attraktiv...