Ja, das ist etwas. Und es zeigt vor allem, dass Menschen dann auf das Auto verzichten, wenn Autofahren gegenüber anderen Fortbewegungsarten unattraktiv ist. Das muss jetzt nur noch bei den amtlichen Stadtplanern ankommen.
> > > 2008-03-08 12:59 | Florin Jaeger antwortete auf diesen Kommentar mit:
S-Bahn Zürich als Beispiel
Gerade in Zürich hat man vor 15 Jahren folgenden (planerischen) Fehler gemacht:
Zum Zeitpunkt der Eröffnung der S-Bahn dachte man, viele Autofahrer würden ihren Wagen stehen lassen und mit dem ÖV zur Arbeit fahren. Was ist passiert? Weil die Anreise per Auto genau gleich attraktiv war wie vorher (es wurden keine verkehrsberuhigenden Massnahmen getroffen) steigerte sich Verkehrsvolumen in Summe, d.h. dank S-Bahn pendeln nun viel mehr Menschen als vor 15 Jahren. Und der Autoverkehr nahm auch eher zu als ab.
Zum Zeitpunkt der Eröffnung der S-Bahn dachte man, viele Autofahrer würden ihren Wagen stehen lassen und mit dem ÖV zur Arbeit fahren. Was ist passiert? Weil die Anreise per Auto genau gleich attraktiv war wie vorher (es wurden keine verkehrsberuhigenden Massnahmen getroffen) steigerte sich Verkehrsvolumen in Summe, d.h. dank S-Bahn pendeln nun viel mehr Menschen als vor 15 Jahren. Und der Autoverkehr nahm auch eher zu als ab.