25% der Bevölkerung können aufs Auto verzichten
Auto büsst an Strahlkraft ein, so die Headline im News vor einigen Tagen (leider nicht verlinkbar). Der Titel im Beitrag von 20 Minuten lautete hingegen "Liebe zum Auto trotz Klimadebatte ungebrochen". Aha, kaum zu glauben, aber beide Berichte beziehen sich auf die oben genannten Studie von GFS Bern die - notabene- von den Schweizer Autoimporteuren in Auftrag gegeben wurde. Dieser Verband betreibt professionell Lobbyarbeit, unter anderem auch mittels dieser Website.
Wichtig aus meiner Sicht sind die Veränderungen zwischen 2005 und 2007:
75 Prozent halten das Auto für unverzichtbar, im [Verkehrs-] Monitor 2005 waren es noch 81 Prozent gewesen. Dass das Auto umweltbelastend sei, sagten 80 Prozent (2005:71%).
(vgl. auch den vollständigen Beitrag auf NZZ Online unbedingt auch die Diskussion in den Kommentaren lesen).
Die Langfassung der Studie bietet ein Fundus von interessanten Analysen und Schlussfolgerungen, teilweise etwas sehr hochgestochen und wissenschaftlich geschrieben, aber sicher ein Lesetipp.
Die (aus meiner Sicht) guten Nachrichten zusammengefasst:
- 25 Prozent der Bevölkerung können aufs Auto verzichten
- Die Kritik gegenüber dem motorisierten Individualverkehr ist gewachsen
- Es lässt sich generell eine kritischere Haltung gegenüber dem Auto feststellen.
- Die Einstellung zum Auto ist davon abhängig, wie man das Auto selber nutzt
- Aus der autokritischeren Haltung wird auch individueller Handlungsbedarf abgeleitet
Tags: verkehrspolitik verzicht autolos blogs auto




